Sonntag, Januar 29, 2006

In Kiiihingston Toohooown...

Ja, ich geniesse noch das pulsierdende Leben in der Heimat von Reggae und Bob Marley... zumindest heißt der Ort so. Ansonsten hat das eine mit dem anderen Kingston nix zu tun

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Die wesentliche Attraktion dieses Kingston ist das örtliche Traktor Museum und der Riesenhummer, den's gestern schon zu bestaunen gab.
Dass ich trotzdem hier schon wieder auf Ruhetag mache, hat einen ganz praktischen Grund: Durch das feuchte Wetter sind meine durchnässten Klamotten über Nacht einfach nicht trocken geworden und bei der Wahl zwischen Einsteigen in eine feuchte Radhose und Rumlümmeln vorm Kabelfernsehen hab ich nicht übermässig lang gezögert.
Außerdem wäre meine Leistungsfähigkeit heute stark eingeschränkt gewesen. Da ich, abgesehen von einem etwa 100 Jahre alten Rentnerpaar, der einzige Gast im Haus bin, hab ich gestern nach dem Essen noch mit der schon kurz erwähnten bezaubernden Bedienung beim Bier zusammen gesessen. Dabei hat sie mir verraten, dass in einer der zwei Kneipen des Ortes abends noch eine Band spielt, und so bin ich mit der jungen Dame namens Ray und ihren Freunden Tara und Dave und - äh - noch irgendwem im "Crown Inn" gelandet, um zwei Langhaarigen beim Gitarre spielen zuzugucken.
Auf diese Weise konnte ich mich davon überzeugen, dass das Bier hier derart reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, dass einige von den Vitaminen heute früh noch an meine Stirn gepocht haben, weil sie wieder raus wollten.
So ist also heute Regeneration in jeder Beziehung angesagt. Bloß keine Bewegung über einen kleinen Spaziergang zum Zeitungsladen hinaus. Und um allen heimatlichen Spekulationen vorzugreifen: Nein, weitere Fraternisierungen mit der einheimischen Bevölkerung wird's nicht geben. Kräfte sammeln ist angesagt, da es für die 85km morgen schon wieder nach Gegenwind riecht. Ziel ist dann ein Ort namens Beachport. Klingt ganz nett und nach Aussage von Dave gestern abend ist der Ort "ein wenig ruhiger als Kingston". Kann eigentlich nur heißen, dass das eine Geisterstadt ist...

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2 Comments:

Blogger heläne said...

ziemlich viel pausen, bier, wetterprobleme, öde straßenbilder und nur eine zauberhafte bedienung zum heiraten...mein lieber, ich empfehle dringend ein besuch in so einem naturpark...lass uns wieder wombards angucken gehen...

30. Januar 2006 um 14:29  
Blogger Buŋgawa said...

jetzt wissen wir doch wenigstens woher die Specials (alte britsche Ska (Vorläufer des Reggae (Musik aus Jamaika)) Band) die Inspiration zu ihrer letzten Single "Ghosttown" (kleines Kaff in Australien, in dem ein deutscher Radfreizeitsportler mit gutaussehenden weiblichen Eingeborenen Bier trinkt und neue Erkenntnisse für die Geschichte der Popularmusik sammelt) hatten.

30. Januar 2006 um 16:59  

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