<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117</id><updated>2011-12-05T13:59:07.329+01:00</updated><title type='text'>abaelard</title><subtitle type='html'>Der Stand der Dinge, die Lage der Nation... all das woanders. Hier nur Notizen vom anderen Ende der Welt</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>94</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-114066052593685194</id><published>2006-02-23T03:07:00.000+01:00</published><updated>2006-02-23T03:08:45.976+01:00</updated><title type='text'>Feierabend!</title><content type='html'>Tja, das war's dann. Der letzte Bummel zum Internet-Inder, der letzte Rundgang "durch's Dorf", einmal Schlafen noch, dann geht's heim. Wird auch langsam Zeit mal wieder was anderes anzuziehen als die drei T-Shirts und zwei Hosen. Und es wird Zeit die geneigten Leserinnen und Leser im richtigen Leben zu treffen (jedenfalls die meisten - die übrigen Trolle, Tauren und Orks trifft man eh in Orgrimmar vor der Bank...).&lt;br /&gt;In diesem Sinne: "See ya later", wie der Australier gern sagt, auch wenn man noch so offentsichtlich auf der Durchreise ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1188944/0/nouser_1188/T0_-1_1188944.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-114066052593685194?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/114066052593685194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=114066052593685194' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/114066052593685194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/114066052593685194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/feierabend.html' title='Feierabend!'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-114050118559821917</id><published>2006-02-21T06:51:00.000+01:00</published><updated>2006-02-21T06:53:05.616+01:00</updated><title type='text'>Ausreichende Regeneration ist der Schlüssel zum Erfolg</title><content type='html'>&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1184611/0/nouser_1184/T0_-1_1184611.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also gehe ich die letzten drei Tage hier in Melbourne mal ganz ruhig an. Was natürlich nichts damit zu tun hat, was da rein zufällig im Vordergrund dieses Fotos zu sehen ist. Damit habe ich nichts zu tun. Außerdem war es schon nach zwölf, als das Bild entstanden ist - wenn auch sehr kurz nach zwölf.&lt;br /&gt;Nach einem ereignislosen Bahntransfer gestern habe ich wieder in der kuscheligen Rucksackburg in St. Kilda Quartier bezogen. Der Flughafentransfer ist bestellt und so war die wesentliche Aufgabe heute der Shoppingausflug zu meinem Leib- und Magenausrüster "Le Knicks" in Black Rock. Dabei habe ich die zufriedenstellenden Fahrleistungen der letzten fünf Wochen durch den Erwerb eines australischen Meistertrikots belohnt - australischer Straßenmeister im Drittel-Liter-Sprint. Wobei die hiesigen Bierdosen sogar 375ml enthalten, was sich aber durch eine geringfügige Erhöhung der Schlagzahl kompensieren lässt.&lt;br /&gt;Nun bleibt also nichts weiter zu tun, als essen, trinken und rumbummeln - und am Freitag nachmittag in das richtige Flugzeug zu steigen. Klingt machbar, wenngleich die Aussicht auf Temperaturen unter 20 Grad nicht grad berauschend ist. Inzwischen finde ich's schon frech, dass man hier in Melbourne abends auf der Terasse einen Pullover überziehen muss - aber dafür kann ich hier ja kein Verständnis erwarten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-114050118559821917?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/114050118559821917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=114050118559821917' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/114050118559821917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/114050118559821917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/ausreichende-regeneration-ist-der.html' title='Ausreichende Regeneration ist der Schlüssel zum Erfolg'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-114024451289263019</id><published>2006-02-18T07:25:00.000+01:00</published><updated>2006-02-18T07:35:12.910+01:00</updated><title type='text'>Back from the bush</title><content type='html'>Nein, Ned Kelly und seine Spießgesellen haben mich nicht erwischt. Es war nur die typische Internetknappheit im beschaulichen Bright, die eine kleine Zwangspause verursacht hat. Die mangelnde Verbindung zur Außenwelt war denn aber auch das einzige, was es in den letzten Tagen zu meckern gab. 35 Grad, Dauersonnenschein und Berge... da können sich die Melbournians ihren Mount an den Dandenong stecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177142/0/nouser_1177/T0_-1_1177142.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei liegt Bright nur 300 Meter über dem Meer. Aber direkt dahinter beginnen die "Australian Alps" und nicht umsonst gibt's in Bright neben zwei Skiverleihstationen auch einen Schneeketten-Mietservice. Gerade mal 60 Kilometer sind's von dort bis zum Skigebiet Hotham Heights auf über 1800 Meter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177144/0/nouser_1177/T0_-1_1177144.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hab ich mir diesmal lieber gespart. Die Tour zum Mount Buffalo war ausreichend - 20km Straße mit durchgängig 5% macht 1000 Höhenmeter - und Durst wie eine Ziege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177146/0/nouser_1177/T0_-1_1177146.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blöd, wenn dann oben bis zum Ende der asphaltierten Straße so gar nix kommt. 20 Kilometer Abfahrt sind allerdings auch mit Durst ein echter Genuß. Und nach fünf Stunden in der Hitze Rad fahren den ersten Schluck eiskaltes Bier aus der Dose schlürfen? - Tränen des Glücks hab ich vergossen...&lt;br /&gt;Unterwegs am Mount Buffalo hab ich mal ein Stück relatiuv frisch abgebrannten australischen Busch besichtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177148/0/nouser_1177/T0_-1_1177148.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte eigentlich schwarz verbrannte Stecken erwartet. Aber offensichtlich verbrennt nur die Rinde und platzt dann ab. Zurück bleibt silbrig schimmerndes Holz. Aus dem Augenwinkel und in etwas Entfernung sieht das dann fast aus wie verschneit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177149/0/nouser_1177/T0_-1_1177149.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Weg nach Bright - und auch wieder zurück hierher nach Wangaratta - hab ich den angekündigten "Railtrail" genommen. Eine sehr nette Einrichtung für den Radtouristen. Da Eisenbahnen generell nicht gern steil bergauf oder durch enge Kurven fahren, ist der Trail eben auch fast komplett flach und schnurgerade&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177150/0/nouser_1177/T0_-1_1177150.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Wohlergehen des Touristen sorgen auch heute noch die ehemaligen Bahnhöfe - inzwischen ersetzt durch praktische Pausen-Stationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177151/0/nouser_1177/T0_-1_1177151.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Toiletten, Wegweiser und ein 4000-Liter-Regenwassertank zur Bevorratung etwa alle 20 Kilometer - schon fast luxoriös. Ob man das Wasser aus diesen Tanks trinken sollte, war mir nicht ganz klar. Aber hey, wir sind in Australien - wenn's gefährlich wär, hätten sie ein Warnschild hingestellt. Und Regenwasser soll ja an sich sehr gut sein. Jedenfalls hab ich's gut überstanden.&lt;br /&gt;Zum Abschluß der kleinen Rundreise stand dann heute noch der kurze Abstecher nach Beechworth an. Angeblich die am besten erhaltene Goldgräbersstadt Victorias.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177158/0/nouser_1177/T0_-1_1177158.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich konnte keinen sonderlich großen Unterschied zu den sonstigen kleinen Nestern feststellen. Bis auf die Tatsache, dass sie dort das mit Abstand niedlichste Ned-Kelly-Standbild der Gegend haben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177159/0/nouser_1177/T0_-1_1177159.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Praktischerweise gibt es kaum Portraitbilder von Ned. Wenn er abgebildet wird, dann immer mit seiner selbstgebastelten Eisenrüstung, mit der er sich vor Polizeikugeln geschützt hat. Mir scheinen bei dieser Darstellung allerdings die Beine etwas unter- und die Revolver überproportioniert. Aber ich bin da kein Experte.&lt;br /&gt;Während der Rückfahrt heute nach Wangaratta hab ich nochmal ein bißchen hin- und hergerechnet. Dank diverser technischer Ausfälle und ungeschickter Bedieung des GPS-Logs hab ich zwar keinen genauen Kilometerstand, aber alles in allem sind die 2200 Kilometer vom letzten Jahr wieder erreicht - und damit die Berechtigung die restlichen Tage auf Laumalocher zu machen. Morgen bummel ich hier in Wangaratta ab, Montag Zugfahrt nach Melbourne und dann mach ich in St. Kilda einfach noch ein paar Tage blau :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177161/0/nouser_1177/T0_-1_1177161.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-114024451289263019?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/114024451289263019/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=114024451289263019' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/114024451289263019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/114024451289263019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/back-from-bush.html' title='Back from the bush'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-114024477561759154</id><published>2006-02-18T06:35:00.000+01:00</published><updated>2006-02-18T07:43:02.193+01:00</updated><title type='text'>Learning english, Lesson 1</title><content type='html'>Auf dem Railtrail kann man sogar richtig was für die Bildung tun. Dazu sind wichtige Gegenstände am Wegesrand entsprechend beschriftet. "Tor" heißt auf Englisch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177165/0/nouser_1177/T0_-1_1177165.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt nicht für die Fußball-WM merken, da heißt das wieder anderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Meter weiter stoßen wir dann auf historischen Boden. Genau an dieser Stelle war es, wo 2002 der Fahrer der automatischen Asphaltiermaschine zu seinem Beifahrer sagte: "Och nö, jetzt nicht noch ein Tor. Jetzt fahr ich drumherum." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1177167/0/nouser_1177/T0_-1_1177167.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-114024477561759154?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/114024477561759154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=114024477561759154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/114024477561759154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/114024477561759154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/learning-english-lesson-1.html' title='Learning english, Lesson 1'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113999725779429415</id><published>2006-02-15T10:50:00.000+01:00</published><updated>2006-02-15T10:55:24.436+01:00</updated><title type='text'>Dem Unentschlossenen lacht die Sonne</title><content type='html'>...mir zum Beispiel. Da bin ich heute morgen wie angekündigt losgezogen, um Richtung Yarra Valley nördlich von Melbourne zu rollen. Aber es war mal wieder bewölkt, sah nach Regen aus, und war kalt - kurz: ich war maulig.&lt;br /&gt;Entsprechend hab ich die erste Gelegenheit genutzt, links abzubiegen, in der Absicht, einfach nach St. Kilda zurück zu fahren, um das rumreisen dranzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1169566/0/nouser_1169/T0_-1_1169566.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg kam ich durch die Innenstadt. Und dabei fiel mir ein, dass neulich jemand in den höchsten Tönen vom "Railtrail Murray to the Mountains" geschwärmt hat, der in einem Örtchen namens Wangaratta losgeht. Also dachte ich, wenn man schon mal am Bahnhof vorbei kommt und Zeit hat, kann man ja mal fragen, ob es vielleicht eine Zugverbindung dahin gibt. "Was, jetzt?" fragt die Frau bei der Fahrplanauskunft verdutzt. "Da müssen sie sich aber beeilen, der Zug fährt in zehn Minuten." Also hab ich kurz entschlossen meine Brocken in den Gepäckwagen geworfen und sitze nun rund 200 Kilometer nordöstlich von Melbourne in Wangaratta, am Startpunkt von besagtem Railtrail.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1169568/0/nouser_1169/T0_-1_1169568.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Railtrail heißt, dass auf einer ausgedienten Bahnstrecke die Schienen abgebaut sind und die Trasse zum Rad fahren asphaltiert ist - die Hamburger kennen sowas vielleicht vom Marschbahndamm in den Vierlanden. Nur das der Railtrail hier über 83 Kilometer bis nach Bright führt. Bin mal gespannt, wie sich das fahren lässt.&lt;br /&gt;Außerdem gibt mir das die Chance, noch schnell die Geschichte von Ned Kelly zu erzählen. Wie ich heute erst erfahren habe, ein echter australischer Nationalheld. Ned war Ende des 19. Jahrhunderts "Bushranger" - so ne Art Cowboy. Damals war's recht modern, dass alle, die Probleme mit den Ordnungshütern hatten, einfach in den Busch verschwanden und nur gelegentlich wieder auftauchten, um durch diverse Überfälle die Vorräte aufzustocken.&lt;br /&gt;Ned Kelly ist 1878 mit seinem Bruder Dan in den Busch gegangen. Die Umstände variieren je nach Quelle, aber in jedem Fall war Ned ein Guter - so eine Art australischer Robin Hood oder Störtebeker... jedenfalls in der Liga. Tatsächlich hat die "Kelly Gang" - bestehend aus Ned, Dan und zwei Kumpels - offenbar in zwei Jahren ganze zwei Banken ausgeraubt, bevor 1880 in Glenrowan die drei anderen erschossen und Ned verhaftet wurden. Kurz darauf haben ihn die Briten in Melbourne aufgehängt, unmittelbar nachdem er seine berühmten letzten Worte gesagt haben soll: "Such is life".&lt;br /&gt;Schöne Geschichte eigentlich. und warum erzähl ich die? Weil das hier "Kelly Country" ist. Hier oben hat sich die ganze Geschichte abgespielt. Entsprechend steht in der Tourist Information in Wangaratta eine lebensgroße Kelly-Puppe und in Beechworth steht noch das Original-Gefängnis, wo Ned gesessen hat. Ma gucken, ob ich's bis dahin schaffe, ohne das mich ein moderner Bushranger ausraubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1169571/0/nouser_1169/T0_-1_1169571.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113999725779429415?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113999725779429415/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113999725779429415' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113999725779429415'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113999725779429415'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/dem-unentschlossenen-lacht-die-sonne.html' title='Dem Unentschlossenen lacht die Sonne'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113990384889771729</id><published>2006-02-14T08:53:00.000+01:00</published><updated>2006-02-14T08:57:28.916+01:00</updated><title type='text'>Sky High Mount Dandenong</title><content type='html'>Ob dieser Name angemessen ist für ein Auslfugslokal in 633 Metern Höhe über dem Meer, darüber werden die Bewohner der einen oder anderen Alpenrepublik sicher streiten wollen. Mir hat's gereicht, da hochzukurbeln, nur um festzustellen, dass das Wetter in Downtown Melbourne auch nicht viel besser ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1166710/0/nouser_1166/T0_-1_1166710.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie man sieht, alles ziemlich grau in grau heute. Schade eigentlich, denn diese "Dandenong Ranges" sind eigentlich ganz hübsch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1166712/0/nouser_1166/T0_-1_1166712.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtige Berge aus der Sicht des eingefleischten Flachlandtirolers und richtiger Urwald aus der Sicht des eingefleischten Stadtkinds&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1166714/0/nouser_1166/T0_-1_1166714.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Nachteil ist, dass nur eine handvoll Straßen durch diesen schnuckligen Nationalpark führen und offenbar jeder Einwohner Melbournes eine Oma, Tante oder sonstwas in den umliegenden Orten hat, die er heute am Valentinstag dringend besuchen musste - ganz schön viel Verkehr auf ziemlich engen Sträßchen. &lt;br /&gt;Ist schon ein Erlebnis, wenn man ein paar Zentimeter neben dem Kiesbett fährt und von hinten das unverwechselbare Geräusch eines heranrauschenden LKW hört...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1166716/0/nouser_1166/T0_-1_1166716.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine prima Idee war, für die Tour heute das Gepäck im Motel zu lassen. Das macht sich bergauf doch gewaltig bemerkbar. Nur die Auswahl des Motels war ein bißchen optimistisch. Die Lage "am Stadtrand" hatte ich nicht so interpretiert, dass wirklich alle umgebenden Straßen sechsspurige Hauptverkehrsadern sind. Die ersten und letzten zehn Kilometer hatten dadurch eher den Reiz eines Wochenendausflugs zum Kamener Kreuz. Immerhin größtenteils in Verbindung mit den außerordentlich gelungenen Radwegen von Melbourne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1166718/0/nouser_1166/T0_-1_1166718.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen testen wir dann mal, ob der "Dandenong Creek Trail" Richtung Norden aus der Stadt raus auch so gelungen ist - und wie sehenswert die Gegend da oben ist. Falls es sich um elektronisch unerschlossene Wildnis handelt, sehen wir uns spätestens am Freitag zurück in St. Kilda.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1166719/0/nouser_1166/T0_-1_1166719.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113990384889771729?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113990384889771729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113990384889771729' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113990384889771729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113990384889771729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/sky-high-mount-dandenong.html' title='Sky High Mount Dandenong'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113981481714856331</id><published>2006-02-13T07:51:00.000+01:00</published><updated>2006-02-13T08:13:37.166+01:00</updated><title type='text'>Alle eine Frage der Orientierung...</title><content type='html'>Da bin ich also, nun im Osten von Melbourne. Was eigentlich einfach gewesen wäre, wäre ich ohne gute Ratschläge davon gekommen. beim Auschecken im Hotel bin ich dem Besitzer David über den Weg gelaufen, und als passionierter Radler, hat er mir etwa eine Stunde lang Tipps und eine Karte gegeben und mich davon überzeugt, dass die Gegend, in die ich will, völlig verkehrt ist. Daraufhin bin ich von der bewährten Satellitennavigation auf Papier umgestiegen. Mit dem Ergebnis, dass ich mich nach zwei Stunden total verfranst, und dann doch mit Sat-Hilfe das ursprüngliche Ziel anvisiert hab. Da hab ich dann festgestellt, dass David und ich uns gründlich mißverstanden haben, beide mit unseren Beschreibungen etwas daneben lagen und letztlich das gleiche meinten.&lt;br /&gt;Auf diese Weise hab ich andererseits gelernt, dass Melbourne tatsächlich über ein ziemlich gutes Netz von kleinen Radwegen entlang diverser kleiner Flüsse verfügt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1164038/0/nouser_1164/T0_-1_1164038.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Davids Karte und ein bißchen Satellitenhilfe dürfte ich also zuerst diesen Mount Dandenong und den umgebenden Nationalpark finden - und dann vor allem wieder den Weg zurück.&lt;br /&gt;Für's erste bin ich allerdings mal alle Romantik los. Dieses Motel "am Stadtrand" liegt in Wahrheit mitten in einem unendlichen Industriegebiet, umgeben von sechsspurigen Ausfallstrassen. Lediglich die diversen Straßenkarten lassen die Hoffnung zu, dass es nur ein paar Kilometer bis zum lauschigen Nationalpark sind. Das schau ich mir morgen mal an.&lt;br /&gt;Bis dahin geniesse ich erstmal eine ganz neue Art von Luxus. Dieses Budget-Motel im Nirgendwo bietet nämlich neben günstiger Preispolitik tatsächlich W-Lan-Internet-Verbindung. Statt schabbeliger Internet-Buden einfach mal vom Bett aus klicken...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113981481714856331?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113981481714856331/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113981481714856331' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113981481714856331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113981481714856331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/alle-eine-frage-der-orientierung.html' title='Alle eine Frage der Orientierung...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113972681934932757</id><published>2006-02-12T07:41:00.000+01:00</published><updated>2006-02-12T07:46:59.350+01:00</updated><title type='text'>Zweimal drei Stunden Vollgas</title><content type='html'>Tja, mal wieder nix erlebt am Wochenende: Keine Kultur, keine Kellnerinnen, bloß Radfahrer. Wie bereits im letzten Jahr erkundet, ist es augenscheinlich australische Bürgerpflicht, ein etwaig im Haushalt vorhandenes Fahrrad am Wochenende auf der Beachroad in St. Kilda auszuführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1161039/0/nouser_1161/T0_-1_1161039.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider gilt außerdem, dass man das in aller Herrgottsfrühe tun muß. Spätestens um acht muß man auf der Straße sein, damit der Spaß sich lohnt.&lt;br /&gt;Dann geht's in mehr oder minder großen Horden auf die 25 Kilometer Strecke zwischen St. Kilda und einem Örtchen namens Mordialloc. Gegen elf ist der Spaß vorbei und die geschätzt 1000 Radfahrer verteilen sich auf die angrenzenden Straßencafés.&lt;br /&gt;In diesen drei Stunden kann man locker zwei komplette Runden, also 100km fahren und noch reichlich Pausen einlegen, denn der Schutzheilige der Rennradfahrer von Melbourne ist Charles Darwin. Getreten wird, bis die hervorquellenden Augäpfel an die Gläser der Sonennbrille stoßen. Wenn der Mann an der Spitze der Gruppe 45 fährt, ist das die klare Aufforderung, dass sich jemand finden muss, der 46 schafft. Dass am Ende der Gruppe Ehefrauen, Kinder, Geschwister und Freunde schnaufend zurückgelassen werden, spielt keine Rolle, die finden sich schon wieder ein.&lt;br /&gt;Gegen elf steigt man dann mit wundgebissenem Zahnfleisch vom Rad und schwankt in eins der bereitstehenden Cafés.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1161041/0/nouser_1161/T0_-1_1161041.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bedienungen hier haben sich ein putziges System ausgedacht, die unzählichen Capuccino- und Latte-Macchiato-Bestellungen zuzuordnen: sie schreiben die Trikotsponsoren auf kleine Zettelchen. Da liegt dann auf der Theke "3 Capu Liquigas", "2 Latte Gerolsteiner"... oder halt "1 Capu Grey" - weil ich so ziemlich der einzige "unbunte" Radler hier bin.&lt;br /&gt;Der Nachteil dieses Wochenendrituals ist, dass ich zwischen zwölf und eins ins Hostel zurückkomme und aus der Dusche eigentlich direkt ins Bett muss. Die weitere Erkundung von Melbourne muß da noch warten.&lt;br /&gt;Morgen folgt mal wieder ein dreiviertel Ruhetag. Ganze 20km muß ich absolvieren, um von hier ans Ostende von Melbourne zu kommen, in die Nähe der Dandenong Ranges. Klingt wie das Geräusch beim Herunterfahren von Windows, soll aber eine sehr hübsche und bergige Gegend sein. Das schau ich mir ein paar Tage an, und bin am nächsten Wochenende wieder hier für eine Abschiedsrunde auf der Beach Road.&lt;br /&gt;Zum Schluß noch ein Insider für die World of Warcraft Abhäng.. äh, Anhänger:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1161043/0/nouser_1161/T0_-1_1161043.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neue Faction ab Patch 1.10 - Priestergewerkschaft :-) Black Rock ist ein ganz putziger Vorort direkt an der Radstrecke, leider ohne Ortsschild. Ich muss nochmal genauer nach Hinweisen auf Tiefen, Spitzen oder Kernen suchen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113972681934932757?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113972681934932757/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113972681934932757' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113972681934932757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113972681934932757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/zweimal-drei-stunden-vollgas.html' title='Zweimal drei Stunden Vollgas'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113972646538900166</id><published>2006-02-12T07:40:00.000+01:00</published><updated>2006-02-12T07:41:05.413+01:00</updated><title type='text'>Die Rache der europäischen Zunge</title><content type='html'>Eigentlich bin ich ja extra in dieses Land gefahren, weil ich so halbwegs die Sprache spreche, also meinen Urlaub nicht mit improvisierten Pantomime-Vorführungen verbringen muss, nur um ein Butterbrot zu kaufen. Butterbrot geht auch ganz prima, alles, was kulinarisch danach folgt, kann sich aber schon mal schwierig gestalten.&lt;br /&gt;Das beginnt schon beim Frühstück. "Eggs &amp; Bacon" schreiben die Australier auf die Speisekarte, aber kaum hat man's bestellt, folgt schon die freundliche Nachfrage, wie man denn die Eier möchte. "Gekrault", ist man versucht zu brummen, aber was genau heißt das auf englisch? Und funktioniert der blöde Witz dann auch noch, oder handelt man sich bloß eine Ohrfeige ein?&lt;br /&gt;Dabei ist die Eier-Frage noch einfach. Je besser das Essen, desto komplizierter die Speisekarten und die Fragerei. Da gibt's dann Irgendwas "tossed" in irgendwas anderem, oder "battered" mit sonstwas. Und kaum hat man bestellt, geht die Restaurant-Quizshow wieder los.&lt;br /&gt;Ist die Bedienung süß, sag  ich einfach immer "yes", in der Hoffnung, dass eine der Optionen Körperkontakt erfordert. Bislang hat mir das statt erotischen Abenteuern allerdings bloß Sardellen im Salat und den bereits erwähnten Tsatsiki auf dem Lachs eingehandelt - vielleicht einfach die falsche Strategie...&lt;br /&gt;Ein besonderes Highlight sind in dieser Beziehung asiatische Restaurants. Da hat man dann den zusätzlichen Nervenkitzel, dass die Bedienung klingt, als hätte sie erst vorgestern an der Volkshochschule Hanoi den Kurs "Laute erzeugen, die klingen wie englische Sprache" abgeschlossen. Ungefähr so muß es gewesen sein, damals in der Baustellenkantine beim Turmbau zu Babel.&lt;br /&gt;Europäisch orientierte Restaurants bieten dagegen endlich die Chance, zurück zu schlagen. Auch in Australien ist eine Pizzeria nur authentisch, wenn die Speisekarte voll mit italienischen Begriffen ist. Aber während Wörter wie "Capuccino" oder "Macchiato" hierzulande längst gängig sind, kann die lautmalerische Entsprechung von Dingen wie "Spaghetti Matricchiana" oder "Pizza Quattro Stagioni" schon mal für Verblüffung sorgen. Sowas konnte der Begründer des Restaurants, Don Luigi Di Minestrone noch aussprechen, als er 1953 auf der Flucht vor der sizilianischen Mafia nach Australien kam, heute aber bedienen hier Jill, Kate oder Chuck.&lt;br /&gt;Selbstverständlich spreche ich genauso wenig italienisch wie Chuck, aber das weiß er ja nicht. Und deshalb genügt ein möglichst fremdländischer Akzent, um glaubhaft italienisch Spaghetti zu bestellen und dafür zu sorgen, dass Chuckie erstmal verwirrt in der Speisekarte nachschaut, um sich zu vergewissern, was er nun bringen soll.&lt;br /&gt;Wie schön ist es, danach das erleichterte Leuchten in seinen Augen zu sehen, wenn auf die Frage nach dem Getränk ein vertrautes "Viii-Biii" folgt (die Abkürzung für das heimische - "Victoria Bitter" genannte - Bier, wie ich letztes Jahr mühsam lernen mußte). Und gerade, als er anscheinend Luft holt, um noch irgendeine Nachfrage zu stellen, lächele ich noch ein "Grazie" hinterher - und Ruhe ist.&lt;br /&gt;Nachher geh ich nochmal runter zum Spanier und bestell ne Portion "Jamon Serrano". Olé.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113972646538900166?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113972646538900166/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113972646538900166' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113972646538900166'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113972646538900166'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/die-rache-der-europischen-zunge.html' title='Die Rache der europäischen Zunge'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113954315650417942</id><published>2006-02-10T04:44:00.000+01:00</published><updated>2006-02-10T04:45:56.506+01:00</updated><title type='text'>So, fertig.</title><content type='html'>Praktisch unabsichtlich bin ich schon in Melbourne - viel früher als geplant, aber irgendwie ging's nicht anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1154476/0/nouser_1154/T0_-1_1154476.gif" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Torquay am Ende der Ocean Road war ja nicht grad begeisternd und das Motel unverschämt teuer. Am Tag drauf gab's nach der Fähre einen höllischen Rückenwind und am Ende in Mornington mal wieder nur ein Internet-Cafe mit Ladenschluss um 16 Uhr. Dafür hab ich an dieser Hütte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1154477/0/nouser_1154/T0_-1_1154477.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sozusagen historischen Boden erreicht - hier hab ich die Strecke vom letzten Jahr gekreuzt. Und weil es für ein ausgemachtes Gewohnheitstier nichts schöneres gibt, als das Gefühl sich wenigstens ein bisschen auszukennen, hab ich beschlossen, für's Wochenende in der Gegend zu bleiben und mich auf der Beach Road zu vergnügen - Samstags und Sonntags ein einziger großer Rennrad-Spielplatz.&lt;br /&gt;Und weil's entlang der Straße kein so richtig überzeugendes Motel gab, bin ich nun doch mitten im Partyviertel St. Kilda im bewährten Olembia-Hostel gelandet.&lt;br /&gt;Zwar musste ich schon mit Entsetzen feststellen, dass meine Stammkneipe gegenüber dichtgemacht hat, aber ansonsten hat sich nicht viel verändert - die wesentliche Infrastruktur zur Stillung von Hunger, Durst und Internet-Bdürfnissen sind vorhanden. Also werd ich mich das Wochenende über hier vergnügen und ein bisschen auf der Karte rumklicken, wohin ich mich ab Montag nochmal für drei, vier Tage absetze.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113954315650417942?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113954315650417942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113954315650417942' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113954315650417942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113954315650417942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/so-fertig.html' title='So, fertig.'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113954303147093661</id><published>2006-02-10T04:43:00.000+01:00</published><updated>2006-02-10T04:43:51.470+01:00</updated><title type='text'>Melbourne kommt näher</title><content type='html'>...und das sieht man auf der Karte. Womit nicht die Land- sondern die Speisekarte gemeint ist. Mit jedem Kilometer wird die Verpflegung spürbar besser - und selbstredend teurer.&lt;br /&gt;Wurde die lokale Radlerfütterung in Casterton noch im Ambiente einer ukrainischen Autobahnraststätte abgehalten, finden sich im erweiterten Dunstkreis der Metropole schon richtig schicke Läden. Und war die Pizza im "Talk of the Town" in Princetown noch knapp oberhalb der Vergiftungsgrenze, geht das Futter nun in die Richtung, die normalerweise gemeint ist, wenn von "australischer Küche" die Rede ist.&lt;br /&gt;Draussen auf dem Land sind die Steaks zwar so groß wie die Grundstücke, dafür aber so zäh, dass man damit die Einfahrt pflastern könnte. Als Beilege gibt's neben dem unvermeidlichen Kartoffelpüree fast immer "Vegetables". Welche das sind geht den Gast nichts an. Gegessen wird, was in der Küche noch zu finden ist.&lt;br /&gt;Gestern in Apollo Bay gab's dagegen schon ein überragendes Stück Rindvieh und hausgemachte Gemüseravioli. Im "Surfrider" in Torquay heute richtig experimentell: rosa gebratenes Lachsfilet in einer Kruste aus geröstetem Reis und obendrauf ein Klecks Zaziki. Die Idee mit dem Zaziki war nicht so brillant, der Rest aber ein Traum. Zusammen mit einem Gläschen Chardonay und einem Salat kostet der Spaß zwar mehr als die Übernachtung in Princetown plus der halben Pizza und hat vermutlich nicht genug Kohlenhydrate für ein ordentliches Radtraining, ist aber schlicht lecker.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113954303147093661?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113954303147093661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113954303147093661' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113954303147093661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113954303147093661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/melbourne-kommt-nher.html' title='Melbourne kommt näher'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113954297345365336</id><published>2006-02-10T04:39:00.000+01:00</published><updated>2006-02-10T04:42:53.473+01:00</updated><title type='text'>Brutto oder netto...?</title><content type='html'>Die letzte Etappe Great Ocean Road hatte ich ganz genau geplant - 85 Kilometer von Apollo Bay nach Torquay. Am Ende standen dann glatte 95 Kilometer auf dem Tacho. Ich habe also satte zehn Kilometer überflüssig in australischen Kurven verbracht, die so nicht auf der Karte verzeichnet waren. Überflüssig, aber durchaus sehenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1154468/0/nouser_1154/T0_-1_1154468.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein allwissender Reiseführer hatte mal wieder recht: Die Strecke nördlich von Apollo Bay ist das spektakulärste Stück Ocean Road. Nix gegen die Apostelfelsen drüben am Westufer, aber eine Straße, die über 60 Kilometer immer am Meer lang führt, ist schon was nettes - zumal, wenn dann noch das Wetter passt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1154471/0/nouser_1154/T0_-1_1154471.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich war's heute schon fast wieder zu heiß hier, aber man soll ja nicht meckern, sonst wird einem noch Undankbarkeit vorgeworfen. Jedenfalls war das heute durch Temperaturen jenseits der 30 Grad und viele kleine, eklige Anstiege anstrengender als die "Berge" gestern.&lt;br /&gt;Wobei ich noch vor dem Frühstück gelernt habe, wie man Berge ganz entspannt hochkommt. Vor der Moteltür quatscht mich ein Mädel an, wo ich denn hinwill, sie wär auch mit dem Rad unterwegs, aber in die entgegengesetzte Richtung. Ich wollte gerade meine umfangreichen Erfahrungen zum Thema Berge zum besten geben, da erklärt sie, für den Weg bis hoch nach Lavers Hill hätte sie schon einen netten deutschen Touri gefunden, der sie mit dem Auto hochfährt.&lt;br /&gt;Das, meine Damen und Herren, ist die hässliche Wahrheit: Während wir Jungs mit ehrlich schmerzenden Waden die mörderischsten Steigungen erklimmen, sitzen die Mädchen im Schatten und machen ihre Höhenmeter per Augenaufschlag klar...&lt;br /&gt;Ich jedenfalls hab mir mal wieder jeden Meter selbst erarbeitet - da mein Augenaufschlag bloß für ein mitleidiges Lächeln reicht. Was ich spätestens beim letzten Anstieg des Tages außerordentlich schade fand. Nochmal 100 Höhenmeter und die Gatorade-Brühe mittlerweile auf Körpertemperatur geheizt... in dem Zustand schmeckt das Zeug wie - Dinge, die nicht in einen Blog gehören. Jedenfalls kein guter Wert auf einer Geschmacks-Skala zwischen 0 und "eiskaltes Bier"...&lt;br /&gt;Zum Ausgleich hatten die Aussies mal wieder ein Etappenfinale aus dem Bilderbuch hingestellt. Fast so gut wie gestern mit fünf Kilometern Abfahrt runter zum Strand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1154472/0/nouser_1154/T0_-1_1154472.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende bin ich denn in Torquay gelandet, der selbsternannten "Surf City". Außer dem surftauglichen Strand gibt's denn auch nicht viel zu sehen hier, aber ich will hier ja keine Wurzeln schlagen. Morgen gibt's eine spannende kleine Orientierungsfahrt nach Queenscliff, von wo hoffentlich die Fähre über die Phillip Bay nach Sorrento fährt.&lt;br /&gt;und zum Schluß noch eine tragische Entwicklung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1154473/0/nouser_1154/T0_-1_1154473.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Baustellenampel. Für den Mitteleuropäer kein besonders erschütternder Anblick, für den Radler in Australien aber eine kleine Enttäuschung. Normalerweise stehen an den Baustellen hier nämlich leibhaftige Australier mit großen Stop/Slow-Schildern, die den Verkehr regeln. Verkehrstechnisch macht die Ampel den Job genauso gut, weigert sich aber bislang noch, den wartenden Radler mit einem munteren "G'Day Mate" zu begrüßen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113954297345365336?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113954297345365336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113954297345365336' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113954297345365336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113954297345365336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/brutto-oder-netto.html' title='Brutto oder netto...?'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113928760565858381</id><published>2006-02-07T05:43:00.000+01:00</published><updated>2006-02-07T05:46:45.660+01:00</updated><title type='text'>Rauf, runter, kalt, warm...</title><content type='html'>Das waren kurzweilige 80 Kilometer heute von Princetown nach Apollo Bay. Morgens noch lausig kalt für hiesige Verhältnisse und der freundliche Gruß der Hoteldame: "Heute wird's bestimmt nass". Entsprechend hatte ich wieder mal alles an, was an Radfahrklamotten im Angebot ist. Nach zehn Kilometern warmrollen dann bergauf zum ersten Tageshindernis - 450 Höhenmeter rauf nach Lavers Hill.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145125/0/nouser_1145/T0_-1_1145125.gif" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der Temperaturen richtig angenehm, ein Stündchen bergauf zu kurbeln und ein bisschen Aussicht zu geniessen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145127/0/nouser_1145/T0_-1_1145127.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oben angekommen dann der klassische Fehler: Pause oben am Berg mit lecker Kaffee. Bei der Weiterfahrt war ich dadurch schön ausgekühlt mit immer noch nassgeschwitzten Klamotten. Entsprechend hab ich die erste Hälfte der Abfahrt mehr gezittert als gesteuert, bis es unten am Meer endlich ein bisschen wärmer wurde.&lt;br /&gt;Der zweite Berg ging dann durch den Otway Nationalpark - statt Meer größere Mengen Bäume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145131/0/nouser_1145/T0_-1_1145131.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich kann nicht sagen, dass mich der Hinweis, dass es sich um echten Regenwald handelt, sonderlich froh gestimmt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145132/0/nouser_1145/T0_-1_1145132.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise hat sich das ganze aber ausnahmsweise als Trockenwald erwiesen. Und kaum über den Gipfel weg zurück in Richtung Meer wurd's sogar noch richtig sonnig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145135/0/nouser_1145/T0_-1_1145135.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten Kilometer runter nach Apollo Bay waren dann Rad fahren aus dem Bilderbuch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145138/0/nouser_1145/T0_-1_1145138.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da unten liegt das Örtchen und es sind noch rund fünf Kilometer und 150 Höhenmeter. Das letzte Stück Straße schnurgerade mit 70 Sachen und Aussicht direkt auf den Strand. So muss das sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113928760565858381?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113928760565858381/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113928760565858381' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113928760565858381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113928760565858381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/rauf-runter-kalt-warm.html' title='Rauf, runter, kalt, warm...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113928739476672926</id><published>2006-02-07T05:40:00.000+01:00</published><updated>2006-02-07T05:51:36.950+01:00</updated><title type='text'>Willkommen auf der Great Ocean Road</title><content type='html'>&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145118/0/nouser_1145/T0_-1_1145118.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, der Anfang ist nicht so unglaublich great, aber ist ja auch ein bisschen unfair, gleich den ersten Kilometer fotografieren zu wollen. Obwohl ich zugeben muss, dass das schon etwas enttäuschend losging in Warrnambool. Ich wusste gleich nach dem Aufstehen, hier ist was faul. Sonnenschein, 25 Grad, ein Traumfrühstück in einem schnuckligen Cafe und dann die ersten 20 Kilometer auf einer verkehrsfreien Nebenstraße mit Rückenwind - da fragt der erfahrene Pessimist doch: "Wo ist der Haken?" Der Haken kam auf dem ersten Seitenwindabschnitt in Form von dunklen Wolken und einem gehörigen Schauer. Zum ersten mal nass, kein Ocean, nix great... um dieses Foto zu machen, muß man nun wirklich nicht nach Australien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145120/0/nouser_1145/T0_-1_1145120.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kann ich auch im Juni kurz hinter Henstedt-Ulzburg haben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regen, Sturm, schwarzbuntes Vieh&lt;br /&gt;Ein Mettwurstbrot in jeder Hand&lt;br /&gt;Gescheites Wetter gibt's hier nie&lt;br /&gt;Holstein Du mein Heimatland...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei ich betonen muss, dass ich eben nicht aus Holstein stamme, sondern von Schalke, wo die Menschen so naturverbunden sind, dass sogar das Fußballstadion überdacht ist. Entsprechend unzufrieden war ich mit der regnerischen Gesamtsituation auf der bis dahin recht ozeanarmen Road.&lt;br /&gt;Aber, diesmal war der Wind mein Freund. Wie immer Sturm, aber diesmal schön von schräg hinten, hat er erst mich mit satten 35 Sachen Richtung Meer geblasen und dann zumindest den Regen beiseite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145121/0/nouser_1145/T0_-1_1145121.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig schön zu fahren und vor allem sehr kurzweilig, weil spätestens alle zwei Kilometer wieder ein "Scenic Lookout" gelockt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145122/0/nouser_1145/T0_-1_1145122.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die "London Bridge"-Formation. Ein paar Kilometer weiter dann das Highlight der Ocean Road, die zwölf Apostel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145123/0/nouser_1145/T0_-1_1145123.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich weiß, dass das keine zwölf sind. Auf der anderen Seite stehen auch noch welche... außerdem war Judas unpässlich und Jakobus ist hinter dem Dicken versteckt. Gleich neben der Straße gibt's zu dieser "meistfotografierten Sehenswürdigkeit der Great Ocean Road" ein Visitorcenter und eine echte Versuchung. Auf der Wiese neben dem Parkplatz starten Helikopter-Rundflüge über die Felsen. Zehn Minuten 90 Dollar sind nicht eben ein Schnäppchen, aber ich muss gestehen, dass diesmal meine Angst sogar noch größer als mein Geiz war... bei bummelig sieben Windstärken hat mein Fahrrad schon hinreichend geschaukelt.&lt;br /&gt;Also hab ich mich noch sieben Kilometer weiterpusten lassen und Princetown angesteuert. Wieder mal so ein Ort, bei dem das "town" im Namen einem eher weitgefassten Realitätsbegriff entspringt - und als Krönung heißt die einzige Kneipe "Talk of the Town" - na Kunststück...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145148/0/nouser_1145/T0_-1_1145148.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Nacht reicht's und morgen folgt Teil zwei der Great Ocean Road, der erstmal vom Ocean in die Berge führt. Zweimal rauf, zweimal runter bis Apollo Bay.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145124/0/nouser_1145/T0_-1_1145124.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113928739476672926?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113928739476672926/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113928739476672926' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113928739476672926'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113928739476672926'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/willkommen-auf-der-great-ocean-road.html' title='Willkommen auf der Great Ocean Road'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113928719842013984</id><published>2006-02-07T05:38:00.000+01:00</published><updated>2006-02-07T05:53:46.276+01:00</updated><title type='text'>Cricket wird doch noch mein Sport</title><content type='html'>Nachdem ich im letzten Jahr vergeblich versucht hab, im Ansatz zu verstehen, worum es bei diesem Sport geht, bin ich heute am Ruhetag meiner Neutralitätspflicht nachgekommen, und hab dem munteren anglophilen Rumgestehe noch eine Chance gegeben.&lt;br /&gt;Gerade als ich vom Mittagsspaziergang zurück kam, war wieder Länderspielzeit: Australien gegen Südafrika, Spiel Nummer elf im Rahmen der VB-Series 2006 (ja, meine Biermarke ist auch noch Sponsor...).&lt;br /&gt;Wenn alles bei Null anfängt, kann man sogar ungefähr verfolgen, wer wann warum einen Punkt kriegt. So hab ich elektrisiert verfolgt, wie Adam Gilchrist die ersten zehn Punkte für Australien geholt hat. Dann bin ich eingenickt. Bei 185 Punkten hab ich mich rumgedreht, dann fuhr draussen ein Auto vorbei - 255 Punkte und mittlerweile drei Stunden gespielt. Noch immer werfen die Südafrikaner und die Australier knüppeln den Ball auf die Wiese. Es besteht allerdings auch kein Grund zur Hektik, denn irgendwann um sechs ist - soweit ich das verstanden hab - Pause und danach dürfen dann wohl die Südafrikaner ein paar hundert mal knüppeln.&lt;br /&gt;Das wirklich faszinierende daran: auch bei diesem elften Spiel ist das Stadion praktisch ausverkauft. Da sind bestimmt 30.000 Zuschauer und soweit ich das sehen kann, sind - im Gegensatz zu mir - alle wach.&lt;br /&gt;Während der ersten Spiele gab's hier in den Zeitungen einen kleinen Skandal, weil einige Zuschauer gegenüber den südafrikanischen Spielern rassistische Kommentare geäussert haben sollen. Geradezu ein Wunder. Wenn ich die letzten drei Stunden dieses Thrillers von einem sonnigen Tribünenplatz hätte sehen müssen, könnte ich bestimmt nicht mehr sprechen. Im Stadion herrscht nämlich anscheinend kein Bierverbot.&lt;br /&gt;Inzwischen 310 Punkte für Australien. Ich nehm noch ein Döschen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1145115/0/nouser_1145/T0_-1_1145115.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113928719842013984?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113928719842013984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113928719842013984' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113928719842013984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113928719842013984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/cricket-wird-doch-noch-mein-sport.html' title='Cricket wird doch noch mein Sport'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113909745627513137</id><published>2006-02-05T00:46:00.000+01:00</published><updated>2006-02-05T00:57:36.280+01:00</updated><title type='text'>Wal! Da bläst er!</title><content type='html'>Drei Tage später und rund 300 Kilometer nach der letzten Sichtung gibt's endlich wieder richtige Neuigkeiten von dem weißen Wal mit den mittlerweile ordentlich gebräunten Armen und Beinen.&lt;br /&gt;Der alberne Walfisch-Einstieg musste leider sein. Kaum bin ihc wieder an der Küste, bin ich auch schon wieder in einem ehemals Walfang, jetzt Wal-Watch-Zentrum Australiens - Warrnambool - rechts unten auf der Karte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138949/0/nouser_1138/T0_-1_1138949.gif" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber der Reihe nach. Am Donnerstag hat sich also tatsächlich das Wetterwunder ereignet. Ich steh morgens auf und es regnet nicht, es stürmt nicht, einfach wunderbar. So muß isch Moses seinerzeit gefühlt haben, als er morgens aus seinem Motelzimmer kam und das Rote Meer war geteilt.&lt;br /&gt;Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Fahrradwerkstatt von Greg und Julie bin ich also zunächst Richtung Süden,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138952/0/nouser_1138/T0_-1_1138952.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;einmal quer durch das Weinbaugebiet von Coonawarra - dem einen oder anderen vielleicht aus dem Supermarktregal ein Begriff. Gute Gelegenheit, um schon mal den 2006er Chardonnay in Augenschein zu nehmen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138957/0/nouser_1138/T0_-1_1138957.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings hat das Stadtkind bei dieser Gelegenheit auch gleich gelernt, dass Weinstöcke nicht nur voll mit lecker Trauben, sondern auch voll mit fiesen Spinnen sind&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138961/0/nouser_1138/T0_-1_1138961.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dieses Spinnwebenzeugs klebt wie die Seuche an den Klamotten. Das war's dann aber auch schon mit spannendnen Tierbildern. Den rest des Tages haben mich bloß kamerascheue Vögel verfolgt. Erst fliegt so ne Horde laut randalierend hinter mir her, kaum zück ich die Kamera, verschwindet das Pack. Weil sie so unfreundlich waren, hab ich sie "Hooligan-Sittiche" genannt.&lt;br /&gt;Unterwegs ging's dabei über die Grenze nach Victoria&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138964/0/nouser_1138/T0_-1_1138964.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Etappenziel in Casterton durfte ich dann feststellen, dass diese Grenze nicht bloß Dekoration ist. Also ich vor der verschlossneen Tür des einzigen Internet-tauglichen Ladens stand, fiel mir ein, dass diese unscheinbare Grenze auch eine Zeitzonengrenze ist - in Victoria ist es 30 Minuten später als in South Australia. Kann mich nicht erinnern, schon mal mit dem Fahrrad von einer Zeitzone in die nächste gefahren zu sein....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138967/0/nouser_1138/T0_-1_1138967.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag dann etwas hügeliger hinauf nach Dunkeld, dem Ort mit dem lustigen Namen. Hat übrigens nichts mit der Beleuchtung zu tun, sondern damit, dass das eine schottische Gründung ist und dementsprechend Dun-Keld ausgesprochen wird. Trotzdem mangelt es nicht an albernen Namen im Umkreis. Praktischerweise haben die Berge dort oben Untertitel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138969/0/nouser_1138/T0_-1_1138969.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schon erwähnt hat das alles aber nix genützt - der komplette Nationalpark Grampians ist wegen der Feuerchen da oben immer noch geschlossen. Genauergesagt wegen der Feuergefahr. Die ursprünglichen Brände sind wohl unter Kontrolle, aber es gilt immer noch höchste Warnstufe - dabei ist es gar nicht sonderlich heiß...&lt;br /&gt;Also ist gestern wieder mal Plan B in Kraft getreten - weil's in Dunkeld düster aussah, abrupte Abreise vom Mount Abrupt im Kalauerland zurück zur Küste nach Warrnambool&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138970/0/nouser_1138/T0_-1_1138970.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenltich entspannte 95 Kilometer, wenn mir nicht auf den letzten 20 Kilometern mein alter Freund der Südwind freudig heulend zur Begrüßung entgegengekommen wäre. Der kann aber gern weiter wehen, denn nun kommt er mir bald ganz gelegen. &lt;br /&gt;Von hier aus geht's morgen auf die letzten Etappen Richtung Melbourne entlang der Great Ocean Road. Laut Reiseführer ein sehr hübsches Stück Straße.&lt;br /&gt;Und hier sieht man, dass es gar nicht mehr weit ist nach Melbourne&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138972/0/nouser_1138/T0_-1_1138972.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist das Denkmal für die Sieger des traditionsreichsten australischen Radrennens Melbourne-Warrnambool. Nach aktueller Streckenführung 299km lang - so eine Art australisches Mailand-San Remo also. Das Denkmal steht da übrigens seit 1995. Eingeweiht von der großen australischen Fahrrad-Legende Hubert "Oppy" Oppermann. König der Langstrecke in den 20er und 30er Jahren. Muß eine seiner letzten Heldentaten gewesen sein, denn 1996 ist unser Oppy für immer vom Rad gestiegen, hat seinen letzten Reifen gepumpt, die letzte Kette geölt...&lt;br /&gt;Hier noch schnell der Plan für die nächsten drei Tage - für den Fall dass in den Piratennestern unterwegs die Netzversorgung wieder so brillant ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1138975/0/nouser_1138/T0_-1_1138975.gif" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gerümpel rechts im Bild ist dann schon Melbourne. Stellt sich also zum Ende der Woche nur noch die Frage "rechtsrum oder linksrum". Bislang tendiere ich zu rechtsrum. Mit der Fähre rüber auf die Mornington Peninsula und dann auf derselben Route rein, die ich im letzten Jahr schon gefahren bin. Das ging eigetnlcih ganz gut. Andererseits soll man hier nicht länger als zwie Tage im voraus planen - wer weiß, was bis dahin wieder alles passiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113909745627513137?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113909745627513137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113909745627513137' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113909745627513137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113909745627513137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/wal-da-blst-er.html' title='Wal! Da bläst er!'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113893913385771115</id><published>2006-02-03T04:52:00.000+01:00</published><updated>2006-02-03T04:58:53.883+01:00</updated><title type='text'>Das Ende der Welt ist erreicht....</title><content type='html'>...zumindest das Ende der zivilisierten Welt... Seit zwei Tagen kein sinnvoller Internet-Zugang hier. Heute zumindest ein paar Zeilen, wenn auch keine Bilder, den dies hier ist nicht mehr als ein finsterer Muenzautomat.&lt;br /&gt;Das wichtigste: Das meteorologische Wunder ist eingetreten - kein Regen, kein Wind, Sonne und 25 Grad seit gestern und somit endlich mal 200 Kilometer in zwei Tagen absolviert. Bin inzwischen in Dunkeld - ein Ort, dessen Name Anlass zu mindestens 68 albernen Kalauern gibt. Grad war ich in der Tourist Information und die Dama da sagte sinngemaess: "Dein Weg ist hier zuende, Freund und Kupferstecher." Die geplante Route durch die Grampians nach Halls Gap ist in folge der Buschfeuer noch immer komplett gesperrt. Also geht's morgen wieder Retour Richtung Sueden und damit wieder ans Meer zurueck auf die urspruenglich geplante Route. Inzwischen scheint das Wetter ja wieder mitzuspielen.&lt;br /&gt;Hoffentlich gibt's da auch wieder ernstzunehmende Web-Zugaenge, sonst muss ich meine Bilder halt bis Melbourne fuer mich behalten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113893913385771115?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113893913385771115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113893913385771115' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113893913385771115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113893913385771115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/das-ende-der-welt-ist-erreicht.html' title='Das Ende der Welt ist erreicht....'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113877124309305246</id><published>2006-02-01T06:18:00.000+01:00</published><updated>2006-02-01T06:20:43.126+01:00</updated><title type='text'>Geleistete Kilometer heute: 2</title><content type='html'>...und das ist noch aufgerundet - langsam isses nur noch lustig. Ich hab also trotz Regen tapfer ausgecheckt, in der Annahme, dass der Regen bestimmt nachlassen würde. Die 50km nach Edenhope würden schon zu machen sein. Nach eineinhalb Stunden im Internet-Café bin ich dann noch eine Runde durch den Ort geschlendert, immer schön unter den Vordächern lang, zu einem kleinen Fahrradladen, den ich gestern abend schon gesehen hatte.&lt;br /&gt;Nach dem Erwerb von ein paar Druckluftpatronen und einem Ersatzschlauch hab ich dann noch ein bisschen geplaudert - war ja eh am regnen.&lt;br /&gt;Das Ende vom Lied ist, dass ich bis kurz vor zwei mit Julie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1126796/0/nouser_1126/T0_-1_1126796.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und Greg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1126797/0/nouser_1126/T0_-1_1126797.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in der Fahrradwerkstatt getratscht hab. Wie man sieht inklusive Cappuccino und Keksen auf der Werkbank, dem gegenseitigen Austausch von Lebensgeschichten und der Behebung von Gregs akuten Computerproblemen im Büro gleich nebenan. Außerdem haben wir diverse mögliche Routen durchgesprochen, die ich nehmen könnte - für den unwahrscheinlichen Fall, dass das Wetter jemals eine Weiterfahrt gestattet, denn die ganze Zeit über rauschte draussen ein schöner gleichmässiger Landregen runter.&lt;br /&gt;Schließlich bin ich - immer noch im Regen - auf Empfehlung von Greg und Julie bei der örtlichen Bäckerei vorbei, um den unnachahmlichen hausgemachten Meatpie zu versuchen (tatsächlich prima) und dann zurück ins Hotel, um mich unter mitleidigen Blicken der Rezeptionsdame wieder in Zimmer vier einzubuchen.&lt;br /&gt;Da der Dauerregen in der ganzen Zeit nicht eine Minute aufgehört hat, gehe ich davon aus, dass spätestens in ein, zwei Tagen die große Flut Naracoorte wegschwemmen wird. Dann mach ich im Greg und Julie einen Tretbootverleih auf. Die einzig realistische Alternative ist, dass mich morgen wieder ein Höllensturm aus Südost erwartet, denn damit wäre sichergestellt, dass beide von hier aus möglichen Routen gleichmäßig mit Gegewind versorgt wären.&lt;br /&gt;Die angenehme Seite des ganzen Dramas: Heut abend komm ich wieder in den Genuß des ausserordentlich guten Abendessens hier im Hotel und morgen früh gibt's nochmal den leckeren Cappuccino bei Greg und Julie...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113877124309305246?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113877124309305246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113877124309305246' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113877124309305246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113877124309305246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/geleistete-kilometer-heute-2.html' title='Geleistete Kilometer heute: 2'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113874980382448927</id><published>2006-02-01T00:18:00.000+01:00</published><updated>2006-02-01T00:23:23.826+01:00</updated><title type='text'>Dumm di dumm....</title><content type='html'>Mit einem grossen Knueppel sitz ich nu schon seit ueber einer Stunde in diesem mittelpraechtigen Coffee-Shop mit Internet-Zugang durch Muenzeinwurf und schlage brutal die Zeit tot. Viertel vor Zehn und draussen regnet's immer noch. Dabei bin ich so tapfer aufgestanden und trotz Regen losgezogen, in der Hoffnung, heute wenigstens bis Edenhope zu kommen... Mal sehen. Zwei, drei kleine Zeitviecher noch totkloppen, dann komm ich vielleicht los. Und knapp 60 Kilometer sind ja auch schnell absolviert.&lt;br /&gt;So ergibt sich immerhin die Gelegenheit, die Geschichte von gestern abend zu posten, die dank des unverschaemt fruehen Ladenschlusses hierzulande nicht mehr ins Netz kam.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113874980382448927?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113874980382448927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113874980382448927' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113874980382448927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113874980382448927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/dumm-di-dumm.html' title='Dumm di dumm....'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113874899259843925</id><published>2006-02-01T00:05:00.000+01:00</published><updated>2006-02-01T00:12:39.666+01:00</updated><title type='text'>Na, es geht doch</title><content type='html'>Wind ist halb so wild - man muß nur in die richtige Richtung fahren... Ich habe also die ursprünglich geplante Küstenroute verlassen und mich gute 110 Kilometer landeinwärts durchgeschlagen bis zu diesem Örtchen namens Naracoorte - auf der Karte die gelbe Strecke. wie man sieht, hat mich das wieder ein gutes Stück nach Norden versetzt, aber bei weiterhin heftigem Südostwind war das eher der angenehme Teil...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1126066/0/nouser_1126/T0_-1_1126066.gif" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen folgt dann die nächste entscheidung. Erstmal geht es über die Staatsgrenze nach Victoria und dann nach Edenhope, da wo sich die lila Route teilt. Da entscheide ich dann, ob ich weiter nördlich bleibe und die Küste erstmal ganz auslasse, oder mit Stück für Stück wieder nach Süden zum Meer pirsche.&lt;br /&gt;Meer wär schon schöner, denn abgesehen vom Windvorteil ist das Hinterland eher von - äh - herber Schönheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1126071/0/nouser_1126/T0_-1_1126071.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schlimmste ist, dass die Gegend ebendo unbewohnt wie öde ist. Der Ort, der auf der Karte als "Paynes" eingezeichnet ist, erwies sich in Wahrheit als drei verlassene Häuser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1126075/0/nouser_1126/T0_-1_1126075.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als hier das letzte mal eine Flasche Wasser verkauft wurde, wurden währenddessen an der Postkutsche die Pferde gewechselt. Glücklicherweise war mir auf dem Foto noch nicht klar, dass sich die Versorgungslage auf den folgenden 70 Kilometern nicht bessern würde. Dadurch mußte ich auf den letzten Kilometern meine Getränkereste in umenschlicher Art und Weise rationieren. Aber keine Sorge. Auch in der Not der größten Dehydration weiß der erfahrene Waldläufer die Zeichen der Natur zu deuten, die ihn zu einer erfrischenden Quelle führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1126077/0/nouser_1126/T0_-1_1126077.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens hatte ich anschließend in Naracoorte mal wieder ausnehmendes Glück beim Hotelroulette. Nicht nur das Leben, auch die australische Hotellerie ist ja wie eine Pralinenschachtel - man weiß nie was man kriegt, wenn man in eine Stadt reitet. Normalerweise ist das langweiligste Plastikmotel die beste Wahl. Kein Romantikfaktor, aber solide Ausstattung ohne weitere Komplikationen. Je putziger die Optik, desto größer der Überraschungsfaktor. Gestern in Robe zum Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1126078/0/nouser_1126/T0_-1_1126078.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr heimelig, sehr nettes Vermieterehepaar, aber - wie berichtet - teilweise eher historisch ausgestattet. Der Dusche Wasser im Temperaturbereich zwischen Brühwurst und Eiskaffee zu entlocken war auch nicht so einfach.&lt;br /&gt;Ganz heikel sind die klassichen Kleinstadt-Hotels, die es hier in jedem Nest als Überbleibsel der Goldrauschzeiten gibt. In der Regel sind die seit eben diesem Goldrausch auch nicht nennenswert renoviert worden. Dank der entspannten Glücksspielgesetze in South Australia ist lediglich alles, was mal Charme verbreitet hat, durch Spielautomaten ersetzt worden und der Rest als Bar ausgebaut.&lt;br /&gt;Ensprechend war ich eher skeptisch, als sich mir hier in Naracoorte ein solches Exemplar anbot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1126080/0/nouser_1126/T0_-1_1126080.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Obacht: "Hotel - Motel" steht da dran. Der Unterschied ist, dass "Hotel" die billige Wahl ist - kleiner Pferch im ersten Stock mit Klo auf'm Flur. "Motel" dagegen garantiert eigene Wasserversorgung in verschiedenen Temperaturbereichen (meist sogar einstellbar...) und Betten ohne weitere Mitbewohner. &lt;br /&gt;Wie Schiller schon sagte: "Drum prüfe wer zur Nacht sich bindet, dass er sich nicht im Elend windet." Was Schiller nicht erwähnt, ist der zusätzliche Vorteil eines im Hause befindlichen Bottle-Shops. Aber von Bier soll ich ja auch nicht so viel reden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113874899259843925?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113874899259843925/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113874899259843925' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113874899259843925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113874899259843925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/02/na-es-geht-doch.html' title='Na, es geht doch'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113859913893496001</id><published>2006-01-30T06:31:00.000+01:00</published><updated>2006-01-30T06:32:18.936+01:00</updated><title type='text'>Boah, ist das alles schrecklich hier...</title><content type='html'>&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1121573/0/nouser_1121/T0_-1_1121573.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bitte alle erstmal das übliche Geschimpfe loslassen von wegen "Leiden auf hohem Niveau" und dann erst weiterlesen...&lt;br /&gt;Tatsächlich ist das Foto entstanden, als ich mich nach jämmerlichen 40 Kilometern hier in Robe in ein Fleckchen Windschatten verzogen hab. Bis dahin war's mal wieder die reinste Quälerei bei höllischem Gegenwind, der zur Abwechslung auch noch für hiesige Verhältnisse unangenehm kühl war... Da war mir der Regen fast lieber. Andererseits ist das so, als würde ich sagen, "säg mir lieber mein linkes Bein ab, auf dem rechten kann ich ein bisschen besser hüpfen..."&lt;br /&gt;Und Besserung scheint nicht in Sicht zu sein. Vor der Tür der Visitor-Information hab ich den ersten ernstzunehmenden Wetterbericht Australiens entdeckt und danach ändert sich in den nächsten Tagen allenfalls die Anzahl der Regenschauer - der Wind wird eher noch schlimmer. Also nutz ich morgen aus, dass von hier aus endlich mal eine akzeptable Straße von der Küste weg führt. Lieber ein paar richtig anstrengende Berge, als dieser Sturm, der mir mehr auf die Nerven als in die Beine geht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113859913893496001?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113859913893496001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113859913893496001' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113859913893496001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113859913893496001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/boah-ist-das-alles-schrecklich-hier.html' title='Boah, ist das alles schrecklich hier...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113859905882302419</id><published>2006-01-30T06:30:00.000+01:00</published><updated>2006-01-30T06:30:58.846+01:00</updated><title type='text'>Die große Qualitätsoffensive</title><content type='html'>Jenseits des Gejammers über entgangene Kilometerfreuden und meteorologische Ungerechtigkeiten hab ich hier in diesem lauschigen Kaff auch noch ein echtes technologisches Problem. Mein Motelzimmer ist mit einem Stück lebendiger Fernsehgeschichte ausgestattet, das durch Drehen am UHF-Regler ganze drei Programme empfangen kann. So entgeht mir vermutlich der Fortgang der großen australischen Fernsehoffensive.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1121568/0/nouser_1121/T0_-1_1121568.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sommerpause ist rum, die Sender starten ihre neuen Programme. Und weil Channel 9 im letzten Jahr erheblich Marktanteile an Channel 7 verloren hat, haben die sich richtig ins Zeug gelegt mit neuen Shows, neuen Stars und einem brandneuen Logo - weiße 9 auf blauem Quadrat. Sieht ungefähr so inspiriert aus, als ob es gestern zwischen dem vierzehnten und fünfzehnten Bier fertig werden musste.&lt;br /&gt;Besonders gespannt war ich auf die überarbeitete Fassung der Frühstückssendung "Today", die bisher von der Channel-7-Konkurrenz "Sunrise" nicht wirklich zu unterschieden war. &lt;br /&gt;Ist sie immer noch nicht. Ein Mann und eine Frau moderieren mehr oder minder munter vor sich hin, umgeben von einem Sportmann (und das ist immer ein Mann), einer Nachrichtenfrau (immer Frau), einem Entertainment-Menschen (hier ist geschlechtskreativer Spielraum) und dem jungdynamischen Wettervogel. Der Wetterbericht - ein offenbar ungeschriebenes Gesetz - kommt niemals aus dem Studio, sondern aus irgendeinem verlassenen Kaff: "Ich bin heute im Kugelschreibermuseum von Booroopki"... Es folgt die Vorstellung unglaublicher Highlights des Museums, der Kurzauftritt der Kindertanzgruppe - ach ja, und schnell das Wetter. Die Temperaturen für den kompletten Kontinent in 17 Sekunden.&lt;br /&gt;Der Rest des örtlichen Fernsehprogramms ist dann - mit oder ohne Offensive - durchaus geeignet aufkeimendem Heimweh entgegenzuwirken. Nachmittags verhandelt "Judge Judy" - eine Art australische Barbara Salesch die ihren Umgangston beim Volksgerichtshof trainiert hat - im Wechsel mit dem Kochduell, danach King of Queens und natürlich der Saisonstart von Desperate Housewives.&lt;br /&gt;Fehlt eigentlich nur Florian Silbereisen mit dem großen Sommerfest der Digeridoo-Musik. Undenkbar? Nicht seit ich vorgestern den Trailer zu einer ganz neuen Show gesehen hab: "Clever" mit Wigald Boning. Ab Februar im australischen Fernsehen. Wenn das die Quoten nicht rausreisst...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113859905882302419?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113859905882302419/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113859905882302419' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113859905882302419'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113859905882302419'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/die-groe-qualittsoffensive.html' title='Die große Qualitätsoffensive'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113852178204270579</id><published>2006-01-29T09:01:00.000+01:00</published><updated>2006-01-29T09:04:37.466+01:00</updated><title type='text'>In Kiiihingston Toohooown...</title><content type='html'>Ja, ich geniesse noch das pulsierdende Leben in der Heimat von Reggae und Bob Marley... zumindest heißt der Ort so. Ansonsten hat das eine mit dem anderen Kingston nix zu tun&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1119285/0/nouser_1119/T0_-1_1119285.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wesentliche Attraktion dieses Kingston ist das örtliche Traktor Museum und der Riesenhummer, den's gestern schon zu bestaunen gab.&lt;br /&gt;Dass ich trotzdem hier schon wieder auf Ruhetag mache, hat einen ganz praktischen Grund: Durch das feuchte Wetter sind meine durchnässten Klamotten über Nacht einfach nicht trocken geworden und bei der Wahl zwischen Einsteigen in eine feuchte Radhose und Rumlümmeln vorm Kabelfernsehen hab ich nicht übermässig lang gezögert.&lt;br /&gt;Außerdem wäre meine Leistungsfähigkeit heute stark eingeschränkt gewesen. Da ich, abgesehen von einem etwa 100 Jahre alten Rentnerpaar, der einzige Gast im Haus bin, hab ich gestern nach dem Essen noch mit der schon kurz erwähnten bezaubernden Bedienung beim Bier zusammen gesessen. Dabei hat sie mir verraten, dass in einer der zwei Kneipen des Ortes abends noch eine Band spielt, und so bin ich mit der jungen Dame namens Ray und ihren Freunden Tara und Dave und - äh - noch irgendwem im "Crown Inn" gelandet, um zwei Langhaarigen beim Gitarre spielen zuzugucken.&lt;br /&gt;Auf diese Weise konnte ich mich davon überzeugen, dass das Bier hier derart reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, dass einige von den Vitaminen heute früh noch an meine Stirn gepocht haben, weil sie wieder raus wollten.&lt;br /&gt;So ist also heute Regeneration in jeder Beziehung angesagt. Bloß keine Bewegung über einen kleinen Spaziergang zum Zeitungsladen hinaus. Und um allen heimatlichen Spekulationen vorzugreifen: Nein, weitere Fraternisierungen mit der einheimischen Bevölkerung wird's nicht geben. Kräfte sammeln ist angesagt, da es für die 85km morgen schon wieder nach Gegenwind riecht. Ziel ist dann ein Ort namens Beachport. Klingt ganz nett und nach Aussage von Dave gestern abend ist der Ort "ein wenig ruhiger als Kingston". Kann eigentlich nur heißen, dass das eine Geisterstadt ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1119286/0/nouser_1119/T0_-1_1119286.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113852178204270579?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113852178204270579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113852178204270579' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113852178204270579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113852178204270579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/in-kiiihingston-toohooown.html' title='In Kiiihingston Toohooown...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113843600497619055</id><published>2006-01-28T09:11:00.000+01:00</published><updated>2006-01-28T09:26:42.193+01:00</updated><title type='text'>Hallooo, da bin ich wieder...</title><content type='html'>Dieses Land zeichnet sich in diesem Jahr tatsächlich durch einen eklatanten Mangel an Internet-Cafes aus. Entweder die sind aus der Mode gekommen, oder meine Augen sind seit dem letzten Jahr dramatisch schlechter geworden...&lt;br /&gt;Jedenfalls hab ich's nun wieder an einen Computer geschafft und poste mal, was sich in den letzten Tagen so angesammelt hat. Inzwischen bin ich in einem Örtchen, dass nach Sonne, Reggae und Rauschmitteln klingt, und aussieht wie eine Ausstellung für Wellblechruinen: Kingston S.E. - wofür das S.E. steht hab ich noch nicht rausgekriegt, bislang tippe ich auf Sehr Einsam.&lt;br /&gt;Nach dem überhitzten Ruhetag in Strathalbyn hab ich mich also knapp 100 km nach Meningie gekämpft und da den schlauen "Plan B" geschmiedet: Angenervt vom Windproblem hab ich zwei Routen vorbereitet. Eine hierher nach Süden, eine in Richtung Norden, um dann auf der Inlandsroute Richtung Melbourne zu fahren. Entscheiden sollte der Wind. Aufgeregt wie Weihnachten bin ich also heute morgen aus dem Bett gehüpft um nachzuschauen. "Komisches Geräusch da draussen", denk ich noch und was seh ich? Windstille und strömender Regen. Dieses Land mag mich nicht.&lt;br /&gt;Zwei Stunden später beim Frühstück dann Beratung mit dem Wirt Tim, der zwar auch keinen sinnvollen Wetterbericht vorweisen konnte - das kann hier in Australien offenbar niemand - aber versicherte, auf der Südroute gäbe es immerhin zwei Übernachtungsmöglichkeiten etwa auf halber Strecke. Salt Creek und Policemans Point. Eine Ansicht der vibrierenden Metropole Policemans Point sei hier vorweggenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1116378/0/nouser_1116/T0_-1_1116378.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also bin ich in einer Regenpause los, um mich wenigstens bis da hin zu schleppen. Fünf Kilometer später hat's wieder angefangen zu regnen.&lt;br /&gt;Etwa eine Stunde später hörte der Regen auf, die Sonne kam durch - und ich hatte einen Platten am Hinterrad. Nochmal zwei Stunden und einige Schauer später Pause in Salt Creek. Eine Ruine von Holzhaus mitten im Nichts. Gerade mal zwölf Uhr und die Aussicht den ganzen Tag in dieser Hütte zu verbringen war auch nicht eben verlockend. Außerdem waren die Beine inziwschen warm gefahren und das GPS zeigte noch 84km bis Kingston. Das wird schon.&lt;br /&gt;Fünf Kilometer weiter setzte wieder Regen ein. Diesmal aber ein schöner gleichmäßiger Landregen, der erst kurz vor Kingston wieder aufhörte. Zwischendrin, 35km bis Kingston zu fahren, hab ich dann noch erfahren, was mir gerade noch gefehlt hat: Platten am Vorderrad.&lt;br /&gt;Da hab ich dann aber schon nur noch mti einem leicht irren Unterton gelacht und lauthals "Es war Sommer" gesungen. War ja eh keiner auf der Straße ausser ein paar überfahrenen Känguruhs.&lt;br /&gt;Am Eingang nach Kingston hat mich dann dieser Kollege hier begrüsst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1116379/0/nouser_1116/T0_-1_1116379.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Womit auch klar ist, wovon das Örtchen lebt, wann sich nicht gerade Touristen hierher verirren. "Local Lobster" ist angesagt. Übrigens auch auf der Speisekarte hier im Motel. Allerdings hat mich die nette Dame an der Rezeption schon gewarnt, dass die Portionen nicht ganz so groß sind, wie der Straßenposten vermuten lässt. Egal, ess ich halt zwei. Nach der Tour heute verdient.&lt;br /&gt;Tja, und dann? Die 150-Kilometer-Regenschlacht heute schreit eigentlich nach einem Ruhetag. Der Wetterbericht ist auch nicht sonderlich optimistisch - aber was hat ein australischer Wetterbericht schon zu bedeuten. Anderseits hat das irgendwie doch Spaß gemacht heute. Mal sehen. Nach dem Hummerschlachtfest werd ich mal wieder ein paar Routen planen und gespannt warten, was sich das Wetter morgen ausgedacht hat, um mich zu ärgern. Schnee?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls jemand daheim mit dem Finger im Atlas hinterherfahren möchte, hier noch die Kartenansicht der letzten beiden Tage - Strathalbyn bis Kingston S.E.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1116382/0/nouser_1116/T0_-1_1116382.gif" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Edit: Da sitz ich grad kuschelig warm hier am Rechner, um den Kram hochzuladen, da kommt zusaetzlich zum endlich vorhandenen Hi-Speed Netz eine unfassbar zauberhafte Bedienung und fragt, ob sie ein bisschen Musik anmachen und mir was bringen kann... ein Bier zum Beispiel. Schluchz... wenn die nochmal kommt, frag ich, ob sie mich heiratet und geh nie mehr raus in den Regen ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113843600497619055?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113843600497619055/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113843600497619055' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113843600497619055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113843600497619055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/hallooo-da-bin-ich-wieder.html' title='Hallooo, da bin ich wieder...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113843589285352329</id><published>2006-01-28T09:10:00.000+01:00</published><updated>2006-01-28T09:11:32.856+01:00</updated><title type='text'>Langsam wird das hier etwas nervig...</title><content type='html'>Das war nun der vierte Tag mit konstantem Gegenwind. Abgesehen davon, dass das wenig vergnüglich ist, bringt es morgen ein echtes Problem mit sich. Zwischen diesem lauschigen Städtchen namens Meningie und dem Tageszeil Kingston liegen nämlich knapp 150 Kilometer mit einer Menge nix dazwischen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1116375/0/nouser_1116/T0_-1_1116375.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen AUsblick durfte ich heute schon mal für zweieinhalb Stunden geniessen - Gegenwind inklusive. Wenn's so bläst wie heute, muss man sich schon fast Gedanken machen, ob man da noch bei Tageslicht ankommt... Deshalb hab ich schon mal an Plan B gearbeitet. Der lautet: Egal wohin, ich fahr mit Rückenwind. Notfalls halt zurück nach Adelaide und dann mit dem Zug nach Melbourne... Das Dumme ist nur, dass es derzeit ganz gern aus Süden weht und mit Kurs Nord lande ich dann in ein paar Tagen doch noch richtig im Outback.&lt;br /&gt;Eigentlich schade, dass die hier ihren Wind nicht im Griff haben, denn ansonsten ist die Straße zwar langweilig, aber ein ziemlich ideales Trainingsgelände. Wenig befahren, topfeben und gut ausgebaut. Außerdem ist es der Princes Highway, den ich im letzten Jahr doch recht lieb gewonnen habe. Also hoffen wir einstweilen, dass der Wind die paar nötigen Grade Richtung Osten dreht.&lt;br /&gt;Ansonsten tote Hose im Land der Känguruhs. Also weiter mit den Nachträgen vom Australia Day gestern, an dem natürlich das lokale Internet-Cafe unpässlich war...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113843589285352329?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113843589285352329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113843589285352329' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113843589285352329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113843589285352329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/langsam-wird-das-hier-etwas-nervig.html' title='Langsam wird das hier etwas nervig...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113843579555643226</id><published>2006-01-28T09:09:00.000+01:00</published><updated>2006-01-28T09:09:55.556+01:00</updated><title type='text'>Fernsehen bildet...</title><content type='html'>Dem einen oder anderen Scharfsichtigen wird vielleicht aufgefalen sein, dass die Fotos von gestern gar nicht so einen richtig schönen blauen Himmel zeigen. Tatsächlich hatte ich mich auch gewundert, dass es den ganzen Vormittag so komisch diesig war. Abends bei Channel 7 gab's dann die Auflösung: das war Rauch von ausgedehnten Buschfeuern ein paar hundert Kilometer weiter östlich.&lt;br /&gt;Was mich an den letzten Sonntag erinnert hat. Da war während der Siegerehrung der Tour Down Under auch plötzlich Rauch über den Park gezogen. Da sich niemand ausser mir gewundert hat, hab ich noch gedacht "da macht aber einer einen gewaltigen Grill an für die Abschlußparty"... und hab am anderen Morgen gelesen, dass das die Rauchfahne von einem Feuer 120 km südöstlich war.&lt;br /&gt;"Buschfeuer sind Teil des australischen Sommers - seien Sie vorbereitet", mahnt ein einschlägiger Fernsehspot. Tatsächlich sind diese Flächenbrände keine Erfindung der Zivlisation. Vor Erfindung der Zigarettenkippen, Lagerfeuer oder funkenschlagenden Stromleitungen hat halt Blitzschlag dafür gesorgt, dass der Eukalyptus nicht zu dicht wuchs und das eine oder andere Känguruh zu Dünger versintert wurde.&lt;br /&gt;Inzwischen ist dieser Teil Australiens aber so dicht besiedelt, dass alle paar Kilometer eine Farm oder eine Ortschaft bedroht ist. Derzeit grad ein Ort namens Halls Gap in "the Grampians", einem gebirgigen Nationalpark rund 300 Kilometer westlich von Melbourne. Was mich vor allem deshalb interessiert, weil ich Ende nächster Woche da hin wollte.&lt;br /&gt;Makabererweise bringt mir dass in Sachen Wetter einen ganzen Haufen Verbündeter. Allerdings brauchen die Feuerwehrleute in Halls Gap den kühlen Westwind nicht bloß zum Rad fahren....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113843579555643226?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113843579555643226/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113843579555643226' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113843579555643226'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113843579555643226'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/fernsehen-bildet.html' title='Fernsehen bildet...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113843575894630244</id><published>2006-01-28T09:07:00.000+01:00</published><updated>2006-01-28T09:09:18.970+01:00</updated><title type='text'>...Zeitung lesen aber auch</title><content type='html'>Heute hat es erstens mal weider 40 Grad, zweitens ist deshalb für mich Ruhetag und drittens ist Australia Day (Ozzie, Ozzie, Ozzie!!). Also wird nix gemacht ausser typischen Urlaubs-Beschäftigungen. Heute früh kurz ins Frühstücksfernsehen reingeguckt - lauter Menschen, die die Landesflagge ins Gesicht gemalt haben und schon zum Frühstück grillen (bzw. "Ozzie, Ozzie, Ozzie!!" brüllen) - dann erstmal (Milch-)Brötchen und ne Zeitung geholt und zum Frühstück auf die "Terasse" vor meinem Hotelzimmer gesetzt. Bis gegen zehn konnte man es da aushalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1116371/0/nouser_1116/T0_-1_1116371.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aha. Über 20 Prozent der rund 1.4 Millionen Einwohner von South Australia sind in einem nicht englischsprachigen Land geboren oder hat Eltern von dort. "Dadurch hat Australien die Vorzüge einer multikulturellen Gesellschaft entdeckt", befindet der in solchen Artikeln unvermeidliche Experte. Nachdem im 19. und 20. Jahrhundert vor allem Europäer nach Australien eingewandert sind (unter Einschleppung von world famous Mettwurst, "Shashlik" und "yiros"), kämen die Einwanderer heute vor allem aus Afrika und Asien und das sei ganz prima, findet der zitierte Professor.&lt;br /&gt;Dass diese prima multikulturelle Harmonie gelegentlich auch eher unharmonische Straßenschlachten wie neulich in Sydney mit sich bringen kann, kommt erst auf Seite 18 vor. Da allerdings in ganz anderem Zusammenhang. &lt;br /&gt;Da empört sich der Kommentator, dass es hierzulande Leute gibt, die den Autralia Day nicht für den passendsten Feiertag halten. Immerhin geht der Tag auf die Landung von James Cook in Australien zurück, und der Besuch aus Europa war für die damaligen Australier nicht unbedingt der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.&lt;br /&gt;Das sei ja nun aber 218 Jahre her und da könne man nix mehr machen, meint der Kommentator. Außerdem würden die Aborigines jedes Jahr am Australia Day mit geehrt. Viel wichtiger als sich mit all diesen Minderheitenproblemen zu beschäftigen sei es, gemeinsam mit Flagge und Hymne den großen Nationalfeiertag zu begehen, denn "die Ereignisse von Cronulla und anderen Stränden in Sydney haben unterstrichen, wie gefährlich es ist, an den gesellschaftlichen Unterschieden zu rühren".&lt;br /&gt;Hmm. Wenn man sich nicht drum kümmert, geht's also von selber weg... bei dem leisen Knacken in meiner Gangschaltung hat's ja geholfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ist man doch froh, wenn's auf Seite 56 wieder entspannt wird. Ein Australier und eine Australierin mit ihren Plänen und Ansichten zum Thema Australia Day. Bei ihm nicht schwer zu erraten: Auf dem dazugehörigen Foto trägt er einen Hut mit der Aufschrift "I love Beer" und zwei daran befestigten Dosen VB (Victoria Bitter, bzw. very besoffen :-)). Sein Tip ist den auch einfach: Fahr mit ien paar Kumpels nach Übersee, in einen anderen Staat, eine andere Stadt oder mindestens auf einen Campingplatz ausserhalb wo Dich keiner kennt, und hau Dir den Kanal voll (Ozzie, Ozzie, Ozzie!!). Gewonnen hat am Ende der, der die lustigste Geschichte erlebt hat, bzw. sich an die wenigsten Details erinnert. &lt;br /&gt;Eigentlich ein sympathischer Plan. Aber aus Gründen der Objektivität muß man auch noch nebenan die Kolumne aus weiblicher Sicht lesen. Das Foto dazu lässt unangenehm vernünftige Feiertags-Tipps vermuten. Eigentlich kann jetzt nur eine moralinsaure Predigt gegen die Alkoholexzesse am Australia Day folgen. Aber nix da. Sophies einzige Sorge ist, dass der Australia Day dieses Jahr auf einen Donnerstag fällt und das ist doch unfair gegenüber allen die heute ordentlich feiern und sich morgen mit Kater ins Büro quälen. Sie selber hat vorsorglich Urlaub genommen, denn sie geht heut zum Cricket, um sich da abzufüllen (und jetzt alle: Ozzie, Ozzie, Ozzie!!!). Deshalb ist Sophie vehement dafür, Australia Day immer am Freitag oder Montag zu platzieren und gleich ein Australia Weekend zu veranstalten. "Auf diese Weise könnten wir ein Drei-Tage-Fest daraus machen", findet sie. Prösterchen - sympathisches Volk hier unten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113843575894630244?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113843575894630244/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113843575894630244' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113843575894630244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113843575894630244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/zeitung-lesen-aber-auch.html' title='...Zeitung lesen aber auch'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113816522421807607</id><published>2006-01-25T05:57:00.000+01:00</published><updated>2006-01-25T06:02:52.173+01:00</updated><title type='text'>Überführungsetappe</title><content type='html'>Ganze 50 Kilometer hab ich heute -von Victor Harbour nach Strathalbyn bewältigt - und das auch noch auf überwiegend einfachem Terrain&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1108374/0/nouser_1108/T0_-1_1108374.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits bot sich irgendwie keine längere Strecke an. Von hier aus kommt die nächsten 400 Kilometer kein richtig nennenswerter Ort, außerdem ist der Wind immer noch nicht auf meiner Seite. Also werd ich erstmal hier in "Strath" Australia-Day feiern, mich von den Strapazen erholen, die's eigentlich noch gar nicht gegeben hat und dann am Freitag zur langen Runde aufbrechen. Eine Idee, von der mich heute morgen der Wetterbericht überzeugt hat: Morgen soll's nochmal richtig heiß werden - bis 40 Grad sind angekündigt - und ab Freitag wieder entspannte 25-30 für die nächsten Tage. &lt;br /&gt;Ach, eh ich's vergesse. Die Anfahrt nach Strathalbyn war mal wieder eine echte Vertrauensprüfung zwischen mir und meinem GPS-Gerät. Ich hatte eine überaus ruhige Straße für die Anfahrt ausgesucht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1108376/0/nouser_1108/T0_-1_1108376.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle hat das Gerät eisern behauptet, es seien bloß noch sechs Kilometer bis zur Stadt. Angesichts des Straßennamens "Dry Plain Road" und der übrigen Szenerie hätte ich eher auf 60 oder 600 getippt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1108379/0/nouser_1108/T0_-1_1108379.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei angezeigten 1,5km bis zur Stadt sah es noch nicht viel belebter aus. Dann ging's über eine Kuppe und plötzlich war ich mittendrin in der Stadt. Schon toll, das so ein kleines Kästchen sich so gut in Australien auskennt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113816522421807607?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113816522421807607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113816522421807607' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113816522421807607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113816522421807607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/berfhrungsetappe.html' title='Überführungsetappe'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113816505371251810</id><published>2006-01-25T05:56:00.000+01:00</published><updated>2006-01-25T06:03:51.953+01:00</updated><title type='text'>My fellow Australians!</title><content type='html'>Am Donnerstag ist es weider so weit: Australia Day. Nationalfeiertag. also praktisch Tag der deutschen Einheit, bloß ohne Deutschland und ohne Einheit, weil die hier ja ihre Mauer noch haben - Der längste Zaun der Welt läuft einmal quer durch Australien, um die hungrigen Dingos aus den bevölkerten Gegenden im Südosten des Kontinents fern zu halten.&lt;br /&gt;Und so ein Nationalfeiertag wird natürlich auch amtlich gefeiert - ärgerlicherweise vor allem damit, dass praktisch alle Läden zu sind, wie ich im letzten Jahr schmerzlich erfahren hab. Andererseits ist Australia Day auch die Zeit für meinen Lieblings-Werbespot.&lt;br /&gt;Da sitzt ein staatsmännisch aussehender Mann im klassischen Präsidenten-Amtszimmer mit Fahne und Eichen-Bücherregal und redet über die Bedeutung des Natinalfeiertags: "My fellow Australians...". Hab im letzten Jahr ein paar Anläufe gebraucht, um zu begreifen, dass das nicht der Premierminister oder sowas ist...:-) Jedenfalls redet sich der Mann mächtig in Rage und wenn man sich dran gewöhnt hat, dem breiten Aussie-Akzent zu folgen, stellt man fest, dass die wesentliche Botschaft dieser Ansprache ist, dass alle Vegetarier gottlose Feinde des Vaterlands sind und ein guter Australier zum Australia Day Lamm grillt.&lt;br /&gt;Im letzten Jahr gab's darüber tatsächlich ein paar Diskussionen in den Medien, ob man so böse zu Veggies sein darf, aber offenbar fanden die Fernsehkollegen den Spot auch so lustig, dass er dieses Jahr als Trailer für dan Australia Day läuft.&lt;br /&gt;Also, meine fellow Australians, werde ich zusehen, dass ich am Australia Day irgendwo ein blutiges Stück Lammfleisch auftreibe. Wenn ich schon zuhause den Tag der deutschen Einheit nicht ordentlich feier', kann ich mir ja wenigstens hier ein bisschen Mühe geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1108371/0/nouser_1108/T0_-1_1108371.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits finden nicht alle Australier die Nummer mit den Lammkoteletts so prall.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113816505371251810?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113816505371251810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113816505371251810' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113816505371251810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113816505371251810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/my-fellow-australians.html' title='My fellow Australians!'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113816497206980716</id><published>2006-01-25T05:53:00.000+01:00</published><updated>2006-01-25T05:56:12.086+01:00</updated><title type='text'>Nochmal zurück nach Victor Harbour</title><content type='html'>Beim Stadtbummel bin ich noch auf ein putziges Denkmal gestossen, das erläutert, warum die ganz Bucht hier "Encounter Bay" heißt. In dieser Bucht haben sich nämlich 1802 der französische Kapitän Nicholas Baudin und der Brite Matthew Flinders getroffen. Und weil man damals hier am Ende der Welt eher selten wen getroffen hat, haben die zwei gleich die ganze Bucht danach benannt.&lt;br /&gt;Daran erinnter heute eben ein Denkmal - ein Pfahl in französisch Blau-Weiss-Rot und der zweit britisch in - äh - auch Blau-Weiß-Rot, wie die Fahnen hat so sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1108363/0/nouser_1108/T0_-1_1108363.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der dritte Pfahl? Der rührt daher, dass den Australiern inzwischen eingefallen ist, dass bei dem Treffen 1802 durchaus noch ein paar mehr Leute anwesend waren - die Aborigines, die damals hier noch gewohnt haben. Viele von denen sind im Nachklang der Begegnungsfeierlichkeiten und dem anschließenden Walfangboom nicht übrig geblieben, aber immerhin haben sie den dritten Pfahl und eine Gedenktafel.&lt;br /&gt;Gleich nebenan gab's dann eher ungewöhnliche Fortbewegungsmittel zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1108364/0/nouser_1108/T0_-1_1108364.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits auch wieder nciht so ungewöhnlich. Immerhin hat AUstralien inzwischen eine ganz ansehnliche Population von wilden Kamelen. Während der Erschließung des Kontinents haben diverse Expeditionen mal Kamele eingeschleppt, um die großen Wüstengebiete zu erkunden. So richtig hat das nicht geklappt, aber die Kamele haben sich wohlgefühlt und die Überlebenden sich so fleissig vermehrt, dass sie inzwischen eine regelrechte Landplage sind.&lt;br /&gt;Praktisch ausgestorben dagegen sind diese Kameraden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1108366/0/nouser_1108/T0_-1_1108366.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zehn Minuten vorher hab ich noch über die Schienen gespottet: "Hier ist doch auch schon hundert Jahre kein Zug mehr gefahren... höhö."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113816497206980716?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113816497206980716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113816497206980716' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113816497206980716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113816497206980716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/nochmal-zurck-nach-victor-harbour.html' title='Nochmal zurück nach Victor Harbour'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113808122068070334</id><published>2006-01-24T06:36:00.000+01:00</published><updated>2006-01-24T06:42:40.086+01:00</updated><title type='text'>Das kann ja nun wohl echt nicht wahr sein...</title><content type='html'>Hätte ich mal gestern die Klappe gehalten von wegen "prima Wind" und so. Nun ist Feiertag für alle Schadenfrohen, denn was meint ihr, was der Wind heute nacht gemacht hat? Richtig: gedreht.&lt;br /&gt;Beim Aufstehen denk ich noch: "Wieso ist das so düster da draussen?" - Komplett bewölkt. Und die Wolken bewegen sich so komisch... Aus dem vielversprechenden Westwind von gestern ist ein richtig knackiger, kühler Ostwind geworden. Also erstmal Armlinge anziehen, später sogar noch ne Jacke, und dann erstmal eine Stunde von der Küste immer bergauf bis zur Abzweigung nach Victor Harbour. Und dann immer gegen den Wind 40 Kilometer über die Hochebene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1105840/0/nouser_1105/T0_-1_1105840.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz schön verblasen hat's mich da - und sogar ein paar Tropfen Sprühregen gab's im Angebot. Am Ende war dann aber alles doch nicht so furchtbar, wie es zuerst aussah. Ging halt sehr langsam und sogar die Abfahrten waren anstrengend gegen den Wind, aber schließlich hab ich doch noch die andere Seite der Halbinsel erreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1105841/0/nouser_1105/T0_-1_1105841.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von da aus nur noch volles Rohr bergab zum Strand, der bei dem Wind irgendwie an die Nordsee erinnert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1105843/0/nouser_1105/T0_-1_1105843.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und als ich schließlich nach 75 Kilometern in Victor Harbour ankomme, was ist da? Kirmes...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1105844/0/nouser_1105/T0_-1_1105844.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dazu natürlich auch 1a-Kirmesmusik: Volles Rohr Scooter - man kann gar nicht weit genug verreisen... &lt;br /&gt;Mal sehen, was es in dem Örtchen noch so zu sehen gibt. Zumindest ein Internet-Cafe sollte drin sein, und vielleicht schaff ich's noch rechtzeitig, das South Australian Whale Center zu besichtigen. Immerhin haben die Leutchen von Victor Harbour eine amtliche Walfang-Geschichte zu erzählen. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab's hier ein paar Walfang-Stationen, weil sich von Juni bis September direkt vor der Küste die Wale treffen um erst Ferkeleien und dann kleine Wale zu machen. Diesem munteren treiben haben die Walfänger dann fast komplett ein Ende gemacht. Knapp 3000 "Southern Right Whales" sollen noch am Leben sein. Sollte sich das mit dem heftigen Wind ncoht geben, werd ich die morgen auch noch ausrotten. Vielleicht hilft's.&lt;br /&gt;Andererseits ist mrogen eh ein hlaber Ruhetag. Nach Strathalbyn sind's schlappe 50 Kilometer von hier. Die sollten auch mit Gebläse zu schaffen sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113808122068070334?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113808122068070334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113808122068070334' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113808122068070334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113808122068070334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/das-kann-ja-nun-wohl-echt-nicht-wahr.html' title='Das kann ja nun wohl echt nicht wahr sein...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113799702192722116</id><published>2006-01-23T07:11:00.000+01:00</published><updated>2006-01-23T07:25:06.206+01:00</updated><title type='text'>Pssssst, illegales Posting...</title><content type='html'>Das war ja klar - der erste Tag unterwegs und in diesem lauschigen Mininest namens Normanville gibt's kein Internetcafe. Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden. Dann schmeiß ich den Laptop an, um wenigstens mal die Bilder anzugucken und was seh ich da? Ein offenes Funknetz :-) Schön, dass die Menschen hier so zugänglich sind. Tatsächlich komm ich da erstens rein und zweitens auch wieder raus in's Web. Bilder hochladen klappt irgendwie nicht, aber man soll ja nicht unverschämt werden.&lt;br /&gt;Im übrigen war das heute ein richtig netter Anfang. Erst mühsame 20 Kilometer aus dem Großraum Adelaide raus, aber dann immer schön am Meer entlang rauf und runter. Zwar immer mit Gegenwind, aber der ist eher willkommen, denn von morgen an geht's überwiegend in Richtung Osten und dann wär das ein hübscher Rückenwind. Was vermutlich gliechbedeutend damit ist, dass der Wind morgen weg ist - wäre wohl zuviel des Guten.&lt;br /&gt;Hoffen wir also, dass morgen in Victor Harbour oder Goolwa wieder legales Netz zu kriegen ist, damit ich auch Bilder nachliefern kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113799702192722116?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113799702192722116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113799702192722116' title='65 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113799702192722116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113799702192722116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/pssssst-illegales-posting.html' title='Pssssst, illegales Posting...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>65</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113791691991265276</id><published>2006-01-22T08:59:00.000+01:00</published><updated>2006-01-22T09:03:53.940+01:00</updated><title type='text'>Abrücken!</title><content type='html'>Das war's mit der Tour Down Under, dann kann meine kleine Tour ja morgen beginnen. Zur letzten Etappe haben die Aussies nochmal richtig Volksfest veranstaltet hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1100982/0/nouser_1100/T0_-1_1100982.JPG" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings mußten so lustige Sachen wie Kinderrennen im Rahmenprogramm ausfallen, weil - ihr ahnt es schon - es dafür zu heiß ist. Apropos heiß - die Sonntagszeitung hat ermittelt, dass South Australia zum ersten mal seit 1943 drei Tage mit über 40 Grad hintereinander erlebt hat. Ich find mein Gejammer immer gerechtfertigter :-)&lt;br /&gt;Heute ging's allerdings temperaturmäßig schon ein ganzes Stück runter, so dass sich das Rennen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1100985/0/nouser_1100/T0_-1_1100985.JPG" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die anschlißende Siegerehrung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1100986/0/nouser_1100/T0_-1_1100986.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gut angucken ließen. Gewonnen hat tatsächlich Simon Gerrans (ag2r), was schon jetzt - eine Stunde nach Zieleinlauf - kein müdes Känguruh mehr interessiert... aber trotzdem nett anzugucken dieses Radrennen - und sein... äh... Rahmenprogramm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1100987/0/nouser_1100/T0_-1_1100987.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nu aber Schluß mit sowas. Damit klapp ich das Kapitel Adelaide zu und verabschiede mich in aller Form aus der Großstadt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1100991/0/nouser_1100/T0_-1_1100991.JPG" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen früh wird der Gaul gesattelt und es geht erstmal raus Richtung Süden. Hier der Plan für die nächsten drei Tage&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1100992/0/nouser_1100/T0_-1_1100992.GIF" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstmal runter ans Meer und dann immer an der Küste lang Richtung Süden auf die Feurieu Peninsula, am Ende links abbiegen, rüber zur Encounter Bay und wieder ein Stück nach Norden bis Strathalbyn - "Strath", wie der Kenner sagt. Wie man auf der Karte sieht, bringt mich das nicht mehr als 50km Luftlinie von Adelaide weg, soll aber sehr hübsch sein und verspricht ohne allzu üble Berge auszukommen.&lt;br /&gt;Östlich von Strath wird's dann richtig schön einfach, da treff ich wieder auf meinen alten Freund aus dem letzten Jahr - Princes Highway. Und auf dem geht's fünf Tagesetappen einfach immer geradeaus am Meer lang... und dann sehen wir weiter.&lt;br /&gt;Heute stehen deshalb die letzten Vorbereitungen zur Gepäckreduktion an - Kekse aufessen, Bier austrinken, überflüssiges Gerümpel wegwerfen. Auf eine solchen Extremtour nimmt man natürlich nur das allernötigste mit: Laptop, vier verschiedene Netzteile und Ladegeräte, Akkus, Kabel, iPod, Handy, Zigaretten - ich glaub, ein paar Socken könnte ich noch aussortieren. Spart locker 20 Gramm Gewicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja: Mit der Abreise endet natürlich auch der Luxus, zweimal am Tag im Internetcafe am Eck rumzulungern. Also falls es mal den einen oder anderen blogfreien Tag gibt, nicht gleich nervös werden. Wer weiß, ob es in der endlosen Einöde australischer Feriensiedlungen immer eine adäquate Infrastruktur gibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113791691991265276?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113791691991265276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113791691991265276' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113791691991265276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113791691991265276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/abrcken.html' title='Abrücken!'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113781805156427005</id><published>2006-01-21T05:31:00.000+01:00</published><updated>2006-01-21T05:34:11.566+01:00</updated><title type='text'>Boah Alter, ich geh kaputt.</title><content type='html'>Bis jetzt hab ich ja immer noch gedacht, ich stell mich an und muss viel tapferer sein, aber inzwischen heulen auch die Aussies und deswegen darf ich auch: ES IST WAAAARM HIER. &lt;br /&gt;Letztes Jahr haben sie mir noch alle was erzählt vom schlechtesten Sommer seit Jahren, diesmal gerate ich ausgerechnet in die Hitzewelle des Jahrhunderts. Heute sind bis 43 Grad angesagt. Gestern hat South Australia den historischen Stromverbrauchs-Rekord von 2001 gebrochen, weil Leben eigentlich nur noch in unmittelbarer Nähe einer Klimaanlage möglich ist. Was natürlich eine außerordentlich gesunde Veranstaltung ist, bei 40 Grad die Straße lang zu gehen und an jeder Ladentür einen arktischen Luftstrom ins Gesicht zu kriegen, als würden da Gletscher verkauft. Irgendwie hab ich jeden Abend das Gefühl eine richtig fette Erkältung zu entwickeln... Dabei hab ich meine Air Condition auf zivile 30&lt;br /&gt;Grad eingestellt. Dadurch geht sie wenigstens nachts mal aus und der Temperaturschock ist nicht gar so übel.&lt;br /&gt;Kurioserweise ist das beste, was man bei dem Wetter machen kann, Rad fahren. War grad drei Stunden am Meer in Glenelg. Wenn man da bei leichter Brise immer schön langsam am Strand langgondelt kann man's richtig gut aushalten. Nur wenn man an ner Ampel in der Sonne stehen bleiben muß wird's bitter.&lt;br /&gt;Genau deshalb bauen die Aussies am Strand auch keine Burgen und mieten keine Strandkörbe. Geld verdienen könnte man hier allenfalls mit dem Vermieten von Plätzchen unter der Brücke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1098394/0/nouser_1098/T0_-1_1098394.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg zurück in die Stadt war dann ohne kühlende Brise wieder an der Grenze zur Quälerei. Ich war schon kurz davor, durch nen Baumarkt zu bummeln, nur weil der klimatisiert ist... Dafür war's aber wiederum lehrreich. Ich hab nämlich mit nem Rennradkollegen über meinen kleinen Ausflug nach Hahndorf geplaudert und dabei hat er mich auf einen ungeheuerlichen Schwindel aufmerksam gemacht: Die ganze Deutschtümelei in the Home of the famous Mettwurst steht auf tönernen Füßen. Der olle Onkel Hahn nach dem das Dorf benannt ist, war nämlich mitnichten Mecklenburger Mettwursterzeuger oder Badenser Bratwurstbieger, sondern der dänische Kapitän eines Auswandererschiffes. &lt;br /&gt;Da werden sich die Hahndorfer in den letzten Jahren ganz schön ins Bein gebissen haben, dass sie aus dieser Connection nicht auch ein bisschen Kapital geschlagen haben. Dänemark steht hier unten derzeit schließlich etwas höher im Kurs als Dschörmänny, seit die Aussies den Dänen erst eine Prinzessin und jetzt auch noch einen Thronfolger geliefert haben. Die Zeitungen berichten jedenfalls zur Zeit ganzseitig über die bevorstehende Taufe des kleinen Dänenprinzen - und die Spekulationen gehen dahin, dass er den schönen Namen Christian bekommt. Hmmm, ob da was geht? "Kiss me, i have the name of the prince..." I klammer myself on a Strohhalm :-)&lt;br /&gt;Egal. Hauptsache die Kollegen drehen hier bald mal ihre nationale Heizung ab. Der Wetterbericht behauptet, morgen soll's schon ein bissl kühler werden und Montag sind frostige 30 Grad angesagt. &lt;br /&gt;Würde passen. Morgen gibt's die Schlussetappe der Tour Down under, und am Montag geht's dann endlich los Richtung Melbourne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113781805156427005?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113781805156427005/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113781805156427005' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113781805156427005'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113781805156427005'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/boah-alter-ich-geh-kaputt.html' title='Boah Alter, ich geh kaputt.'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113781790757627399</id><published>2006-01-21T05:20:00.000+01:00</published><updated>2006-01-21T05:40:40.186+01:00</updated><title type='text'>Jugend forscht...</title><content type='html'>Unter den vielen Geschichten, die ich über den Unterschied zwischen Nordhalbkugel der Erde und Südhalbkugel gelesen hab, stimmen die meisten (Sonne mittags im Norden - klar), aber die Sache mit dem Abfluss, die hab ich noch nicht hinreichend geklärt. Angeblich dreht sich hier auf der Südhalbkugel der Strudel im Waschbeckenabfluss in die andere Richtung als deheim auf der Nordhälfte der Erde. Liegt an der Erddrehung - Streber sagen Coriolis-Kraft. Dann hab ich wiederum gelesen, das sei Blödsinn, alles Zufall oder abhängig von der Form des Waschbeckens.&lt;br /&gt;Hmmm. Wollte ich letztes Jahr schon überprüfen, hab aber sowohl zuhause als auch hier unten vergessen nachzugucken. Nun hab ich vorhin ein hochwissenschaftliches Experiment gemacht - Stopfen ins Becken, Wasser rein und ein Papierschnipsel, um die Drehrichtung zu sehen. Drei Versuche, dreimal lief der Strudel im Uhrzeigersinn aus dem Becken. Und bei Euch?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113781790757627399?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113781790757627399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113781790757627399' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113781790757627399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113781790757627399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/jugend-forscht.html' title='Jugend forscht...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113774680066942357</id><published>2006-01-20T09:43:00.000+01:00</published><updated>2006-01-20T09:46:40.690+01:00</updated><title type='text'>Yodda Yodda</title><content type='html'>Heut war ich ganz unverhofft im Museum. Eigentlich wollt ich nur frühstücken und ein bisschen in der Stadt spazieren, aber da war's dann schon wieder so heiß, dass ich dringend ein klimatisiertes Plätzchen brauchte. Da kam das Museum of South Australia grade recht. Und wo ich schon mal da war, hab ich in der Abteilung für Eingeborenen-Kunst auch noch kurz einen wissenschaftlichen Durchbruch erzielt. Da liegen doch in einer Vitrine "Yoddas" - komisch geformte Steine, von denen bisher nicht genau bekannt war, wofür die Aboriginees sie benutzt haben. Dabei genügt doch ein genauer Blick auf den "Yodda".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1096089/0/nouser_1096/T0_-1_1096089.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier zum Vergleich ein Blick auf einen modernen Yodda&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1096090/0/nouser_1096/T0_-1_1096090.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der australische Ureinwohner, seit Menschengedenken ein begeisterter Radsportler? So wurde offenbar schon vor tausenden von Jahren mit aerodynamischen Lenkerformen experimentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1096091/0/nouser_1096/T0_-1_1096091.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein Elf-Speichen-Aero-Laufrad - der Anordnung der Straße nach zu urteilen hauptsächlich für Bergzeitfahren verwendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1096094/0/nouser_1096/T0_-1_1096094.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeitgenössisches Kartenmaterial lässt vermuten, dass die Streckenführung der damaligen Rennen recht komplex war&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1096096/0/nouser_1096/T0_-1_1096096.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür sind die Zuschauer praktisch bis heute unverändert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1096101/0/nouser_1096/T0_-1_1096101.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man beachte die magentafarbene Ausrüstung des mittleren Fans, der seit nunmehr 8437 Jahren darauf wartet, dass Jan Ullrich ohne Übergewicht, Erkrankungen, Drogenprobleme und Rudy Pevenage nochmal die Tour de France gewinnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113774680066942357?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113774680066942357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113774680066942357' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113774680066942357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113774680066942357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/yodda-yodda.html' title='Yodda Yodda'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113765871416343503</id><published>2006-01-19T09:12:00.000+01:00</published><updated>2006-01-19T09:18:34.176+01:00</updated><title type='text'>Welcome to the home of the famous Mettwurst</title><content type='html'>Und da gibt's nu gar nix zu lachen. Das ist der toternste Werbeslogan der Firma "Wurstmeister" in Hahndorf, South Australia. Hahndorf ist - wie gestern schon erwähnt - von deutschen Einwanderern gegründet und mit dieser hübschen Tradition macht man heute eben Tourismusumsatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1092765/0/nouser_1092/T0_-1_1092765.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle deutschen Errungenschaften werden in dem putzigen Dorf gepflegt. Es gibt Kassler mit Kraut, Bratwurst im Brötchen, the famous Mettwurst und einen schnuckeligen Minenwerfer Kaliber 50cm als Beutestück aus dem zweiten Weltkrieg. Außer Mettwurst und Oktoberfest haben wir ja auch in Sachen Weltkrieg eine gewisse Tradition...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war natürlich eher undeutsch beflaggt in Hahndorf - Tour Down Under. Gleich drei Ortsdurchfahrten des Feldes - aber ohne Leinwandübertragung kriegt man ehrlich gesagt nicht viel mehr mit als dreimal "ssssssst"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1092767/0/nouser_1092/T0_-1_1092767.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin hat am Ende mit Alan Davis wieder mal ein Australier gewonnen, Die Gesamtführung hat auch ein Australier vom Team AG2R, von dem ich noch nie gehört hab, so war zumindest für Stimmung gesorgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich dagegen hätte mir den Ausflug ehrlich gesagt besser sparen sollen. Ist nicht so schlau, am zweiten Tag eine 85km-Tour zu machen, wenn zwischendrin ein Pass mit über 700 Metern liegt. Das bietet zwar ein paar hübsche Aussichten,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1092770/0/nouser_1092/T0_-1_1092770.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Das Haus mit diesem lauschigen Plätzchen ist übrigens grad zu verkaufen) aber eben auch für ganz schön dicke Beine. Die 700 Höhenmeter zu dem Berg mit dem putzigen Namen Mount Lofty gingen noch ganz gut, weil recht gleichmäßig, aber danach kamen noch ein paar üble Anstiege und Temperaturen Richtung 40 Grad. Als ich in Hahndorf war, gab's eigentlich schon nur noch die Alternative nen Bus für die Rückfahrt oder ein Hotelzimmer zu finden. Leider haben mich ein paar Nudeln, ein Sandwich und ein paar Liter Wasser bewogen dann doch noch die 30 km Rückfahrt anzutreten.&lt;br /&gt;Gleich am Ortsausgang überholen mich ein paar Radfahrer und siehe da: Fast das komplette Profiteam von Credit Agricole auf dem Heimweg ins Hotel. Wenn man schon mal die Gelegenheit hat in einer Gruppe mit Leuten wie Thor Hushovd, Jan Kirsipuu und Julian Dean zu fahren, dann macht man das natürlich auch... auch wenn man wissen sollte, dass die selbst nach nem 150km-Rennen auf dem Weg zur Massage noch schneller nen Berg hochfahren, als ich das in Bestform tun sollte...&lt;br /&gt;Von da an ging's dann bergab. Leider nur mit mir und nicht mit der Straße. Immer schön noch eine Welle hoch und noch eine, bis ich fast vom Rad gefallen bin. Soviel, wie man dabei als wintergestählter Europäer ausschwitzt kann man gar nicht trinken. Also immer mal wieder im Schatten sitzen, ein Stück schieben, kurze Abfahrt und wieder einen Anstieg hoch. Erst zehn Kilometer vor Schluß ging's dann richtig runter - schön steil gut befahren....brrrr. Eigentlich nicht zu fassen, dass es mir - kaum aus der Dusche raus - schon wieder ganz passabel geht. Jedenfalls in diesem Sinne schöne Grüße an die Experten, die finden, ich hätte morgen beim Jedermannrennen antreten sollen. Da weiß ich jede Menge bessere Ideen - und die haben alle mit den Wörtern "Schatten", "sitzen" und "Bier" zu tun. Oder ich ess halt ne famous Mettwurst...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1092772/0/nouser_1092/T0_-1_1092772.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, falls jemand einen Vertreter der Firmen Adidas oder VDO kennt, schönen Gruß, die können ihre Produkte in geeigneten Körperöffnungen platzieren. Mein VDO-Tacho hat fast ein Jahr brav gearbeitet, aber schon auf dem Herflug mal kurz alle Speicher gelöscht und eine undefinierbare Zeitzone eingestellt - Kälte, Druck, Röntgenbestrahlung, was auch immer. Mein Adidas-Trikot letztes Jahr hatte sich damals im Laufe der Tour in seine Bestandteile aufgelöst und wurde auf die Reklamation hin gegen ein neues Exemplar eingetauscht, das nun nach jedem Ausspülen neue lustige Farbmuster entwickelt. Geht doch nix über Markenmaterial :-))&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113765871416343503?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113765871416343503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113765871416343503' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113765871416343503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113765871416343503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/welcome-to-home-of-famous-mettwurst.html' title='Welcome to the home of the famous Mettwurst'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113762083866275739</id><published>2006-01-18T22:44:00.000+01:00</published><updated>2006-01-19T09:38:55.280+01:00</updated><title type='text'>Jetzt geht's lohoos</title><content type='html'>&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1091020/0/nouser_1091/T0_-1_1091020.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute waren die ersten 65 Radkilometer dran. Morgens noch mit ein paar Wolken und nicht ganz so heiß und immer schön bergab Richtung Strand, das lief richtig prima. Bin dann an der Küstenstraße lang mit ein paar Jungs aus Melbourne gefahren, die für das mir so hartnäckig ans Herz gelegte Rennen am Freitag trainieren, was natürlich zur Folge hatte, dass ich -äh - "etwas schneller" unterwegs war als eigentlich geplant. Auf dem Rückweg mit mittlerweile wieder 35 Grad und wieder leicht bergauf Richtung Innenstadt wurd's dann entsprechend mühselig. Außerdem ist Adelaide bei aller Tour-Down-Under-Euphorie nicht so wirklich toll zum Rad fahren in der Stadt. Ich fand trotzdem, dass ich mich gut gehalten hab. Auf dem Weg zum Hotel lachte mich dann aus einer Seitenstraße der vertraute Schriftzug "Beck's" an. Pflichtbewußt hab ich das dann natürlich mal genauer recherchiert. Fünf Euro das Fläschchen, aber nachdem ich vorher schon drei Liter Wasser auf 65km verbraucht hab (Saufen wie ein Achtzylinder und fahren wie Ommas Isetta) ein kleiner Traum. Zurück im Hotel wollte ich dann nur kurz die Augen zu machen und bin drei Stunden später vollkommen desorientiert wieder aufgewacht - war wohl doch anstrengender als gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1091035/0/nouser_1091/T0_-1_1091035.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal sehen, wie ich das morgen überstehe. Statt Meer gibt's dann ein paar Berge. Sofern ich die Kraxelei auf die Reihe kriege, geht's zur nächsten Etappe der Tour Down Under nach Hahndorf. Endlich mal ein Ortsname, den man aussprechen kann. 1839 von deutschen Einwanderern gegründet und laut Reiseführer ganz lauschig. Blöd nur, dass es auf dem Weg dahin mächtig bergauf geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens ist es mir bislang überraschenderweise gelungen, den eigentlich unumgänglichen Sonnenbrand zu vermeiden. Immer brav Sonnenschutzfaktor 30 und auf der Straße "australische Taktik": Die Leute drängen sich hier unter die Vordächer, als würd's aus Kübeln regnen. Selbst vor roten Ampeln steht man ungern am Straßenrand, sondern lieber mit dem Rücken an der Hauswand, die noch 40 Zentimeter Schatten wirft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1092819/0/nouser_1092/T0_-1_1092819.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113762083866275739?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113762083866275739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113762083866275739' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113762083866275739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113762083866275739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/jetzt-gehts-lohoos.html' title='Jetzt geht&apos;s lohoos'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113753690544426555</id><published>2006-01-17T23:21:00.000+01:00</published><updated>2006-01-17T23:28:25.446+01:00</updated><title type='text'>Robbbbiiiiieeeee!</title><content type='html'>für den R. Williams interessiert sich hier zur Zeit kein feuchter Hund. R. McEwen ist der Held, denn seit heute ist Tour Down Under - Australiens größtes Radrennen. Streng genommen Australiens einziges Radrennen, das international von irgendeinem Belang ist und mit jeder Menge Profiteams am Start - für "uns" das neue Team Milram.&lt;br /&gt;Und weil dem Aussie seine Tour Down Under genauso wichtig ist, wie dem Franzosen seine Tour de France, gibt's sogar eine echte Werbekarawane.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1085813/0/nouser_1085/T0_-1_1085813.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Werbekarawane hatte dann auch gleich meinen neuen Freund dabei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1085829/0/nouser_1085/T0_-1_1085829.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aerodynamisch schon perfekt und bei den Oberschenkeln würde ich sagen "klassischer Sprintertyp".&lt;br /&gt;Zum Rennen würde ich sagen "klassisches Kriterium". Zwei Kilometer Rundkurs, 25 Runden zu fahren, alle fünf Runden Sprintwertung und anschließend weiß man, warum man Radrennen besser im Fernsehen anguckt. Ich hatte sogar noch eine gute Stelle ausgesucht, aber mehr als ein "ssssssssst" pro Runde kriegt man irgendwie nicht mit. Den Rest dann immerhin per Großleinwand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1085832/0/nouser_1085/T0_-1_1085832.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewonnen hat natürlich Robbie McEwen. Das ist so Tradition, das freut die Leute auch und das ist dann vermutlich auch die Erklärung, warum ausgerechnet "unsere Jungs" von Milram ihm mustergültig den Sprint angefahren haben. Sah irgendwie aus, als müssten die Milchmännchen das mit der Taktik noch ein bisschen üben.&lt;br /&gt;Richtig niedlich war dann wieder die Siegerehrung in einem leicht zerknitterten orangefarbenen Zelt. Da jeder Sponsor zu seinem Recht kommen will, wurde jeder Zwischensprintsieger ausgiebig gefeiert - mit Blumenübergabe, Küsschen, Handschlag vom Bürgermeister, Generaldirektor oder Minister XY und allem Pipapo. So musste auch dieser mir vollkommen unbekannte Liquigas-Fahrer einen Scheck über sage und schreibe 400 Euro entgegennehmen, weil er in der 20. Runde als erster über den Zielstrich gefahren ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1085836/0/nouser_1085/T0_-1_1085836.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Moment, den er in seiner Karriere als Berufsradfahrer sicher nie vergessen wird. Und weil Preisgelder ja innerhalb der Mannschaft aufgeteilt werden, dürften die Italiener noch ein rauschendes Fest gefeiert haben. Vielleicht trauert er aber auch ein bißchen den Zeiten hinterher, als er beim Amateurrennen "Rund um die Mülltonne" in Pescara eine Bohrmaschine und ne Flasche Lambrusco abgeräumt hat.&lt;br /&gt;Ab morgen geht die Tour erstmal raus auf's Land, aber spätestens am Sonntag bin ich wieder dabei. Dann geht's zur Schlussetappe wieder auf einen viereinhalb Kilometer Rundkurs hier vorn um's Eck. Hab ich mir heut schon angeguckt. Ansteigende Zielgerade. Das ist eine Ankunft, die dem Ete Zabel auf den Leib geschneidert wäre, oder was meins Du Rudi?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja und nochmal tausend Dank für's fleißige Kommentieren. Da macht das hier doch gleich doppelt Spaß. Auch wenn irgendein mysteriöser Nicht-Radfahrer immer noch versucht, mich zu diesem Rennen zu überreden... oder gar zu Mammut-Touren ohne Hoffnung auf Wiederkehr. Vielleicht ist das ja Euer heimliches Ziel...hehe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113753690544426555?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113753690544426555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113753690544426555' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113753690544426555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113753690544426555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/robbbbiiiiieeeee.html' title='Robbbbiiiiieeeee!'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113753644523740305</id><published>2006-01-17T23:19:00.000+01:00</published><updated>2006-01-17T23:20:45.240+01:00</updated><title type='text'>Scotty: Volle Energie auf alle Systeme</title><content type='html'>Die Mission Apollo 13,5 hatte kurzfristig Probleme mit der Energieversorgung. Ausgerechnet mein guter alter "Alles-auf-alles"-Stromadapter, der letztes Jahr so brav war und anschließend ein ganzes Jahr meinen Hong-Kong-iPod gefüttert hat, mag mit den Steckdosen hier im Hotel nicht spielen. Und da mein Gepäck zu mehr als der Hälfte aus Elektronikspielzeug besteht, musste diese Situation als hoch kritisch eingestuft werden. Glücklicherweise bin ich als Waldläufer und Eingeborener h.c. darin geschult, nicht nur auf Mitgebrachtes zu vertrauen, sondern mit dem zurecht zu kommen, was das Land und die Natur mir zu bieten haben. Also wollte ich schnell Nachschub kaufen.&lt;br /&gt;Im ersten Laden wundere ich mich noch, dass das Licht schon halb aus ist und die Bedienung grad die Werbetafeln reinräumt - wieso machen die um halb sechs schon zu? Todesfall in der Familie? Nee, nebenan ist auch schon dicht und von einem Massensterben beim Einzelhandelsverband Adelaide ist nichts bekannt. Die Kamerdaden machen hier fast alle um halb sechs Feierabend. Jeden Abend. Wir diskutieren über Ladenschlussgesetze und die klappen auch ohne einfach am hellichten Tag in der Fußgängerzone die Bürgersteige hoch.&lt;br /&gt;Gott sei dank, rettet einen in solchen Krisenzeiten immer die deutsche Eiche im Wald der Kaufparadiese: Woolworth. Ein ganz neues australisches Sprichwort sagt seit heute: "Hat der Aussie nix zu hoffen, die Wolli hat bestimmt noch offen". Neuen Adapter gekauft und schon ist wieder Saft in der Bude.&lt;br /&gt;Einen verkaufsbereiten Radladen hab ich dann auch noch gefunden und so steht dem ersten Radausflug morgen nichts mehr im Wege.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113753644523740305?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113753644523740305/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113753644523740305' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113753644523740305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113753644523740305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/scotty-volle-energie-auf-alle-systeme.html' title='Scotty: Volle Energie auf alle Systeme'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113746391168571498</id><published>2006-01-17T03:07:00.000+01:00</published><updated>2006-01-17T03:11:51.686+01:00</updated><title type='text'>Himmel über Australien</title><content type='html'>Für alle, die die bewegende Dokumentation bei Sat.1 verpasst haben sollten, hier die aktuelle Wahrheit. Wenn ich den Kopf auf die Fensterbank lege und zwischen Parkhaus und dem Nachbarhotel hochgucke, kann ich ihn nämlich sehen, den Himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1078800/0/nouser_1078/T0_-1_1078800.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sieht jetzt ein bißchne sehr trist und tragisch aus, aber bevor etwa Mitleid aufkommt sei gesagt, ich hab noch ein zweites Fenster. Da sieht man sogar ein bisschen mehr Himmel, aber das Fenster geht nach Südosten und da brät sowas von die Sonne drauf, dass ich lieber die Vorhänge nicht anfasse...&lt;br /&gt;Ich bin also da. In Adelaide, genau am anderen Ende der Welt. Wie im letzten Jahr schon festgestellt, hängt man hier nicht mit dem Kopf nach unten, es ist nicht alles voller Känguruhs, aber dafür ist tatsächlich Hochsommer. Gestern Abend bei der Ankunft in Sydney war ich noch ein bißchen entsetzt, als ich rausgucke und es regnet. Dafür waren's da aber schon gute 25 Grad, und das um halb elf. Heute früh dann ein gemütlicher Zwei-Stunden-Flug nach Adelaide und schon ist kein Wölkchen mehr am Himmel zu sehen und es hatte um halb zehn schon 35 Grad. Bis 40 sind für's Wochenende wohl vorhergesagt - da werd ich das mit dem Rad fahren mal schön langsam angehen. Könnte dafür ganz lustig werden in dieser Woche, denn am Flughafen sah's ein bißchen aus, wie auf Mallorca im März. Zur Tour Down Under sind wohl noch en ganze Menge mehr Menschen auf die Idee verfallen mit dem Rad nach Adelaide zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Zeitverschiebungsexperiment hat sich bislang auch bewährt. Gleich nach dem erschummelten Bier in Hamburg hab ich einfach schon mal meine Uhr auf australische Zeit eingestellt und versucht im Flieger ien bisschen danach zu schlafen. Natürlich hat das nicht so reibungslos geklappt, wie ich mir das mal vorgestellt hatte, aber immerhin hab ich letzte Nacht in Sydney schon mal ien paar Stunden ganz regulär geschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt pack ich erstmal die Sonnencreme aus und bereite eine erste Aufklärungsoperation vor, um die Infrastruktur zu sichern: Ein Internetcafe, eine Futterstelle und ein Bottle-Shop müssen her... Bis später&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;EDIT: Aktuelle Meldung der Abteilung Aufklaerung: Internet-Cafe 50 Meter, Bottleshop 70 Meter, McDonalds schraeg gegenueber... bis Ostern ist die Existenz gesichert ;-))&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113746391168571498?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113746391168571498/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113746391168571498' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113746391168571498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113746391168571498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/himmel-ber-australien.html' title='Himmel über Australien'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113746364195665374</id><published>2006-01-17T03:06:00.000+01:00</published><updated>2006-01-17T03:07:21.996+01:00</updated><title type='text'>Die gekämmte Schlange</title><content type='html'>Noch nicht mal raus aus Hamburg hab ich schon was über moderne Technik gelernt, die unser Leben so viel einfacher macht. Früher stand man am Flughafen in langen Schlangen vor den Abfertigungsschaltern und hat darauf gewartet, dass mehr oder minder attraktives Fachpersonal der Fluglinie die Tickets in Bordkarten verwandelt und das Gepäck in den Flughafenabgrund gestürzt hat. Heute gibt es elektronische Tickets, Eincheckautomaten und "Quecombing", zu deutsch "Schlangenkämmen". &lt;br /&gt;Statt hinterm Schalter zu sitzen, rennt die Hälfte des Fachpersonals neuerdings an der Schlange lang und sucht nach Passagieren mit elektronischen Tickets. "Nö", sag ich, "meine sind aus Papier". Falsch gedacht. die Magnetstreifen hinten drauf qualifizieren mich für den Gebrauch der Eincheck-Automaten, von denen ich immer dachte, die seien nur für Vielflieger, die aus ihrem Bonusmeilen-Umsatz eine vierköpfige Familie und die blutjunge Sekretärin finanzieren.&lt;br /&gt;Ungefähr die Hälfte der Passagiere hat solche Tickets. Da aber kein Mensch mit diesen Automaten umgehen kann, endet das Ganze damit, dass wir wieder in Schlangen vor den Damen von der Einchecktruppe stehen. Nur, dass die nicht mehr hinter ihrem Schalter sitzen, sondern jedem einzeln das Händchen am Automaten führen und uns anschließend zum Gepäck-einchecken doch wieder um Schalter schicken.&lt;br /&gt;Der einzige augenscheinliche Vorteil dieses Verfahrens ist, dass man dem Eincheckpersonal neuerdings auf die Beine glotzen kann - was bei British Airways nur eingeschränkte Euphorie auslöst. Schneller geth das erst, wenn unsere Kindeskinder gelernt haben, was der Magnetstreifen auf dem Ticket bedeutet, und wie man mit diesen Automaten umgeht..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Abflugterminal hab ich dann ein ganz neues Experiment in Sachen Jetlag gestartet. Unschlüssig stand ich um 6 Uhr früh vor der Bar, als mir einfiel: "hey, bei zehn Stunden Zeitverschiebung ist es in Australien jetzt schon vier Uhr Nachmittag" - und ein Bier um vier kann im Urlaub doch niemand verwehren. Das nämlich ist die Sonnenseite der Globalisierung. "Irgendwo geht immer die Sonne auf", wirbt CNN, "irgendwo ist es immer vier", weiß er weltläufige Holsten-Trinker. Also Prösterchen. Auf einen gesunden Formaufbau unter australischer Sonne...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113746364195665374?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113746364195665374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113746364195665374' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113746364195665374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113746364195665374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/die-gekmmte-schlange.html' title='Die gekämmte Schlange'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-113718011551595771</id><published>2006-01-13T19:47:00.000+01:00</published><updated>2006-01-13T20:21:55.530+01:00</updated><title type='text'>Tja, dann mal wieder G'Day Mate</title><content type='html'>&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1063677/0/nouser_1063/T0_-1_1063677.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mann ist das ein alter Hanf hier - kümmert sich denn kein Mensch um diese Website? Wenn man nicht alles selber macht :-)&lt;br /&gt;Na ja, gab ja auch nicht viel zu berichten seit dem 22. Februar 05 - angekommen, neues Rad gekauft, 5000km gefahren und in einen überfaulen Winter gedümpelt. Und immer mit einem selbstsicheren "Australien, ja, doll, das mach im nächsten Jahr wieder". Bloß gekümmert hat sich der Kerl natürlich um nix (meine Mutter hat's immer gewußt). Im November Flug gebucht und gleich wieder in den Winterschlaf verfallen. Nu geht das in 36 Stunden los und die Vorbereitung spottet jeder Beschreibung...&lt;br /&gt;Immerhin hat das letzte Jahr ja bewiesen, das expeditionsartige Vorbereitungen nicht wirklich not tut. Und spannender isses allemal, wenn sich erst am Start die Frage stellt "äh, wo war nochmal die Schraube für die Sattelstütze...?"&lt;br /&gt;Immerhin bin ich schon mal so weit, dass das Rad verpackt ist, die wesentlichen Habseligkeiten zurecht gelegt und der grobe Plan steht: Adelaide-Melbourne. Der Rest sind Details :-)&lt;br /&gt;Erstmal geht's Sonntag um unchristlich frühe sieben Uhr über London und Hong Kong nach Sydney, da kurz in's Hotel und morgens weiter nach Adelaide. Ankunft am Dienstag mittag Ortszeit, so Gott will (kann ER wollen, dass man so lange in Flugzeuge eingesperrt ist? Wenn Gott gewollt hätte, dass ich sowas mache, hätte er Australien ruhig woanders bauen können...)&lt;br /&gt;Möglicherweise also am Dienstag schon mehr. Bis dahin ist aber noch ein bißchen Konzentration gefragt. Gerade beim Schreiben schweift nämlcih mein Blick durch's Wohnzimmerchaos und was seh ich da? Das Rad ist verpackt, aber der Sattel liegt noch neben dem Sofa... das geht doch alles gewaltig in die Hose hier :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja. Für die, die im letzten Jahr noch nicht zur Kundschaft gezählt haben und nicht mehr in den Genuß der alten Bilder gekommen sind (pffft... bloß weil ich die Bilder kostenlos hochlade, müssen die ja nicht gleich löschen :-)), hier ein paar der alten Dokumente, die mit gängigen Schönfärbereien über dieses Land aufräumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier im Dialog mit einem Eingeborenen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1063716/0/nouser_1063/T0_-1_1063716.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kunstgeschichtlich betrachtet könnte das Bild auch den Titel tragen "Dialog für zwei Bekloppte". Viel wichtiger ist aber zu wissen, dass diese Eingeborenen alles andere als friedlich sind. ich erinnere nur an den legendären Überfall, dessen Opfer ich wurde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1063718/0/nouser_1063/T0_-1_1063718.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten sind weite Teile Australiens voller Spannung, Action und vor allem viiiiel Platz :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1063720/0/nouser_1063/T0_-1_1063720.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber am Ende in Melbourne wartet hoffentlich das gute alte "St. K Inn" mit dem Anblick der die ultimative Hoffnung gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1063723/0/nouser_1063/T0_-1_1063723.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun genug geschwätzt. Ich hab das Bloggen wieder geübt, den Sattel noch schnell eingepackt und den Rest erledigt hoffentlich das Glück. Ach ja, und nicht vergessen, fleissig hier zu kommentieren. Das macht es wesentlich leichter, in jedem verrotteten Kaff ein Internet-Cafe zu finden und sich ne aktuelle Meldung aus den Fingern zu saugen :-) In diesem Sinne:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://show.imagehosting.us/show/1063724/0/nouser_1063/T0_-1_1063724.jpg" alt="Image Hosted at ImageHosting.us"/&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-113718011551595771?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/113718011551595771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=113718011551595771' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113718011551595771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/113718011551595771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2006/01/tja-dann-mal-wieder-gday-mate.html' title='Tja, dann mal wieder G&apos;Day Mate'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110905521396069327</id><published>2005-02-22T07:51:00.000+01:00</published><updated>2005-02-22T07:53:33.963+01:00</updated><title type='text'>G'Bye, see ya</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=260778" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier also die letzte Meldung vom anderen Ende der Welt. Hab heute noch mal einen kleinen Rundgang durchs Städtchen gemacht, um mich von den wesentlichen Kameraden zu verabschieden. Von den beiden Sicherheitskräften, die Tag und Nacht Eingangstür und Katzennapf hier im Hostel bewachen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=260780" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bis hin zu den typischen australischen Strandschönheiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=260781" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und hab anschließend ein paar Dosen Bier für meine Abschiedsparty anliefern lassen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=260784" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, zugegeben, die durchschnittliche Strandschönheit hier in Melbourne ist schon wesentlich attraktiver und die Biertürme sind für's Formel-1-Rennen, aber es muß ja auch nicht alles so genau stimmen, was man schreibt. Immerhin hab ich in den letzten fünf Wochen auch die Gewaltbereitschaft von Känguruhs ein bißchen übertrieben und behauptet, dass der Wind aus Böswilligkeit immer von vorne weht.&lt;br /&gt;Aber Spaß gemacht hat's. Mir sowieso und offenbar auch dem einen oder anderen beim Lesen. Was mich daran erinnert, dass die Lektüre dieses Blogs selbstverständlich nicht kostenlos war. Wie ihr hoffentlich alle dem Kleingedruckten entnommen habt, verpflichtet sich jeder Leser dieser Seite, dem Autoren nach der Rückkehr mindestens ein Bier zu spendieren. Ich werde auf die identifizierten Kommentarschreiber entsprechend zukommen.&lt;br /&gt;Ach ja und bevor ich's vergesse: Das ist ja alles ganz nett in diesem Autralien, aber ich freu mich riesig drauf, Euch in den nächsten Wochen alle mal wieder live zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=260786" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110905521396069327?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110905521396069327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110905521396069327' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110905521396069327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110905521396069327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/gbye-see-ya.html' title='G&apos;Bye, see ya'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110897044994632578</id><published>2005-02-21T08:19:00.000+01:00</published><updated>2005-02-21T08:22:52.996+01:00</updated><title type='text'>So, ich wär dann so weit</title><content type='html'>Das Rad ist zerlegt und verpackt, einen schicken neuen Rucksack für's Handgepäck hab ich auch, ich muß also nur noch auf den Flieger warten. Und mehr mach ich denn auch nicht mehr. Wobei mich die Radverpackung heute nochmal ien bißchen auf Trab gehalten hat. Der putzige kleine Fahrradladen ums Eck, auf den ich mich als Quelle für einen passenden Karton verlassen hatte, war eine echte Enttäuschung. Nix mit Karton und der beste Tipp, den sie da auf Lager hatten, war ein Laden "sechs Kilometer die Straße runter, dann links und wieder rechts..." etwas vage und weit weg, um einen Fahrradkarton durch die Gegend zu transportieren. Auf der Suche nach Alternativen bin ich dann auf einen sehr schicken Rennradladen gestoßen, in dem all die tollen Spielsachen rumstehen, die man sonst eher im Katalog oder hinter Glas zu sehen kriegt. "Hol mich raus, lass mich auch gucken", rief meine Kreditkarte. "Nix da, dass ist gar nicht gut für Dich". "Och", rief die Karte, "nur ein paar von den schicken Felgen da drüben". In einem heldenhaften Kampf habe ich meine Kreditkarte niedergerungen und den Laden bloß mit einem kostenlosen Pappkarton verlassen. Die vage Idee, dass man hier vom starken Euro profitieren könne, hat sich als ziemliche Illusion herausgestellt. So nehm ich also mein altes Gerümpel wieder mit nach Hause. Bei der Gelegenheit kann ich ja mal verraten, warum ich wirklich zusätzliche Flaschenhalter an mein Rad geschraubt hab&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=256119" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten gibt's tatsächlich nix mehr zu berichten. Hier im kleinen lauschigen Viertel hab ich alles nennenswerte fotografiert und den rechten Elan zu grossen Ausflügen quer durch Melbourne bring ich auch nicht mehr auf. Langsam wird's Zeit mal wieder den Hintern ins eigene Bett zu legen und so schlichte Sachen zu machen wie Tiefkühlpizza vorm Fernseher zu essen. Man mag es ja gar nicht sagen, aber ich hab schon keine Lust mehr, nachher wieder Essen zu gehen. Wahrscheinlich hab ich's verdient, dass ich wieder arbeiten muss...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110897044994632578?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110897044994632578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110897044994632578' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110897044994632578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110897044994632578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/so-ich-wr-dann-so-weit.html' title='So, ich wär dann so weit'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110888624712084033</id><published>2005-02-20T08:55:00.000+01:00</published><updated>2005-02-20T09:03:26.686+01:00</updated><title type='text'>Der Tag der Abrechnung: 2220 Kilometer</title><content type='html'>Das Wochenende hab ich nochmal für einen kleinen Ausflug in die Rennradszene von Melbourne genutzt, bevor's morgen so langsam ans Packen geht. Letztes Wochenende war das ja schon sehr nett hier, aber ich hab mir sagen lassen, das die "Melbournians" die sehr unfreundliche Angewohnheit haben, Rad fahren als Frühsport zu betreiben. Richtig was los sei auf der Beach Road eigentlich nur zwischen sieben und neun, hat mir letzten Sonntag einer der Eingeborenen verraten. Also hab ich Freitag abend die noch andauernden Auto-Kauf-Beratungen auf der Terasse zeitig verlassen und brav geschlafen. Dann um kurz nach sieben aus dem Batt, alles bereit gemacht, Klamotten an, Flaschen gefüllt, Brille, Portemonnaie, Ersatzschlauch und Werkzeug gepackt - und als ich endlich soweit war komm ich vor die Tür und steh im Nieselregen. So ein Mist. Hab mich also wieder hingelegt und erst mittags eine kleine Runde gedreht.&lt;br /&gt;Heute hat's dann deutlich besser geklappt. Um kurz vor halb neun war ich unten am Strand und hab meinen Augen nicht getraut. Da sind tatsächlich hunderte von Rennradlern unterwegs, in Gruppen von 50-60 Fahrern, immer schön auf den 25 Kilometern Straße zwischen St. Kilda und einem unscheinbaren Parkplatz, der von der überwältigenden Mehrheit als Pflichtstopp und Wendepunkt akzeptiert ist. Das Café, das den Wendepunkt in St. Kilda markiert, ist schon so weit auf das sonntägliche Volksfest vorbereitet, dass es Haken zum Aufhängen der Räder anbietet, um das Fahrrad-Parkplatz-Chaos etwas in Grenzen zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=251992" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis gegen halb elf ist die Straße so voll mit Radfahrern, dass die linke Spur praktisch durchgängig Radweg ist und man gar nicht umhin kann, im Windschatten irgendeiner Gruppe mitzufahren. Was allerdings auch kein Problem ist, da es augenscheinlich keinerlei "ungeschriebene Regeln" zu beachten gibt - auf akademische Spielereien wie Abwechlsung bei der Führungsarbeit, Rücksicht auf schwächere Fahrer in der Gruppe oder gleichmäßiges Tempo wird prinzipiell verzichtet. Hier regiert allein das Testosteron, das harte Rennsättel in Männerkörper pressen. Wenn einer schneller kann, als der andere, dann zeigt er das auch. Was dazu führt, dass jede grössere Gruppe unweigerlich immer schneller wird - auf meiner ersten Runde bin ich gleich mal in so ein Jagdrennen geraten, das über 15 Kilometer konstant mit um die 45 Sachen unterwegs war.&lt;br /&gt;Während der zweiten Runde wurde der Temporausch von einer roten Ampel gebremst. Diese Gelegenheit hat eine der (gar nicht so wenigen) Frauen im Feld genutzt, die männlichen Kollegen zu fragen, ob man mal wieder ein etwas "normaleres Tempo" anschlagen könne. Die meisten Kameraden haben genickt, aber in den blutunterlaufenen Augen war reichlich Unverständnis zu erkennen - keine 30 Sekunden nachdem die Ampel auf Grün geschaltet hat, war die 40 km/h-Marke wieder erreicht.&lt;br /&gt;Für das Päuschen zwischendurch bin ich in einen vermutlich recht einzigartigen Laden geraten. Eine Kombination aus Fahrradladen, Fahrradwerkstadt, Radsportmuseum und Café.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=251995" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer von gleich drei Rennrad-Shops, die ziemlich genau auf halber Strecke nebeneinander liegen. &lt;br /&gt;Die 15 Kilometer von hier zurück nach St. Kilda wollte ich ganz gemütlich ausrollen - immerhin war ich schon jenseits der 100 Kilometer mit reichlich müden Beinen. Ganz entspannt bergabrollend bin ich dann an einem alleinradelnden Kollegen vorbeigezogen. Die nächste Ampelphase hat er besser getimed und hat wieder überholt. Müde Beine hin oder her, das kann man sich ja nun wirklich nicht bieten lassen. Am nächsten Anstieg hatte ich ihn wieder. Ein paar Minuten am Hinterrad, dann bin ich vorbei... auf den letzten drei Kilometern hinein in die Stadt hat uns dann doch noch die Vernunft eingeholt und wir sind gemütlich plaudernd ausgerollt.&lt;br /&gt;Alles in allem nochmal richtig schöne (und schön schnelle) 116 Kilometer, was alles in allem exakt 2220 australische Kilometer macht. Wobei es auch bleiben wird. Morgen muß ich mich mal um Verpackung für's Rad kümmern und langsam ans Packen denken. Außerdem merk ich die fünf Wochen doch ganz schön in den Beinen. Beim Rad fahren geht's ja noch, aber beim Aufstehen aus dem Bett hätte ich heute morgen gut einen Zivi brauchen können...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110888624712084033?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110888624712084033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110888624712084033' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110888624712084033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110888624712084033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/der-tag-der-abrechnung-2220-kilometer.html' title='Der Tag der Abrechnung: 2220 Kilometer'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110888635766416248</id><published>2005-02-20T08:40:00.000+01:00</published><updated>2005-02-20T08:59:17.666+01:00</updated><title type='text'>Wo sind eigentlich die Aboriginees?</title><content type='html'>Diese exotischen Eingeborenen, die munteren dunkelhäutigen Gesellen, die bei der Abschlussfeier der 2000er Olympiade so fröhlich getanzt haben, als wir alle die große Versöhnung der australischen Gesellschaft mit ihren Ureinwohnern bewundert haben. Ja, die sind wohl noch nicht von der Abschlußfeier zurück. Zumindest kommen sie im Alltag praktisch nicht vor. Aboriginees gehen nicht im Anzug über die Straße zur Mittagspause. Sie arbeiten auch nicht auf den Highwaybaustellen. Sie bedienen auch nicht im Lebensmittelladen an der Ecke (da arbeiten Inder, und wenn man öfter mal "die Simpsons" gesehen hat, kann man dabei nicht wirklich ernst bleiben), oder nebenan in der Kneipe an der Theke. Auch am Auskunftsschalter der Bahn oder im "Outback Center" in Sydney (immerhin mit Ausstellung von Eingeborenen-Kunst) arbeiten keine Aboriginees. Der einzige Ureinwohner, den ich bislang getroffen hab war Ivan. Ivan wohnt in der Grünanlage unten am Luna Park und hat zuviel amerikanische Ghetto-Kultur geraucht: "Yo man, i'm a free spirit man, know what I mean, I'm a brother man, know what I mean..."&lt;br /&gt;In den unbeleuchteten Hauseingängen, in denen man auch bei Regen übernachten kann, da findet sich schon mal ein Aboriginee. Aber selbst die guten Plätze für Bettler sind in der Regel von Weissen besetzt.&lt;br /&gt;Hier in Melbourne in einer Seitenstrasse gibt's einen Laden - laut Schild im Schaufenster "100% aboriginal owned". Was immer die da verkaufen mögen, es ist zumindest das einzige nicht obdachlose Vorkommen von Ureinwohnern, das mir spontan einfallen würde.&lt;br /&gt;Draussen auf dem Land gab's einige "Cultural Centers", wo der geneigte Tourist zwei Didgeridoos zum Preis von dreien und ein bedrucktes T-Shirt dazu erwerben kann. Selbst im beschaulichen Tilba kommen die "Abos" nur gelegentlich zu Gemeindefesten aus ihrer Siedlung herüber. Wenn unbedacht das Gespräch auf die Ureinwohner kommt, hab ich immer den Eindruck, die Leute würden von etwas sehr sehr exotischem reden.&lt;br /&gt;Cathy Freeman läuft übrigens keine Rennen mehr, wohnt in einem schicken Haus irgendwo ausserhalb von Melbourne und hat sich laut Zeitung neulich von ihrem Freund getrennt. Vielleicht kann ich sie ja mal fragen, wo all die Aboriginees sind, falls sie zu meiner Abschiedsparty rüberkommt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110888635766416248?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110888635766416248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110888635766416248' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110888635766416248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110888635766416248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/wo-sind-eigentlich-die-aboriginees.html' title='Wo sind eigentlich die Aboriginees?'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110871430746539247</id><published>2005-02-18T09:11:00.000+01:00</published><updated>2005-02-18T09:11:47.466+01:00</updated><title type='text'>Ach, was ist das schön in Melbourne</title><content type='html'>Nach sechs Rad-Tagen am Stück ist ein Tag Komplett-Pause richtig herrlich. Gestern abend hab ich bis eins mit meinen Rucksackfreunden auf der Terasse gesessen, Bier geschlürft und versucht mein Mitleid mit Katharina und Kerstin aus Würzburg zu verbergen. Die beiden sind seit einer Woche in Melbourne, wild entschlossen, mindestens ein halbes Jahr "Work and Travel" hier zu verbringen und bislang vollkommen ausgelastet mit dem Versuch, ein Auto zu kaufen, das mit einigermassen großer Wahrscheinlichkeit diesen Zeitraum überlebt. In der Zwischenzeit halten sie sich mit Dosenfutter und preisgünstigem Rotwein über Wasser.&lt;br /&gt;Der "erfahrene" Teil der Hausbesatzung (das sind die, die schon ein oder zwei Autowracks überlebt haben) steht dabei mit Rat und Tat zur Seite. Und wenn mann dann so hört, wie Soziologiestudenten und Abiturientinnen über die Qualitäten von 85er Holden Commodores phiolosophieren ("250.000 Kilometer ist gar nichts. Hier ist das Wetter immer so schön, dass die Autos kaum kaputtgehen") und darüber, dass man einen Ölwechsel ganz einfach selbst machen kann, dann ist man beseelt von dem Wunsch: "Mögen Eure Eltern nie erfahren, mit was für einer Mühle ihr ein paar tausend Kilometer durch die Wüste gondeln wollt".&lt;br /&gt;"Work and Travel" heißt übrigens, dass getravelled wird, solange das Geld reicht, und dann sucht man sich halt irgendeinen Job - in einer Kneipe oder sonstwo ("als nächstes werd ich glaub' ich mal auf einer Farm arbeiten. Kühe melken und so. Das hab ich noch nie gmeacht, wird bestimmt ne super Erfahrung" - für die Kühe auf jeden Fall). Gewohnt wird derweil aus Kostengründen im Auto, weshalb der Handel mit "gebrauchten" Kleinbussen und grösseren Kombis hier ungefähr so lukrativ sein dürfte, wie Waffenhandel im Nahen Osten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich ist das die eindrucksvollste und lehrreichste Art zu Reisen und ich einfach nur zu alt dazu - Gott sei Dank.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110871430746539247?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110871430746539247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110871430746539247' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110871430746539247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110871430746539247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/ach-was-ist-das-schn-in-melbourne.html' title='Ach, was ist das schön in Melbourne'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110871427314376316</id><published>2005-02-18T09:10:00.000+01:00</published><updated>2005-02-18T09:11:13.146+01:00</updated><title type='text'>Die Aussies und ihre Umwelt</title><content type='html'>Ist es eigentlich ein Naturgesetz, dass Länder mit übermäßig großer Ausdehnung ein entspanntes Verhältnis zu ihrem Müll haben? Jedenfalls ist Australien - genau wie die USA - das Land in dem Plastikflaschen und Aluminiumdosen noch unbehelligt regieren. Recycling ist kein Thema, die Mülltonnen haben zuweilen gelbe Deckel, aber nur, damit sie hübscher aussehen. Immerhin, so verraten die Getränkedosen, gibt es im Bundesstaat South Australia fünf Cent Pfand pro Dose und Flasche.&lt;br /&gt;Das beherrschende Umweltthema dagegen ist Wasser. Neben dem UV-Index verrät die Zeitung täglich den Füllstand der städtischen Wasserspeicher und wie jeden Sommer gelten auch jetzt wieder "Water restrictions". Rasensprengen ist komplett verboten, Gärten dürfen nur zu bestimmten Zeiten bewässert werden und an jeder Ecke erinnern Schilder daran, man möge doch bitte Wasser sparen - reiner Öko-Aktionismus also, wenn man am frühen Nachmittag konsequent auf Bier umsteigt. Aus deutscher Sicht besonders putzig ist, wenn ein Wasserspar-Spot im Fernsehen rät: "Waschen Sie Ihr Auto am besten auf dem Rasen, damit kein Wasser verschwendet wird." Das haben wir irgendwie anders gelernt...&lt;br /&gt;Jetzt, wo das Kyoto-Protokoll in Kraft tritt, ist gerade noch ein anderes Thema durch die Medien getrieben worden: Treibhausgas. Da liest man dann verblüfft, dass das Land der weiten unberührten Natur, der fröhlichen Känguruhs und eukalyptusmampfenden Koalas pro Kopf mehr Kohlendioxid in die Luft bläst, als jedes andere Land der Welt - weshalb die Regierung das Kyoto-Protokoll auch gleich mal nicht unterschrieben hat. &lt;br /&gt;Der Strom für Victoria kommt fast ausschließlich aus Braunkohleverstromung. Östlich von Melbourne, entlang des Latrobe River gibt es gigantische Braunkohlevorkommen, ebenso gigantische Abbaugebiete und natürlich die dazugehörigen Kraftwerke. Im Westen Australiens sind es gewaltige Erdgasreserven, die - kaum sauberer - in Steckdosenfutter verwandelt werden.&lt;br /&gt;Im Zuge der Kyoto-Debatte wird die Tatsache, dass der Strom hier nicht gelb oder grün, sondern eher schmutzig dunkelgrau ist lang und breit in den Zeitungen diskutiert. Beim Frühstück erklärt mir der eine Leitartikel ganzseitig, dass es überhaupt keinen Treibhauseffekt gibt, in einer anderen Zeitung erscheint die Bedrohung durch globale Erwärmung so dramatisch, dass man es kaum für möglich hält, noch schnell den Sportteil zu lesen, bevor die Polkappen weggeschmolzen sind. Und dann gibt's natürlich den internationalen Vergleich: "The Age" hat neulich mit lobenden Worten das Musterland der regenerativen Energiegewinnung ausgemacht: Deutschland. Von uns könne man lernen, befindet die Zeitung, wie eine High-Tech-Industrienation den Einsatz von Wind- und Sonnenenergie fördern kann. Hier kann man sicherlich geteilter Meinung sein - das scheint doch eher eine Variante vom "Einäugigen unter den Blinden" zu sein. &lt;br /&gt;Irgendwie ist das schon verblüffend, dass in einem Land wie Australien keine andere Idee zur Energiegewinnung zu haben sein soll, als Windräder auf einen Hügel zu stellen. Hier haben sie doch die endlosen sonnenbeschienenen Wüstenflächen, von denen die Solarzellenbastler immer träumen. Und endlos viel Platz, um Raps für Biodiesel anzubauen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110871427314376316?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110871427314376316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110871427314376316' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110871427314376316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110871427314376316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/die-aussies-und-ihre-umwelt.html' title='Die Aussies und ihre Umwelt'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110862044771901458</id><published>2005-02-17T07:04:00.000+01:00</published><updated>2005-02-17T07:09:20.173+01:00</updated><title type='text'>Wieder "daheim"</title><content type='html'>So, das war's. Ich bin ohne langer zu fackeln in zwei Tagen wieder zurück nach Melbourne gefahren, sitze wieder wohlbehalten in meiner Rucksackburg und damit ist das Thema rumreisen denn auch erledigt. Morgen schraub ich feierlich den Gepäckträger vom Rad, am Wochennede wird noch ein bißchen am Strand rumgeradelt und nächste Woche geht's wieder ganz nach Hause.&lt;br /&gt;Ehrlich gesagt langt's denn auch langsam mit den lauschigen Kleinstädten, romantischen Goldgräbernestern und windigen Landstrassen. Die letzten beiden Tage waren allerdings auch nicht wirklich schön. In Bendigo ging's noch ganz gut los, mit Sonnenschein - und einer völlig unerwartet schicken Innenstadt samt Kathedrale&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=242296" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz darauf dann Historisches: Der berühmte "Red Gum Tree", unter dem schon 1862 irgendeine Expedition gecampt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=242298" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein riesen Eukalyptus, geschätzte 700 Jahre alt, ansonsten recht unspektakulär und für ein halbes Nationaldenkmal etwas unglücklich eingezäunt.&lt;br /&gt;Danach ging dann mal wieder das Leid mit dem Gegenwind los. Zehn Kilometer hab ich mich mit dem Gedanken getröstet: "Gleich kommt Sutton Grange, da trinken wir erstmal einen Kaffee und sehen weiter". Und dann kam Sutton Grange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=242299" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Schild steht's drauf und an der Straße gab's auch Wegweiser dahin, bloß von einem Ort war nix zu sehen...&lt;br /&gt;Immerhin hat's am Ende noch gereicht, um Kyneton zu erreichen. Mal wieder ein ausgestorbenes Nest mit jeder Menge Goldgräbercharme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=242304" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen gab's dann als Sahnehäubchen ein unglaubliches Wetter: Der Wettermann im Fernsehen fabuliert was von 25 Grad und "fine" (das behauptet er eigentlich fast immer) und vor der Moteltür weht's einem fast den Hintern aus der Hose. Etwa 12 Grad und vier bis fünf Windstärken, diesmal aus Osten, denn da wollte ich ja hin. Die ersten 20 Kilometer eine reine Zumutung. Danach ging's dann von der Hochebene runter Richtung Melbourne ans Meer und tatsächlich wurd's mit jedem Meter wärmer. Zum Schluß war's dann wieder richtiger Sommer auf dem Weg quer durch die Innenstadt - übrigens mal wieder eine glatte Eins für dieses Satellitennavigations-Zeugs.&lt;br /&gt;Nebenbei hab ich dann auch noch rausgekriegt, für welches Rennen im Albert Park die Rennstrecke vorbereitet wird - natürlich für die Formel 1. Die haben ja immer um diese Zeit ihre Saisonpremiere in Australien. Die Boxen sind schon beschriftet, die Tribünen aufgebaut, nur wie sie die Verkehrsinseln von der Strecke entfernt kriegen frag ich mich. Jedenfalls muss ich mir das am 6. unbedingt im Fernsehen angucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach: zum Schluß die Warnung an alle, die mit dem Auto in Australien unterwegs sind: Immer ein paar Ersatzteile mitnehmen. Manchmal dauert es eine Weile, bis der Onkel vom ADAC da ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=242306" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110862044771901458?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110862044771901458/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110862044771901458' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110862044771901458'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110862044771901458'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/wieder-daheim.html' title='Wieder &quot;daheim&quot;'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110845165254457259</id><published>2005-02-15T08:13:00.000+01:00</published><updated>2005-02-15T08:14:12.593+01:00</updated><title type='text'>Doppelschicht</title><content type='html'>Von wegen Maryborough. Eher unerwartet hat es mich heute ein bißchen weiter verschlagen als geplant. Zunächst sah's mal gar nicht nach fahren aus: Der erste Blick aus dem Fenster: Regen. Ich wollte schon im Bett bleiben, aber andererseits ist das lauschige Daylesford auch nicht unbedingt der Ort, wo man einen verrgneten Tag verbummeln möchte. Also hab ich um halb zehn die Gelegenheit genutzt, als es aufgehört hat zu regnen und bin los. Kalt, ungemütlich, windig und nach zehn Minuten der nächste Schauer - zum heulen. Dafür ging's aber erstmal ordentlich bergab. Und je länger ich unterwegs war, desto trockener wurde es und desto mehr kam der Wind auch noch von hinten. Immer schön durch das "Gold Country", wo seit dem Ende des Goldrausches 18dingens nix mehr passiert ist. Clunes zum Beispiel sieht aus, als ob die Einwohner eben erst von Kutschen auf Mazda umgestiegen wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235904" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein hübsches, aber abgrundtief totes Kaff. Einzig die vergleichsweise attraktive Bedienung in der örtlichen Milchbar wäre da noch erwähnenswert.&lt;br /&gt;Die ganze Gegend ist ansonsten ein einziges Paradies für Getreidefans und Kühe - und mittendrin immer so komische Haufen - die Abraumhalden der ehemaligen Goldminen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235906" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen war's denn schön trocken und rückenwindig und immer weiter bergab mit konstant deutlich über dreissig Sachen. Entsprechend war ich denn schon um halb eins im Tagesziel Maryborough. Was mir angesichts dieser brodelnden Goldsucherkommune deutlich zu früh am Tage war. Also dachte ich - "carpe diem Rückenwind" und weiter - 20km gehen noch. Dann noch 15 bis zum nächsten Ort, der dann leider kein brauchbares Motel hatte und dann dachte ich irgendwie: "Was solls, sind ja nur noch 45km bis Bendigo". Das sollte eigentlich erst das Ziel für morgen sein, aber wenn's schon mal Rückenwind gibt, dann zieht man halt durch. So sind's am Ende 163 Kilometer geworden. Bisschen üppig, aber dafür ist Bendigo wenigstens eine richtige Stadt. Wenn mir also morgen früh die Beine abgefault sind, kann ich mich immer noch auf ein Skateboard hocken und durch die Fußgängerzone bummeln...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110845165254457259?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110845165254457259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110845165254457259' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110845165254457259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110845165254457259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/doppelschicht.html' title='Doppelschicht'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110845157045867995</id><published>2005-02-15T08:11:00.000+01:00</published><updated>2005-02-15T08:12:50.460+01:00</updated><title type='text'>Zurück auf dem Land - Wo der Himmel weit ist und die Kühe glücklich</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235899" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich also erstmal wieder raus aus der Stadt. Was zunächst mal gar nicht so einfach war, da Melbourne und Umgebung offenbar zu Weihnachten einen ganz neuen Eisenbahnbaukasten bekommen hat. Der Bahnhof in der Stadt ist eine einzige Baugrube, bei der es überrascht, dass überhaupt Züge fahren. Ganz am Ende hab ich dann sowas wie einen Schienenbus erwischt, mit dem ich aber auch bloß bis an den nördlichen Stadtrand fahren konnte. Danach geht nix mehr, weil die komplette Strecke bis Bendigo - etwa 200 Kilometer nördlich von Melbourne - neu gebaut wird. Also hab ich mich in Sunbury auf's Rad geschwungen und bin Richtung Norden gekurbelt. Und was kam da auf? Richtig: ein kräftiger Wind aus Norden. Ich war kurz davor, wieder umzudrehen und ins heimelige Melbourne zurück zu fahren - die Kneipentour gestern abend hat natürlich auch nicht grad zur Formverbesserung beigetragen.&lt;br /&gt;Das mit dem Wind hat sich dann gegeben, dafür ging's bergauf. Das kam allerdings nicht so sehr überraschend, denn die Gegend hier war im 19. Jahrhundert die mit den größten Goldfunden. Und fleissige Jack-London-Leser wissen, wo man Gold findet: In den Bergen. Also bin ich bis auf 750 Meter über einen kleinen Pass gekraxelt und sitze jetzt in gesunder Höhenluft in Daylesford.&lt;br /&gt;Übrigens sehr freundlich die Menschen hier. Extra für Stadtkinder stellen sie Schilder auf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235901" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bäume nahe an der Straße... die Eingeborenen sagen auch "Wald" dazu...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend gab's dann noch ein echtes Highlight: Valentinstag in Australien. in Deutschland ist das je eher was für Blumenhändler und Frauen, die mit ihrer Beziehung eh unzufrieden sind (rumms, noch fragen, warum ich Single bin? :-)). In Australien nimmt der Halbwüchsige offenbar gerne die Gelegenheit wahr, an der aktuellen Beziehung zu arbeiten. Ich sass also bei einem richtig netten Italiener mit herausragendem Essen und einer Kellnerin, die ihren optischen Qualitäten nach unmöglich in Australien geboren sein kann.&lt;br /&gt;Ausser mir waren in dem Laden ausschließlich Pärchen und der größte Teil davon Anfang zwanzig. Die Jungs offenbar vom Valentins-Druck genötigt, ihre Liebste auszuführen. Die Mädels mehr oder minder aufgebrezelt, die Jungs mehr oder minder in T-Shirt und Badelatschen und sichtlich erleichtert, dass es neben der unaussprechlichen Weinkarte auch Bier zu trinken gab. Ein selten lustiges Schauspiel. Gut, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte. Vermutlich wär's nicht so passend gewesen, die Damen und Herren auch noch heimlich zu fotografieren...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110845157045867995?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110845157045867995/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110845157045867995' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110845157045867995'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110845157045867995'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/zurck-auf-dem-land-wo-der-himmel-weit.html' title='Zurück auf dem Land - Wo der Himmel weit ist und die Kühe glücklich'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110845147797802145</id><published>2005-02-15T07:58:00.000+01:00</published><updated>2005-02-15T08:11:17.983+01:00</updated><title type='text'>Nachtrag: Das St. Kilda Festival</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235871" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Aufruhr. Irgendwas zwischen Christopher Street Day, Love Parade und Hamburger Hafengeburtstag - oder eben die Kombination aus allem. Ich würde mal tippen, eine knappe halbe Million Leute haben die hier auf die Füsse gebracht mit einer Party, bei der der ganze Stadtteil mitmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235872" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Praktisch alle Strassen im Viertel sind gesperrt und randvoll mit Menschen. Einzig die eine oder andere Strassenbahn versucht noch ein bißchen Linienverkehr zu machen. Dieses Museumsstück fährt tatsächlich noch - an normalen Tagen sogar im Regelbetrieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235874" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber machen Sie sich keine Sorgen, es kann nichts passieren, denn Sie befinden sich in einer "Safety Zone".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235878" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze übrigens ausgestattet mit ein paar riesigen Plakaten: "Kein Glas, kein Alkohol - ein sauberes St. Kilda Festival". Das bedeutet: Gott segne den, der rechtzeitig Aktien der Carlton Brauerei oder irgendeiner Aluminium-Fabrik gekauft hat, denn "Victoria Bitter" in Dosen ist das Gebot der Stunde. Ausserdem dürfen natürlich die "licensed" Kneipen weiterhin Alkohol ausschenken. Entsprechend haben die alle ihr Stückchen Straße eingezäunt und pumpen Bier und Sekt was die Leitungen hergeben. Und an jeder Biergartenpforte steht ein Security-Onkel, der aufpasst, dass keiner allzu auffällig sein Bier rausschleppt und kein allzu Besoffener reinkommt. Das reicht immerhin aus, um die übelsten Alkohol-Ausfälle zu verhindern. Andererseits ist es auch erst sieben - lassen wir's mal dunkel werden und gucken dann weiter. - Das Oberkommando meiner Rucksackburg hat immerhin vorsichtshalber schon mal das Hoftor verbarrikadiert...&lt;br /&gt;Wer nicht ausschliesslich zum Feiern da ist, verdient sich seine sechs Dollar pro Dose mit fröhlichem Straßentheater. Das hier zum Beispiel meint Sabrina aus Pirmasens, wenn sie ihrer Mutti schreibt: "Es läuft toll in Australien, ich hab jetzt sogar schon meine eigene Tanz-Show".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235879" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was anderswo "sozialer Wohnungsbau" heißt, geht hier auch als Kunst durch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235883" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Krönung aber ist die Vorstellung in meiner Lieblingskneipe gegenüber. Da ist heute den ganzen Tag Karaoke. Wer noch stehen kann macht sich auf der Bühne zum Heinz - seid froh, dass ich nur eine Kamera und nicht auch noch ein Mikrofon dabei hab. Und nein: ich habe nicht gesungen und ich werde auch nicht singen - ich kann ja noch stehen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja noch. Jetzt ist es zehn und ich war noch mal kurz drüben im "St. K Inn"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235885" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;100.000 Australier voll wie tausend Russen. Malte und Rebecca nicht so, denn die Wollsocken-aus-dem-Rucksack-Fraktion sitzt unten im Aufenthaltsraum und diskutiert irgendwie den Weltfrieden oder sowas. Der Rest der südlichen Hemisphäre feiert Dauerparty.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235886" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Verein ist ebenso besoffen wie friedlich und reißt sich geradezu darum, sich auf der Kraoke-Bühne zum Affen zu machen. Mein Mitleid gebührt dem Thekenpersonal, die den ganzen Tag schon Vorführungen wie dieser Denkwürdigen Version von "Georgia on my mind" lauschen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235891" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das muss man ihnen lassen: Die Damen und Herren feiern hier, ohne dass sie nennenswert unangenehm werden. Gut, beim Mann an sich schlägt natürlich nach zwölf Bier das steinzeitliche  Reiz-Reaktionsschema ein bißchen durch, aber im Wesentlichen ist das alles sehr freundlich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235893" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie kann ich mir nur nicht recht vorstellen, dass ich morgen eine sonderlich große Ausfahrt unternehmen werde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=235896" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110845147797802145?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110845147797802145/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110845147797802145' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110845147797802145'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110845147797802145'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/nachtrag-das-st-kilda-festival.html' title='Nachtrag: Das St. Kilda Festival'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110835815575591794</id><published>2005-02-14T06:13:00.000+01:00</published><updated>2005-02-14T06:18:15.230+01:00</updated><title type='text'>Heute nur ein kurzer Gruss</title><content type='html'>Ich hab's tatsaechlich trotz Erforschung des Partygeschehens in St. Kilda geschafft heute aus der Stadt rauszukommen und bin jetzt in Daylesford nordwestlich von Melbourne. Einem Staedtchen mit jeder Menge Charme aber keinem ordentlichen Internet Cafe. Also hab ich mich nur kurz in ein etwas merkwuerdiges Maklerbuero mit oeffentlichem Terminal geschlichen. Hoffentlich morgen mehr und ein paar Bilder vom Festival aus Maryborough.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110835815575591794?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110835815575591794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110835815575591794' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110835815575591794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110835815575591794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/heute-nur-ein-kurzer-gruss.html' title='Heute nur ein kurzer Gruss'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110827469575789267</id><published>2005-02-13T07:02:00.000+01:00</published><updated>2005-02-13T07:04:55.763+01:00</updated><title type='text'>Melbournes Rennradfahrer grüssen nicht</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=228719" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das liegt aber nicht daran, dass sie unfreundlich wären, sondern einfach an der Anzahl. Hier fahren so viele von der Sorte rum, dass man die Hand kaum an den Lenker bekäme, vor lauter grüssen. Ist mir schon aufgefallen, als ich am Donnerstag vormittag in die Stadt reingefahren bin. Entlang der Küstenstrasse waren mehr Rennradler unterwegs als am Zollenspieker Hauptdeich Sonntag mittags. Und da hab ich mir gedacht: Am Wochenende müsste man da eigentlich ein bißchen Spaß haben können.&lt;br /&gt;In der Tat hab ich ein richtig nettes Rennrad-Wochenende hinter mir. Die 25 Kilometer Beach Road von St. Kilda raus zu einem Vorort namens Mordialloc sind die reinste Rad-Autobahn. Einfach ein bißchen rumbummeln und die Augen offenhalten, schwupps, hat man eine Horde Radfahrer, die einem netten Windschatten auf dem Weg raus aus der Stadt geben. Zurück geht's dann immer leicht bergab und mit Rückenwind - da wird's bei knapp 50 Sachen im Windschatten schon mal eng mit der Übersetzung. Weil's so nett ist, bin ich die Runde heute gleich zweimal gefahren - macht 180 Kilometer an zwei Tagen - grosser Spaß.&lt;br /&gt;Nebenbei hab ich festgestellt, dass die Firma Gatorade mit ihren Getränken viel für die Optik eines Rennrads tun kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=228720" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man beachte die hintere Flasche: Gatorade "Wild Grape" passt doch farblich hervorragend zum Rahmen. Und schmeckt auch noch zauberhaft nach einer Mischung aus Zucker, Geschmacksverstärker und Polyäthylen. Wer meine heimliche Leidenschaft für Fanta "Sunny Melon" und und andere synthetische Brausen kennt ahnt, dass meine Begeisterung keine Grenzen kennt...&lt;br /&gt;Nach dem Duschen und dem wohlverdienten Zielstrichbier werd ich mich jetzt mal ins Getümmel des St. Kilda Festivals stürzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=228723" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin auf dem Rückweg gerade schon mal durch den Ort gebummelt. Wenn man bedenkt, dass ganz Australien nur 19 Millionen Einwohner hat, dann dürfte der Rest des Landes heute ziemlich leer sein. Im ganzen Viertel treten sich die Leute tot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=228725" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede Backpacker-Herberge hat Boxen auf den Balkons stehen, an der Kirche brät der Pastor persönlich die Würstchen und rund um die Kirmes unten am Wasser ist praktisch kein Durchkommen. Mal sehen, ob ich wenigstens noch eine Kleinigkeit zu Essen ergattern kann.&lt;br /&gt;Ab morgen wird's dann wieder ruhiger. Ich werd nochmal für ein Paar Tage aus der Stadt raus Richtung Norden bummeln und dann zum Wochenende zurück nach Melbourne kommen. Spätestens nächsten Samstag muß ich ja wieder ein paar Rennen mit den Jungs auf der Beach Road ausfahren...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110827469575789267?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110827469575789267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110827469575789267' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110827469575789267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110827469575789267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/melbournes-rennradfahrer-grssen-nicht.html' title='Melbournes Rennradfahrer grüssen nicht'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110817362985486866</id><published>2005-02-12T02:57:00.000+01:00</published><updated>2005-02-12T03:00:29.856+01:00</updated><title type='text'>Hömma, iss Kiames...</title><content type='html'>...würde man bei uns daheim im Pott sagen. Die Schatten des St. Kilda-Festivals werfen jedenfalls ihr sprichwörtlichen Schatten voraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224688" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scheint ein ziemlich cooles Sommerfest zu werden. Zumindest hat gestern abend schon mal eine kubanische Kapelle ein bißchen Salsa gezupft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224690" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und am Strand haben dazu die rucksackgestählten Hüften aus Madrid, Paris und Wolfenbüttel gezappelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224693" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da spart die Omma sich den Reisekostenzuschuß von der kargen Rente ab, damit das Kind was von der Welt sieht, und was macht Melanie (rechts im Bild)? Hampelt mit einem hergelaufenen Pablo (2. v.r.) am Strand herum. - Die Namen und Zusammenhänge sind selbstverständlich frei erfunden.&lt;br /&gt;In jedem Fall aber können alle beteiligten Angehörigen beruhigt sein. Passieren kann bei diesem Festival nix, denn der Rettungsdienst steht bereit und ist vollständig ausgerüstet. Die Flasche, die die junge Dame da in der Hand hält ist zwar verdächtig grün, ich kann aber bestätigen, dass es sich um Sprite gehandelt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224695" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110817362985486866?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110817362985486866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110817362985486866' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110817362985486866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110817362985486866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/hmma-iss-kiames.html' title='Hömma, iss Kiames...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110817346612648634</id><published>2005-02-12T02:52:00.000+01:00</published><updated>2005-02-12T03:10:38.246+01:00</updated><title type='text'>Chinesische Party und deutsche Ordnung an der Wäscheleine</title><content type='html'>Die Daten eines entspannten Ruhetages: 20 km Radfahren, zwei Bier und drei Zigaretten - wobei sich an den Radkilometern heute abend wohl auch nichts mehr ändern wird...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224672" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst hab ich mal eine kleine Stadtrundfahrt unternommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224674" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was - na ja - eindrucksvoll, aber nicht wirklich berauschend ist. Es ist halt eine Großstadt mit entsprechend ausuferndem Stadtzentrum samt Wolkenkratzern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224676" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu ungefähr so viele Menschen, wie ich bisher zusammengenommen in allen besuchten Käffern gesehen habe. Ein bißchen folkloristisch wurd's dann entlang des "Mighty Yarra River", wo dieses Wochenende das chinesische Neujahrsfest gefeiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224677" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die echten Chinesen vermutlich eine amüsante Veranstaltung, denn statt asiatischem Gewusel wird hier gesittet und geordnet gefeiert. Jeder Stand mit einheitlichem weissen Plastikzelt und genau abgemessener Stellfläche (sowie vermutlich entsprechend berechneter Gebühr).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224679" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem eine hübsch anzuschauende Folklore-Veranstaltung mit original chinesischem Krimskrams, amerikanischer Coca Cola und einer erklecklichen Anzahl deutscher Touristen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224682" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Heimweg hab ich dann rein zufällig noch ein bißchen Formel 1 Luft geschnuppert. Genau zwischen der Innenstadt und meinem Basislager St. Kilda liegt der "Albert Park". Irgendwie kam mir der Name bekannt vor und als ich heute durchfuhr fiel mir auch wieder ein woher: Im Park wird gerade eine Rennstrecke aufgebaut. Die bin ich natürlich gleich mal lang gefahren und das kam mir von Kurve zu Kurve bekannter vor - ich könnte schwören, die Strecke bin ich schon mal am PC in einer Formel 1 Simulation gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224683" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier Start und Ziel, danach kommt eine enge Schikane und dann geht's rechts um einen See rum - blöde Kurvenkombination, wo ich immer rausgeflogen bin, bevor es auf der anderen Seite eine sehr schnelle Linkskurve gibt... Ich hab die Zeit nicht gestoppt, aber ich denke wegen der noch andauernden Bauarbeiten hab ich den Streckenrekord knapp verpasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens berichte ich zur Zeit hier aus dem "deutschen Haus" in Melbourne. Zum Beweis hier ein liebevolles Detail von der Wäscheleine gleich hinter dem Fahrradschuppen. Ich bin nicht sicher, ob es eine englische Übersetzung für das Wort Klammerbeutel gibt, in diesem Fall ist sie aber auch nicht nötig. Das Stück dürfte ein Original-Import sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=224685" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist aber auch kein Wunder. Das Kommando hier im Fort führt Silke aus Deutschland und mindestens 80 Prozent der ansässigen Rucksacktouristen kommen von "daheim". Schon sehr niedlich, dass das Erdgeschoss praktisch pausenlos vollgestellt ist mit riesigen Rucksäcken, an denen vorne kleine Mädchen und Jungs befestigt sind, die gerade die Welt erobern. Und immer, wenn ich im Vorbeigehen zweieinhalb Sätze Globetrotter-Fachgesimpel aufschnappe denke ich: "was für ein Glück, dass ich bloß Urlaub mache." Und während Malte, Rebecca und Co in der Gemeinschaftsküche wieder eine Dose Ravioli knacken, zieh ich jetzt los und hau in irgendeinem Schickiladen meine Kreditkarte auf den Tresen - und hab nicht einen Funken schlechten Gewissens dabei...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110817346612648634?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110817346612648634/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110817346612648634' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110817346612648634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110817346612648634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/chinesische-party-und-deutsche-ordnung.html' title='Chinesische Party und deutsche Ordnung an der Wäscheleine'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110809160655942494</id><published>2005-02-11T04:10:00.000+01:00</published><updated>2005-02-11T04:13:26.563+01:00</updated><title type='text'>Gaehhhhn, Raekel...</title><content type='html'>Puuuiiiih, das ist aber nett hier. Ein ganz schoen gemuetliches Viertel, dieses St. Kilda.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=221696" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In fuenf Minuten Fusswegentfernung von dieser Huette hier tobt das Leben mit einer Vielzahl von Restaurants, Cafes, Kneipen - jawohl, richtige Kneipen, ohne Liveuebertragung vom Pferderennen und drei festgewachsenen Dauersaeufern als einzigen Besuchern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=221699" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entsprechend bin ich dann gleich mal in aller Ruhe die Strasse rauf und runter gebummelt und hab an der einen oder anderen Bierverkostung teilgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=221701" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungluecklicherweise bin ich dann auf dem Heimweg auch noch genau gegenueber in eine kleine Eckkneipe geraten, in der sich gerade eine Liveband daran gemacht hat, aufzuspielen. Die Kapelle hat's dann zwar geschaft, so lange am Soundcheck zu basteln, bis ich an der Theke fast eingeschlafen waere, trotzdem war's ein schwer netter abend - mit einem entsprechend leicht angeschwollenen Schaedel heute morgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=221703" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das zum wiederholten mal angekuendigte "Fine" Wetter hat sich zwar mal wieder nicht eingestellt, aber immerhin ist es bislang trocken, so dass ich's nachher vielleicht nochmal Richtung Innenstadt schaffe. Andererseits kann das eigentlich auch bis morgen warten - ich hab ja ploetzlich sooo viel Zeit. Also vielleicht doch einfach nur ein kleiner Bummel durch's Viertel. Aber aufpassen: Manches Haus hier macht den Eindruck, als koennten sich darin verzauberte Prinzessinnen versteckt halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=221705" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110809160655942494?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110809160655942494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110809160655942494' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110809160655942494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110809160655942494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/gaehhhhn-raekel.html' title='Gaehhhhn, Raekel...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110809096816236176</id><published>2005-02-11T04:01:00.000+01:00</published><updated>2005-02-11T04:18:49.953+01:00</updated><title type='text'>Brust oder Keule?</title><content type='html'>Im Restaurant essen zu gehen ist eigentlich eine ganz einfache Angelegenheit. Im wesentlichen das alte "ich fresse, Du streichelst"-Spiel der Kaenguruhs, nur dass die Kellnerin nach dem Essen leider Gottes nicht mich, sondern meine kleine bunte Plastik-Master-Karte streichelt. Allerdings h?t auch dieses einfach Spiel hier am anderen Ende der Welt einige Komplikationen bereit.&lt;br /&gt;Da ist zunaechst die Sprachbarriere. Nicht ganz zu unrecht prahle ich gelegentlich damit, dass ich ganz ordentlich Englisch spreche, fuer Restaurants der gehobenen Kategorie reicht das aber noch lange nicht. Auch in Australien neigen Koeche dazu, ihr verschuettetes literarisches Talent auf der Speisekarte auszutoben - und Menue-Empfehlungen wie "pochiertes Ottergemaecht an einer Variation aus dreierlei Saisongemuesen und zerstossenen Gartenkraeutern" sind mit dem durchschnittlichen Leistungskursenglisch nicht zu bewaeltigen. Hat man sich dann fuer etwas entschieden, das mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Gericht ist - und nicht etwa das Gedicht des Tages oder ein Aphorismus von Oscar Wilde - ist das Leid mit der Fremdsprache immer noch nicht zuende.&lt;br /&gt;Auch in Australien neigen Gastronomiefachkraefte in ihrem Bemuehen um guten Service dazu, den Gast vor dem Essen in ein kleines Quiz zu verwickeln: "Wie moechten Sie Ihr Fleisch? die Suppe vor dem Salat? das Brot zum Hauptgericht?" Vor allem in asiatischen Restaurants ist das zuweilen der lustigste Teil der ganzen Prozedur, wenn eine herzzerreissend liebenswuerdige vietnamesische Oberschulabsolventin und ein verwirrter deutscher Fahrradtourist versuchen, sich in einer beiderseits leidlich beherrschten Fremdsprache ueber die Zubereitungsart von Reis zu unterhalten...&lt;br /&gt;Aber selbst die ganz einfachen, im ersten Augenblick verstaendlichen Dinge koennen ihre Tuecken haben. An "Steak" ist eigentlich nicht viel misszuverstehen. Was aber mag der Unterschied sein zwischen "Scotch" und "Porterhouse"? Da ist man doch froh, wenigstens gelegentlich auf Vertrautes zu stossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=221661" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was beim Abendessen immerhin kaum schiefgehen kann, ist die Choreografie: Man geht rein, setzt sich an einen Tisch, es kommt eine Bedienung, die bringt erst das Essen, dann die Rechnung und das war's. Wichtig nur: Den Tisch nicht selber aussuchen. Auch wenn der Laden komplett leer ist, fragt man zunaechst freundlich nach einem Tisch, dann macht der Kellner eine ausholende Handbewegung und erst dann stellt man fest: "Aaaach, hier sitzt ja gar keiner, dann setz ich mich mal ans Fenster".&lt;br /&gt;Morgens und beim Mittagessen ist das zuweilen diffiziler. Daheim erkennt man in einem Restaurant instinktiv - vermutlich an der Einrichtung oder am Frittierfettaroma - ob man sich in einer Pommesbude befindet und an der Theke bestellt, oder in einem Restaurant, wo das Frollein zum Tisch kommt. Hier muss man schon wie ein Luchs aufpassen, um nicht in einem Selbstbedienungsladen eine Ewigkeit hungernd am Tisch zu sitzen, bis ein mitleidiger Schlaumeier einem verraet, wie man ans Futter gelangt. Oder umgekehrt vorlaut an der Theke zu bestellen und von einem stirnrunzelnden Ober darueber belehrt zu werden, dass am Tisch bedient wird. In der Mehrzahl der Faelle folgt die Choreografie uebrigens einer Mischform: Bestellt und bezahlt wird an der Theke, serviert dann am Tisch.&lt;br /&gt;Eine besonders perfide Form uebrigens: Bestellen und bezahlen an der Theke, da schreibt eine Bedienung den Namen auf und wenn das Essen fertig ist, ruft sie den Namen per Mikrofon im Restaurant aus - das heisst dann, nach der Bestellung sitzt man eine Ewigkeit verkrampft am Tisch und versucht im tosenden Laerm des - natuerlich ausnahmsweise vollbesetzten - Restaurants aus den Tonfolgen der vollkommen uebersteuerten Lautsprecheranlage zu erraten, ob man moeglicherweise dran ist. Das laeuft natuerlich darauf hinaus, dass man mindestens dreimal vergebens zur Essensausgabe laeuft und beim entscheidenden vierten mal nicht aufgepasst hat. Das ist der Moment an dem man beschliesst: Morgen geht's zu McDonalds.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110809096816236176?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110809096816236176/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110809096816236176' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110809096816236176'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110809096816236176'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/brust-oder-keule.html' title='Brust oder Keule?'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110802354898835300</id><published>2005-02-10T09:16:00.000+01:00</published><updated>2005-02-10T09:21:14.986+01:00</updated><title type='text'>Willkommen in Melbourne</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=219161" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine besondere Heldentat war das nun nicht mehr, die 50 Kilometer in die Stadt rein zu fahren. Dafür war's aber eine überwiegend nette Tour. Ausnahmsweise war's mal am Vormittag ein bißchen sonnig und hat erst mittags ein bißchen angefangen zu nieseln. Dazu wieder mal hervorragende Straßenverhältnisse. Wenn das nächste mal jemand über die Konstruktion von Radwegen philosophiert, sollte er hier mal nachschauen, wie's gemacht wird.&lt;br /&gt;Was sie dagegen nicht ordentlich hingekriegt haben, war ein schickes Ortsschild, vor dem ich mich feierlich hätte fotografieren können. Den letzten Hinweis auf die Entfernung nach Melbourne hab ich 40 Kilometer vor der Stadt an einem Aussichtspunkt gefunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=219165" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach gibt's nur noch Schilder mit der Entfernung zur "City". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=219166" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ist man plötzlich drin und hat nicht das kleinste Ortsschild passiert. Andererseits bin ich auch noch gar nicht ganz im Zentrum, sondern in St. Kilda, einem kleinen - dem vernehmen nach sehr szenigen - Vorort zwischen Innenstadt und Strand. Ein Stadtteil nicht ohne Tücken. Da am Wochenende hier ein großes Stadtfest ist, hab ich zum ersten Mal das Problem gehabt, dass ich nicht gleich bei der ersten Hotelwahl was gefunden hab. Fünf oder sechs Hotels hab ich durchprobiert und nirgendwo ein Plätzchen für's Wochenende gefunden - so lange will ich auf jeden Fall erstmal hier bleiben. Gelandet bin ich denn im "Olembia" - von meinem Reiseführer für sein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis gelobt. Eine Backpacker-Hütte, die tatsächlich spottbillig ist, aber auch nur mit sehr eingeschränktem Komfort glänzt. Für die nächsten paar Tage wird sie mich aber erstmal beherbergen - und das gesparte Geld läßt sich bestimmt in gut gefüllte Aluminiumdosen investieren...&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110802354898835300?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110802354898835300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110802354898835300' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110802354898835300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110802354898835300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/willkommen-in-melbourne.html' title='Willkommen in Melbourne'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110802334719456560</id><published>2005-02-10T09:12:00.000+01:00</published><updated>2005-02-10T09:15:47.193+01:00</updated><title type='text'>Hilfreich</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=219157" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Aussichtspunkt informieren Plaketten darüber, dass die Ferngläser dazu da sind, in die Ferne zu gucken - nicht etwa zur Abwehr ausserirdischer Raumschiffe oder zur analen Stimulation.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110802334719456560?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110802334719456560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110802334719456560' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110802334719456560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110802334719456560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/hilfreich.html' title='Hilfreich'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110791773353310501</id><published>2005-02-09T03:46:00.000+01:00</published><updated>2005-02-09T03:56:22.316+01:00</updated><title type='text'>Das ist vielleicht ein komischer Tag heute...</title><content type='html'>hab heute gelernt, was das heisst, wenn die Profis sagen, sie haetten "schlechte Beine" - es ging gar nix. Als erstes hat mich mal die naechste Kaltfront begruesst - vielleicht 15 Grad uns bissiger Westwind am Faehranleger. Dann mit dem Schiff von Phillip Island rueber nach "Stony Point" ans Festland und ein kleines Stueck ueber die Halbinsel ans Ufer der Port Phillip Bay. Dieses "kleine Stueck" hat sich dann ewig hingezogen. Kalt, huegelig, Gegenwind - als ich wieder am Wasser war hab ich mich erstmal im Windschatten zusammengerollt und geschmollt. Die geplante Route ging wieder genau gegen den Wind. Also hab ich kurzerhand beschlossen, lieber mit Rueckenwind direkt Richtung Melbourne zu fahren. Und siehe da, schon lies der Wind nach, die Sonne kam raus und die Strasse wurde richtig nett. Dazu hab ich dann noch einen Mountainbiker getroffen, der mir ungefragt den ganzen Weg rein nach Melbourne erklaert hat. Jetzt bin ich in Mornington, auf halbem Weg nach Melbourne und werd mir gleich mal ein Nachlager organisieren und morgen in die Stadt fahren - und dann sehen, wie sich das Wetter weiter entwickelt. Langsam koennen die sich ihre Kaltfronten mal sparen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110791773353310501?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110791773353310501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110791773353310501' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110791773353310501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110791773353310501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/das-ist-vielleicht-ein-komischer-tag.html' title='Das ist vielleicht ein komischer Tag heute...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110791697671051285</id><published>2005-02-09T03:34:00.000+01:00</published><updated>2005-02-09T03:42:56.710+01:00</updated><title type='text'>Was der Reiseführer verschweigt: brutale Raubüberfälle australischer Ureinwohner</title><content type='html'>Ein exotisches Land voller friedlicher Bewohner - so stellt sich Australien gerne dar. Die Realität sieht anders aus, wie die folgenden Bilder beweisen. Aufgenommen im "Australian Wildlife Park" auf Phillip Island, wo Touristen mit einer braunen Papiertüte voll Trockenfutter mit der ganzen Brutalität dieses Kontinents konfrontiert werden.&lt;br /&gt;Viele Ureinwohner sind hier seit Generationen im beliebten "Ich fresse, Du streichelst"-Geschäft tätig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215929" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215931" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Schritte weiter aber ist die Wirklichkeit längst eine andere. Schon Halbwüchsige werden angelernt, um die Touristen auszuspähen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215935" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann nähert sich das erste Mitglied der Gang, um den Touristen in ein Gespräch zu verwickeln und in Sicherheit zu wiegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215938" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst unschuldige Kinder werden mißbraucht, um das Vertrauen des Touristen zu erschleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215941" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zwischenzeit nähern sich die anderen Mitglieder der Gang und umringen den Touristen unauffällig von allen Seiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215946" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann schlägt der Anführer der Bande zu: Mit einem schnellen Griff wird dem überraschten Opfer die Futtertüte entrissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215950" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Widerstand ist zwecklos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215952" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Sekundenschnelle fällt die Bande über die Beute her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215953" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im anschließenden Verhör streiten die Täter natürlich alles ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215955" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick in die danebenstehende Mülltonne aber beweist: Dies war nicht der erste Futtertütenüberfall, der auf das Konto dieser gewissenlosen Bande geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215956" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Strafverfolgungsbehörden scheinen machtlos zu sein. Hier sehen wir einen inhaftierten Verdächtigen, der von einem Komplizen besucht wird - hecken die zwei bereits den nächsten Überfall aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215959" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was tun die politisch Verantwortlichen angesichts dieser dramatischen Entwicklungen? Wie immer: Sie verschließen vor den Fakten die Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215960" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verpassen Sie auch nicht die weiteren erschütternden Reportagen: "Warum Schlangestehen in Australien nicht ungefährlich ist"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215962" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Wombat - die Mutter aller Figurprobleme"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215964" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der australische Sommer - so kalt, dass die Fledermäuse beheizt werden müssen"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215966" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und exclusiv: "Woher der Schinken wirklich kommt".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=215968" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110791697671051285?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110791697671051285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110791697671051285' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110791697671051285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110791697671051285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/was-der-reisefhrer-verschweigt-brutale.html' title='Was der Reiseführer verschweigt: brutale Raubüberfälle australischer Ureinwohner'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110781576781081406</id><published>2005-02-07T23:29:00.000+01:00</published><updated>2005-02-07T23:36:07.810+01:00</updated><title type='text'>Chemnitz im Sommer</title><content type='html'>Na, das ist ja großartig. Da schleppe ich mich gestern nach entbehrungsreicher Tour (siehe unten) hierher nach Cowes auf Phillip Island, sehe aus dem Augenwinkel gerade noch ein richtiges Internet Café und dann das. Nach Hotelsuche und Duschen hab ich schnell ein paar freudliche Verse zusammengedichtet, die Bilder dazu rausgesucht, auf dem USB-Stick überspielt und als ich dann zum Internet Café komme, macht der Laden um fünf Uhr zu. Genau wie 80% der übrigen Läden hier auf. Zustände wie in Chemnitz, nur mit besserem Wetter - und mit mehr Japanern, denn die machen in der australischen Nachsaison den Löwenanteil der Touris hier aus.&lt;br /&gt;Die freundlichen Verse von gestern hab ich dann jedenfalls mal aufbewahrt - die gibt's dann jetzt als Konserve.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die angekündigten Pinguine koennt Ihr Euch übrigens in die Haare schmieren. Offizieller Beginn der "world famous Penguin Parade" ist um 20 Uhr 45, und da ist es schon praktisch dunkel, zumindest zu dunkel um sinnvoll zu fotografieren. Vermutlich der Grund, warum es von der Veranstaltung nicht allzuviele Fotos gibt. Ausserdem ist die Veranstaltung am anderen Ende der Insel, rund 10 Kilometer weg. Im Dunkeln ist da nix mit radlen, da muesste ich mich schon fuer viel Geld mit 200 Japanern in einen VW-Bus sperren lassen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davon abgesehen: heute frueh ist auch das Wetter endlich wieder wie in Chemnitz: Regen. Toll.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110781576781081406?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110781576781081406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110781576781081406' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110781576781081406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110781576781081406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/chemnitz-im-sommer.html' title='Chemnitz im Sommer'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110781538413325005</id><published>2005-02-07T23:27:00.000+01:00</published><updated>2005-02-07T23:29:44.133+01:00</updated><title type='text'>Mein lieber Herr Gesangverein!</title><content type='html'>Da haben sich die Wettermacher von Australien aber was ausgedacht für den bekloppten Deutschen auf dem Pushbike. Nach dem vorwitzigen Friesland-Vergleich von gestern waren die wohl etwas angefressen und haben über Nacht mal geguckt, ob sie nicht noch ne Tüte Wind für mich haben - und haben einen ganzen Sack gefunden.&lt;br /&gt;Erst haben sie mich morgens unter Vorspiegelung windstiller Tatsachen aus dem Hotel gelockt, und kaum hatte ich die ersten acht Kilometer entlang der traumhaften Küstenstraße absolviert, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=212189" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;haben sie der alten Omma Pandora ihre Büchse aufgemacht und mir auf's Haupt geblasen, wie schon lange nicht mehr. Ein vollkommen lächerliches Wetter: Blauer Himmel, Sonnenschein und 30 Grad, dabei aber lockere sieben Windstärken immer schön aus Norden.&lt;br /&gt;Die ersten 30 Kilometer gingen noch, weil immer genau gegenan, was zwar lästig und langsam ist, aber noch fahrbar. Danach aber gab es das ganze als Seitenwind. Auf einem eineinhalb Meter Randstreifen mehr Zirkusnummer als Rad fahren. Man muß sich regelrecht gegen den Wind anlehnen, um überhaupt ein bißchen geradeaus zu fahren. Dann überholt ein LKW und für zwei Sekunden gibt's gar keinen Wind mehr, man taumelt also Richtung LKW. Dann ist der Truck vorbei und es gibt zwei Sekunden Rückenwind durch den Sog, dann wieder volles Rohr Seitenwind - ein einziges Geeiere über die ganze Breite des Randstreifens.&lt;br /&gt;Ich hab's dann für klüger gehalten, erstmal am Strand eine Stunde Pause zu machen, in der vergeblichen Hoffnung, dass der Wind ein bißchen nachlässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=212191" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach insgesamt 70 Kilometern und fünfeinhalb Stunden bin ich endlich in Cowes auf Phillip Island eingetrudelt und habe das Örtchen gleich ins Herz geschlossen: hier gibt's eine Kneipe, in der man draussen Bier trinken kann, was in Australien eine echte Rarität ist.&lt;br /&gt;Dann gab's eine Novität in Sachen Hotel-Roulette. Das erste Los hab ich diesmal zurückgegeben. Mein Reiseführer empfiehlt das Hotel "Isle of Whight" mit Blick auf's Meer. Das klang mir zu teuer und deshalb fiel meine erste Wahl auf das "Coachman's Motel" eine Strasse weiter. Deren Auffassung, ich könne auch mal 140 Dollar pro Nacht zahlen, konnte ich aber auf Anhieb nicht teilen, so dass ich doch mal die "Isle of Whight" besichtigt hab. Hier zahl ich nun 130 Dollar für zwei Nächte, und hab gratis gleich ein echtes Schauspiel erlebt: Die Rezeption ist ein fensterloses Gewölbe zwischen Kneipe und Schnapsladen, belüftet durch ein infernalisch lärmendes Gebläse, dessen Rohre lose durch den Raum verlegt sind. Die Empfangsdame hat dieses Verlies offenbar noch nie verlassen und ist entsprechend eine Gestalt, die den Vorspann jedes Horrorfilms bereichern könnte. Die Zimmer liegen in einem Pappmaché-Gebäude gegenüber (wenn man den Kopf weit genug dreht, kann man sogar das Meer sehen) und glänzen mit einer technologischen Ausstattung, die in den späten zwanziger Jahren reinste Science Fiction gewesen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=212193" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob man mit diesen Geräten irgendetwas empfangen kann probier ich nachher aus, wenn ich mir ausreichend Mut angetrunken hab (Update am Abend: Tatsächlich funktionieren beide Geräte. Beim Unteren fehlt der Einschalt-Knopf, deshalb läßt es sich nur durch den Schalter an der Steckdose aktivieren. Außerdem ist die Bildqualität interessant - man glaubt beim Umschalten jedesmal, dass da noch die letzten Minuten der Übertragung der Mondlandung laufen... - ich bleibe also lieber bei den zwei Programmen, die die obere Maschine zustande bekommt).&lt;br /&gt;Morgen schau ich mich dann ein bißchen auf der Insel um. Werde mal versuchen, eine Runde auf dem Rad ohne Gepäck zu drehen. Der letzte Versuch dieser Art in Lakes Entrance wäre fast schief gegangen - ist schon ungewohnt, wenn das Rad plötzlich weniger als die Hälfte wiegt. Andererseits - wenn es weiterhin so in Richtung Süden weht, ist ja vielleicht morgen auch die Luft alle und ich muß sehen, wie ich den Tag ohne Atmen rumkriege... So wie es heute geblasen hat, dürfte Melbourne schon luftleer sein. Die Ärmsten - erst überschwemmt und jetzt erstickt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110781538413325005?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110781538413325005/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110781538413325005' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110781538413325005'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110781538413325005'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/mein-lieber-herr-gesangverein.html' title='Mein lieber Herr Gesangverein!'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110781521978320449</id><published>2005-02-07T23:26:00.000+01:00</published><updated>2005-02-07T23:26:59.783+01:00</updated><title type='text'>Australien und Alkohol</title><content type='html'>Alkohol ist böse. Das weiß man in Australien ganz genau. Deshalb ist ein Bierchen auf öffentlichen Plätzen verboten, in einem Straßencafe ein Bier trinken gar nicht drin, und Alkohol kaufen kann man - wie in den Staaten - grundsätzlich nur in "licensed" Läden. In Sydney kann das schon mal dazu führen, dass man in einem netten Restaurant isst, aber kein Glas Wein dazu kriegt, weil: "sorry, we're not licensed". Das hindert allerdings niemanden daran, die eigene Flasche Wein zum Essen mitzubringen - hier lebt es noch, das gute alte "Korkengeld".&lt;br /&gt;Je weiter man sich allerdings von den großen Metropolen wegbewegt, desto entspannter sagt der Australier Prost. Jeder Pub hat mindestens einen zweiten Eingang - als "Bottle Shop" für den schnellen Biereinkauf. Wer auf sich hält, hat den Bottle Shop gleich an der Hof-Einfahrt eingerichtet und als "Drive In Bottle Shop" beschriftet.&lt;br /&gt;Ausserdem gilt die goldene Regel: Je kleiner der Ort, desto mehr Läden sind "licensed". Unterhalb von 2000 Einwohnern scheint die Kindertagesstätte der einzige Ort ohne License zu sein.&lt;br /&gt;Teuer ist Alkohol natürlich ausserdem. Aber so mancher Pub bestätigt die "skandinavische Regel" - je teurer der Schnaps desto grösser der Durst.&lt;br /&gt;Und das ganze hat einen bedauerlichen Nebeneffekt: Kommt man nach einer langen Tour in ein Örtchen am Meer, entfällt das "Zielstrichbier" mit Meerblick und wenn man nach dem Essen auf dem Heimweg noch ein gemütliches Bier trinken will, landet man fast unweigerlich in einem finsteren Pub voller noch finsterer Gestalten. Gerne kombiniert mit einer mittleren Spielhölle, Großbildübertragungen von Pferdewetten und ähnlich erfreulichem Ambiente.&lt;br /&gt;Der Effekt der ganzen Politik scheint sich übrigens in Grenzen zu halten. Die Medien sind genauso wie bei uns gut gefüllt mit sorgenvollen Berichten über Alkoholkonsum bei Jugendlichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110781521978320449?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110781521978320449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110781521978320449' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110781521978320449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110781521978320449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/australien-und-alkohol.html' title='Australien und Alkohol'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110765509585433713</id><published>2005-02-06T02:47:00.000+01:00</published><updated>2005-02-06T03:01:56.146+01:00</updated><title type='text'>An der Noooordseeeekuesteeee...</title><content type='html'>So komm ich mir jedenfalls langsam vor: Seit Tagen ein Wetter, wie im friesischen Fruehsommer: Kuehl, windig, Wolken, Schauer... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=206430" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das haben sie jetzt davon: ich hab meine Etappe nach Phillip Island erstmal verschoben. Nachdem ich gestern ueber 100 km bei steifem Gegenwind rumgeeiert bin, hat mir heute morgen ein Blick aus dem Fenster gereicht, um einen Ruhetag zu beschliessen. Zumal ich hier in Inverloch mal wieder einen guten Griff in die grosse Lostrommel des Hotelroulettes getan hab.&lt;br /&gt;Ist immer ein bisschen spannend, wenn man in so ein Dorf reitet, in was fuer einer Absteige man landet. Von aussen ist nicht immer zu erkennen, was sich drinnen abspielt. Optisch sehen diese Motels eigentlich alle mehr oder weniger so aus, wie Bates Motel in Psycho - grosser, umbauter Parkplatz und vor jeder Zimmertuer eine Parkbox. Meistens sind die Zimmer auch aus demselben Katalog eingerichtet. Zuweilen gibt's aber auch Ueberraschungen: Vorgestern in Yarram war das "Commercial Hotel" gar nicht mal so commercial. Fuer grad mal 25 Dollar die Nacht gab's Obdach in so etwas wie einer umgebauten Doppelgarage im Hinterhof der oertlichen Kneipe - nett, billig, praktisch.&lt;br /&gt;Inverloch degegen klingt nicht sonderlich heimelig, das Motel ist dafuer sternetauglich. Fuer stolze 110 Dollar residiere ich in einem Zimmer mit den Ausmassen meiner Wohnung, inklusive luxurioesem Fruehstuecksbuffet und Kabelfernsehen. Da kann man sich doch mal einen Ruhetag goennen. Zumal Hoffnung besteht, dass morgen mal wieder ein bisschen die Sonnen scheint und der Wind etwas nachlaesst, damit die gerade mal 70 Kilometer nach Phillip Island ein froehlicher kleiner Schulausflug werden.&lt;br /&gt;Nach allem, was ich bisher darueber gelesen hab, lohnt es sich dann schon wieder ein oder zwei Tage zu bleiben, denn auf dieser Insel gibt's durchaus ein bisschen was zu sehen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110765509585433713?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110765509585433713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110765509585433713' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110765509585433713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110765509585433713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/der-noooordseeeekuesteeee.html' title='An der Noooordseeeekuesteeee...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110765433016138665</id><published>2005-02-06T02:45:00.000+01:00</published><updated>2005-02-06T02:46:17.543+01:00</updated><title type='text'>Ist das nicht total langweilig, stundenlang auf dem Fahrrad zu sitzen?</title><content type='html'>Das haben sich doch bestimmt schon einige gefragt. Zugegeben: Vier, fünf, manchmal sechs Stunden auf dem Rad sind nicht immer prickelnd. Vor allem, wenn manchmal die nächste Kurve schon zu sehen, aber noch eine knappe halbe Stunde entfernt ist. Andererseits hat man da mal Zeit, sich mit den wichtigen Dingen im Leben zu beschäftigen. Naturwissenschaften zum Beispiel. An einem der ersten Tag bin ich losgefahren und dachte noch: "Mist, den ganzen Tag Richtung Süden, da wird Dir ganz schön die Sonne auf die Mütze braten." Irgendwann unterwegs schrecke ich hoch: Die Sonne kommt von hinten - ich fahre in die falsche Richtung. Das GPS behauptet aber, die Richtung stimmt. Ich hab dann nur etwa zehn Minuten rumgegrübelt, um dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Der fleissige Maus-Zuschauer weiß es längst: Ich bin ja auf der Südhalbkugel, wo die Sonne mittags bekanntlich im Norden steht. Gut, dass man beim Radfahren hier einen Helm tragen muß. Da kann man sich bei solchen Erkenntnissen ungefährdet an die Stirn schlagen.&lt;br /&gt;Eine gute Beschäftigung ist auch Mathematik. Schließlich muß man immer kalkulieren, wie lange man noch unterwegs ist, um auch unter ungünstigen Bedingungen rechtzeitig das Tagesziel zu erreichen. Auf dem Weg von Genoa nach Orbost durch die Berge kam ich relativ früh an einen ewig langen, steilen Anstieg, das Tempo gerade noch knapp über zehn km/h. Ich hab dann nachgerechnet, was passiert, "wenn das so weitergeht". Beruhigt habe ich ausgerechnet, dass ich die verbleibenden 50 Kilometer bis zum nächsten Ort trotzdem noch in fünf Stunden schaffen kann, somit Zeit für ein paar Pausen habe und trotzdem sicher vor Einbruch der Dunkelheit da sein kann. Beim zweiten Nachrechnen ist mir dann aufgefallen, dass bei geschätzten zehn Prozent Steigung der besagte Ort auf ungefähr 5000 Meter Höhe liegen müßte, "wenn das so weitergeht" - was nach allem, was man bislang über Australien weiß doch eine ziemliche Überraschung wäre.&lt;br /&gt;Zusammenfassend muß man vermuten, dass die gern gehörte Theorie, körperliche Betätigung befördere die Hirntätigkeit, nur sehr eingeschränkt gilt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=206426" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110765433016138665?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110765433016138665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110765433016138665' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110765433016138665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110765433016138665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/ist-das-nicht-total-langweilig.html' title='Ist das nicht total langweilig, stundenlang auf dem Fahrrad zu sitzen?'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110765427119631524</id><published>2005-02-06T02:42:00.000+01:00</published><updated>2005-02-06T02:44:31.196+01:00</updated><title type='text'>Australische Küche</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=206421" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Amerikaner - das weiß man - hat im Laufe seiner viel zu kurzen Evolutionsgeschichte die Fähigkeit verlernt, aus Kartoffeln irgendetwas anders zu fertigen, als Pommes Frites. Ganz anders als wir Europäer - zweifelsfrei die unbedingte Krönung der Schöpfung - wir beherrschen Dinge wie Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, ganz zu schweigen von der Kunst des Kartoffeldrucks. Als der kleine Gutenberg damals in der Vorschule... aber ich schweife ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Australier nun hat sich die gemeine Fritte als eher exotische Zubereitungsart erhalten - ganz britisch hier "Chips" genannt. Der natürliche Zustand der australischen Kartoffel ist dagegen das Kartoffelpüree. "Mash" gibt es zu jeder Gelegenheit. Steht nichts weiter auf der Karte, kann man davon ausgehen, dass es grundsätzlich zu jeder Mahlzeit "Mash" gibt. Zum Steak, zum Schnitzel, sogar zu Lasagne. Obendrein wird auch noch alles tatsächlich "auf" dem Püree serviert, so dass das Steak beim Schneiden unweigerlich darin versinkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich habe ich mir als Ur-Australische Spezialität "Bangers and Mash" bestellt: Bratwürstchen mit Kartoffelpüree. Fehlt nur noch Sauerkraut und wir haben das Originalrezept vom Räuber Hotzenplotz, kurz bevor er Seppels Großmutter vernascht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin verwendet der Australier eine gewisse Liebe auf sein Kartoffelpüree. Da sind schon mal Kräuter drin, oder ein Hauch von Kartoffelstückchen, oder Speck - gelegentlich sogar Geschmacksstoffe. Jedenfalls endet die Liebe gar zu häufig beim Kartoffelpüree. Das Steakfleisch ist eher gut durchgebraten als gut durchwachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich in den Olymp der australischen Cuisine dringt aber nur der ganz Wagemutige vor, der Frühstück im Motel bestellt. Arg- und ahnungslos habe ich an einem der ersten Tage morgens "Spaghetti auf Toast" bestellt - in der Annahme, Nudeln seien ein gutes Radfahrerfrühstück. Angesichts der Masse, die ich da auf dem Teller hatte, wurden wehmütige Erinnerungen an Seveso wach. Entweder hatte die Dose schon 20.000 Jahre in einem unterirdischen Zwischenlager verbracht, oder muß noch 20.000 Jahre lagern, bis der Ekelfaktor soweit abgeklungen ist, dass das Ganze nur noch krebserregend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ohne Reiz ist auch der Versuch, mittags eine Kleinigkeit zu essen. Man verfällt beim Radfahren in der Sonne ja so leicht in mediterrane Schwärmereien und träumt von schattigen Terrassen, auf denen diverse Köstlichkeiten zu kühlem Bier oder Weißwein gereicht werden. Wie schön ist es da, an das einfache Leben erinnert zu werden, wenn es wackelige Plastikstühle und die Auswahl zwischen Weißbrotsandwiches und Weißbrotburgern gibt - und Cola aus der Plastikflasche den Gipfel der Dekadenz markiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder bessere Reiseführer weiß zu berichten, dass die australische Küche eine reizvolle Mischung aus europäischen und asiatischen Einflüssen ist. Auf dem Land bedeutet das, dass neben "Harry's Fish &amp; Chips" "Mr. Wong's Chinese Take away or Dine in"-Restaurant ist. Oder dass auch der Chinese das Schweinefleisch süß-sauer auf Kartoffelpüree serviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz anders sieht das aus, kommt man erstmal in den Dunstkreis von Sydney oder Melbourne: Da findet man tatsächlich die Küche, die der Reiseführer verspricht. Restaurants, die nicht bloß ein guter Italiener, Chinese oder Araber sind, sondern spannende Sachen kreuz und quer zusammenkochen - und einen mit dem ganzen Kartoffelpüree-Kontinent versöhnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110765427119631524?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110765427119631524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110765427119631524' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110765427119631524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110765427119631524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/australische-kche.html' title='Australische Küche'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110749516000399440</id><published>2005-02-04T06:16:00.000+01:00</published><updated>2005-02-04T06:32:40.003+01:00</updated><title type='text'>Uiuiuiui...</title><content type='html'>da haben ein paar Leutchen hier unten aber etwas mehr Regen abbekommen, als ich mit meiner kleinen Pfuetze in Lakes Entrance. Gestern abend und heute morgen waren natuerlich alle TV-Sendungen voll mit dem "schlimmsten Unwetter seit Beginn europaeischen Besiedlung". Was man so sieht, war mein herrlicher Rueckenwind andernorts etwas rauher und hat in den Waeldern, durch die ich heute gefahren bin, auch ein paar Spuren hinterlassen. Allerdings ist es nicht zum Aeussersten gekommen - das erste Cricket-Finale zwischen Australien und Pakistan musste nicht abgesagt werden. Ich komme nachher also wieder in den Genuss meiner Lieblingssportart. Zu dumm, dass ich im Hotel kein Webzugang habe, sonst koennte ich wenigstens hier im Blog die Regeln nachlesen.&lt;br /&gt;Im uebrigen hat das Unwetter hier ziemlich kuehle Temperaturen hinterlassen. Heute kam's mir so vor, als haette ich diese Bedingungen im Februar auch auf Mallorca haben koennen - vielleicht noch 15 Grad, leichter Niesel... baeh. Zum Warmhalten hab ich mir dann einen beinahe richtigen Berg vorgenommen - gute 450 Meter, sozusagen das "Dach der Tour".&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite dieses Berges sitze ich nun in Yarram. Wieder eine australische Kleinstadt, die sich vom Rest der Orte eigentlich nur durch die unglueckliche Position im Alphabet unterscheidet - und durch ein wirklich gutes Cafe schraeg gegenueber, in dem man nachmittags nach der Tour richtige Nudeln essen kann - was fuer eine Abwechslung nach den unzaehligen Weissbrot-Sandwiches und Burgern.&lt;br /&gt;Bilder gibt's heute nicht. Ich hocke in der Stadtbuecherei und an diesen Rechnern ist nix mit USB-Stick oder sonstigem neumodischen Kram. Angesichts der Verbindungsgeschwindigkeit auch ganz gut so - wenn ich ueber diese Leitung auch noch Bilder hochladen will, ist das Wochenende rum... ausserdem gab's bei dem bescheidenen Wetter heute eh nix zu fotografieren. Vielleicht wird das am Wochenende besser und es gibt unterwegs eine Chance, was hochzuladen.&lt;br /&gt;Spaetestens am Sonntag sollte was gehen. Wenn alles klappt, bin ich dann fertig - am suedlichen Stadtrand von Melbourne auf Phillip Island. Beruehmt fuer seine Pinguin-Kolonie. Mal schauen, ob ich einen leibhaftigen Pingu knipsen kann - ansonsten muesst Ihr halt selbst in den Zoo gehen.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110749516000399440?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110749516000399440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110749516000399440' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110749516000399440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110749516000399440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/uiuiuiui.html' title='Uiuiuiui...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110740533351609506</id><published>2005-02-03T05:32:00.000+01:00</published><updated>2005-02-03T05:43:31.283+01:00</updated><title type='text'>Gesamtdistanz bisher: 997km - Mist, ich glaub ich fahr nochmal um den Block...</title><content type='html'>Dabei sah's lange Zeit gar nicht nach einem erfolgreichen Tag aus, geschweige denn danach, dass ich heute tatsächlich schon in Sale sitze, gerade noch 200 Kilometer von Melbourne. Am ersten Tag in Lakes Entrance war ja noch alles Sonnenschein - blauer Himmel und jenseits der 35 Grad heiß. Auf dem Weg zurück vom Internet-Cafe mußte ich sogar zweimal im Schatten stehenbleiben und einfach nur die Augen zumachen, weil das Licht so grell war und ich Schlauberger meine Sonnenbrille im Hotel gelassen hab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=199183" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine 24 Stunden später sah das ganze dann anders aus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=199184" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man mag das ja kaum glauben, wenn der Wetterbericht von Schauern und Wolken spricht, während man bei 38 Grad in einem Zimmer ohne Klimaanlage liegt, aber tatsächlich gab's abends auf dem Weg zum Essen schon einen Sturm als ob der Wolf den kleinen Schweinchen die Bude über'm Kopf wegblasen will, und auf dem Heimweg war der Horizont im Westen eine einzige schwarze Wand.&lt;br /&gt;Die Brücke auf den Fotos oben ist übrigens eine Spezialität von Lakes Entrance. Der Ort liegt, wie der Name schon sagt, an einem See, genauergesagt einer ganzen Seenplatte. Direkt vor dem Ort ist der See bloß rund 150 meter breit und dahinter liegt sowas wie ein Haff, Nehrung oder wie auch immer man das nennt - jedenfalls ein ganz schmaler Streifen Dünen und Wald von nicht mal 100 Metern und dahinter kommt das Meer. Da in Australien aber grundsätzlich in Strandnähe nicht gebaut werden darf, ist diese ganze Landzunge - von einem ausgseschilderten Trampelpfad abgesehen - komplett Wildnis und diese zwei Meter breite Holzbrücke ist der einzige Zugang zum Strand. Auf dem Foto sieht man rechts aussen ein Gebäude. Das ist (große Ausnahme) ein Cafe in Strandnähe und im Turm die Rettungswacht. Neben dem Cafe gibt's dann noch je zwei Damen- und Herren-Toiletten und sechs Mülleimer. Danach kommt nur noch endloser unberührter Strand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=199186" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und zwar in beiden Richtungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=199188" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziemlich endlos. Ich hab nicht nachgemessen, aber der Strand heißt 90 Mile Beach - vermutlich nicht ohne Grund. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was auf dieser schmalen Holzbrücke an einem Wochenende während der großen Ferien los ist, wenn die geschätzten 20-30.000 Gästebetten plus Campingplätze von Lakes Entrance belegt sind - und schon gar nicht möchte ich mir vorstellen, was los wäre, wenn 15.000 deutsche und 15.000 englische Pauschaltouristen morgens auf dem Weg zum Strand die Brücke von Arnheim nachstellen...&lt;br /&gt;Andererseits eine perfekte Konstruktion: Eine deutsch organisierte Kurtaxen-Kasse auf der Brücke würde einen Umsatz ungefähr in der Höhe des Staatshaushaltes von Zimbabwe garantieren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie man merkt, hatte ich ein bißchen Zeit darüber nachzudenken. Kurz nachdem ich diese Fotos gemacht hatte, fing's richtig an zu regnen. Ungefähr eine Stunde hab ich unter einem kleinen Vordach gestanden und gewartet, dass es aufhört. Hörte es aber nicht. Also bin ich auf dem Weg ins Hotel ordentlich nass geworden und kaum mehr getrocknet. Es hat tatsächlich bis nach zehn Uhr abends geschüttet wie aus Eimern. Als es dunkel wurde hatte ich vor dem Motelzimmer ein Pfütze von 20 Metern länge und fünf Metern Breite. Entsprechend war weder an Internet-Cafe-Besuche noch an Abendessen zu denken. Gut, dass ich meinen Laptop dabei hab, sonst hätte ich vermutlich vor Langeweile versucht übern Parkplatz zu paddeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen war ich dann eigentlich überhaupt nicht in Stimmung, irgendwo hin zu fahren. Es war immer noch bedeckt und lausekalt - keine 18 Grad (ja, ich weiß, nur echte Freunde können angesichts der Wetterlage daheim Mitleid aufbringen...) und windig. Ich bin dann unwillig los, um wenigstens die 35 Kilometer nach Bairnsdale zu fahren, wobei sich allerdings rausstellte, dass der Wind ganz praktisch aus Nordost kommt. In Bairnsdale hab ich dann mal flugs meine Route umgeplant, die Streckenplanung nach dem Wind ausgerichtet und danach so ziemlich die schnellsten 80 Kilometer meines Lebens verbracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=199189" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst konstant über 30, dann 35 und zeitweise über 40 Sachen bei völlig entspanntem Fahren und einer Autoverkehrsdichte von 0 (wenn innerhalb einer Stunde zwei Autos auf dieser Straße fahren, gilt das vermutlich schon als Stau).&lt;br /&gt;Irgendwo auf halbem Weg hab ich ein Pärchen getroffen, die mit vollgepackten Rädern und Kinderanhänger gegen diesen Wind unterwegs waren - mein Gott, 50 Kilometer gegen diesen Sturm und in Bairnesdale ist die Beziehung am Ende und das Kind im Heim....&lt;br /&gt;Die spannende Frage ist jetzt, wie entwickelt sich das mit dem Wind weiter - nach den heutigen Erfahrungen halte ich's mehr denn je mit der alten Kavalleristenweisheit: "Nur ein Rückenwind ist ein guter Wind", oder dem Wahlspruch der Shimano-Indianer: "Weht der Wind nicht dorthin, wohin Dein Herz Dich zieht - dann fahr halt mit dem Zug."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=199191" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110740533351609506?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110740533351609506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110740533351609506' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110740533351609506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110740533351609506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/gesamtdistanz-bisher-997km-mist-ich.html' title='Gesamtdistanz bisher: 997km - Mist, ich glaub ich fahr nochmal um den Block...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110740510764456521</id><published>2005-02-03T05:30:00.000+01:00</published><updated>2005-02-03T05:31:47.643+01:00</updated><title type='text'>Die Ortsnamen hier unten sind schon manchmal Schicksalhaft</title><content type='html'>&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=199179" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man stelle sich mal vor, wieviele Einwohner von Traralgon auf ein paar Bier ins nächste Dorf gefahren sind und nie zurückkehrten, weil sie einfach dem Taxifahrer die Adresse nicht mehr sagen konnten...&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110740510764456521?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110740510764456521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110740510764456521' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110740510764456521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110740510764456521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/die-ortsnamen-hier-unten-sind-schon.html' title='Die Ortsnamen hier unten sind schon manchmal Schicksalhaft'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110723181567557294</id><published>2005-02-01T05:16:00.000+01:00</published><updated>2005-02-01T05:23:35.676+01:00</updated><title type='text'>Da Bloke is hedd'n fa Melb'rn onna pushy - poor Baastard</title><content type='html'>so sagt der Australier und frei übersetzt heißt es: "Der junge Mann fährt mit dem Fahrrad nach Melbourne - was für ein Held".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=193194" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich heißt das Fahrrad hier "Pushbike" oder kurz "Pushy" - vermutlich, weil es so viele Gelegenheiten gibt, wo schieben deutlich leichter und vernünftiger wäre, als hoch zu fahren... aber da ist man ja ehrgeizig.&lt;br /&gt;Und dieser Ehrgeiz hat dazu geführt, dass ich der Wildnis wieder entronnen und ans Meer zurückgekehrt bin - nach Lakes Entrance, gut 250 Kilometer westlich von der letzten Meldung. Dazwischen gab's nicht nur keine Internet-Versorgung - ausser Wildnis gab's da eigentlich gar nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=193202" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier kann man rechts und links der Strasse schon erkennen, dass da viel Platz für allerlei Getier ist. und siehe da: Ich hab denn auch endlich meine ersten Känguruhs gesehen. Am Straßenrand bloß ein ganz kleines, dass natürlich auch viel zu schnell weg war, als das ich die Kamera rechtzeitig rausgefummelt hätte. Dafür gibt's in Australien aber dankenswerterweise auch sehr serviceorientierte Känguruhs wie diese hier, die sich ordnungsgemäß ablichten lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=193206" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muß allerdings gestehen, dass dieses Bild ein bißchen geschummelt ist, da diese Känguruhs nur halb wild sind. Die wohnen auf einem Golfplatz südlich von Merimbula. Da es wohl aussichtslos war in dieser Gegend die Känguruhs von dem leckeren saftigen Gras fernzuhalten, hat sich der Club mit ihnen arrangiert und so gibt's da ausser Bunker, Wasser und sonstigen üblichen Golf-Hindernissen auch ein paar Dutzend Känguruhs, um die herumgespielt werden muß. Immerhin scheinen die Känguhs bislang die Pfoten von den Bällen zu lassen...&lt;br /&gt;Ein paar Kilometer weiter habe ich dann das bereits mehrfach zitierte Eden besichtigt. Gut, ich hab den Garten nicht gesehen, aber besonders berauschend ist das Örtchen nicht gerade. Könnte sich in Zukunft aber ändern. Da Eden einer der wenigen Orte an der Küste mit einem richtig tiefen Hafen ist, soll demnächst das eine oder andere Kreuzfahrtschiff angelockt werden. Dann müsste allerdings noch ein bißchen Infrastruktur her - bislang ist das eher ein ödes Nest mit einem gigantischen Holzverladehafen.&lt;br /&gt;Hinter Eden ist dann erstmal die Welt zuende. Bis zu meinem Tagesziel "Genoa" fast 50 Kilometer Busch mit einer einzigen Tankstelle unterwegs und der Grenze zwischen den Bundesstaaten New South Wales und Victoria.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=193208" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich hatte ich genau in der Mitte in dieser Einöde meinen zweiten Platten - warum passiert sowas nie gegenüber von einem netten Cafe, oder noch besser von einem Fahrradladen...&lt;br /&gt;Genoa selbst war dann ein echtes Erlebnis. Wer "Crocodile Dundee" mal gesehen hat: Walkabout Creek ist gegen dieses Genoa die reinste Metropole. Ziemlich genau fünf Häuser, bzw. befestigte Unterstände direkt am Highway. Ein Pub mit angeschlossenem Motel... ok, Motel ist ein weiter Begriff... angeschlossenen Unterkünften wäre richtiger. &lt;br /&gt;Als ich dann abends so an der Bar in Genoa saß, hab ich endlich mal versucht, die Frage aller Fragen zu klären, die sich immer wieder stellt, wenn man durch eine so entlegene Gegend fährt: "wovon leben die Menschen hier bloß?". Von den drei Mann an der Theke war einer echter "Local", die anderen beiden bloß zugezogene. Und der Kamerad neben mir erzählt allen ernstes, er lebe seit etwa einem Jahr in Genoa und sucht noch nach Arbeit. Bislang habe er erstmal ein Stück Land mit einem kleinen Häuschen gekauft und auf Vordermann gebracht. Aber mit seinem Kumpel - der nicht ganz so schnell das Bier runterkippen konnte - würde er jetzt ins Geschäft mit Holzschnitzereien einsteigen. Es dürfte aussichtsreicher sein, sich an dieser Bar einfach tot zu saufen.&lt;br /&gt;Am Morgen danach hab ich mich dann erstmal kräftig erschreckt: Es war kalt wie Sau in der Sperrholzbude und draussen dichter Nebel mit Nieselregen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=193211" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen halb acht hab ich dann alles angezogen, was ich hatte und bin zu den geplanten 120 Kilometern aufgebrochen. Tatsächlich gab's dann eine Stunde später schon wieder Sonnenschein und wieder einen richtig heissen Tag. Ein heisser Tag mit reichlich Bergen übrigens. Allerdings allesamt sehr nett zu fahren. Hier in Victoria sind die Straßen wesentlich besser und die Steigungen angenehmer als in New South Wales. Und nach den Bergen gab es dann auch zum ersten mal richtig flaches Land zu sehen: East Gippsland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=193213" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Benannt nach dem Entdecker Sir Reginald Gipps, der seinerzeit an Land ging und ausrief: "Hier gipps ja gar nix zu sehen". Wenn man nicht gerade versessen darauf ist, eine flache gerade Straße entlangzuradeln, ist die Gegend tatsächlich ein klein wenig enttäuschend.&lt;br /&gt;Am Ende in Orbost sollte eigentlich erstmal Schluß sein und Ruhetag, denn so langsam tun die Beinchen doch ein bißchen weh. Allerdings war das nette Hotel in der "Innenstadt" von Orbost ausgebucht: Ein Stückchen weiter östlich an der Küste gibt's ein Buschfeuer und die Feuerwehr hat ihre Leute in dem Hotel einquartiert. Blieb für mich also nur das "Club-Hotel" ein Stück die Straße runter. Die bisher billigste Unterkunft, aber auch die verrottetste bude, die ich je gesehen hab. Ich wette, die würden die Zimmer auch stundenweise vermieten, wenn sie nur ansatzweise die entsprechenden Mädels überzeugen könnten, da zu arbeiten.&lt;br /&gt;Unter diesen umständen hab ich dann den Ruhetag verschoben und bin heute früh die knapp 60 Kilometer hierher nach Lakes Entrance geradelt. Nach fast 300 Kilometern wieder ein Blick auf's Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=193215" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lustiger Ort. Der Name kommt daher, dass hier die Einfahrt vom Meer in ein weit über 100 Kilometer langes Seensystem ist. Der Ort selber ist ein langgestrecktes Touristenzentrum auf einer Insel und natürlich mit Booten vollgestellt bis obenhin. Netter Platz, um mal einen Tag den Hintern ruhen zu lassen und dann weiter Richtung Westen zu radeln. Auf direktem Weg sind's gerade noch etwas mehr als 300 Kilometer nach Melbourne. Aber da noch so viel Zeit ist, werde ich morgen mal in Ruhe planen, wie's weiter geht. Vermutlich entlang der Küste bis Phillips Island (da soll's richtige Pinguine geben) und hinterrücks von der anderen Seite nach Melbourne rein... von da, wo sie mich nicht erwarten!&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110723181567557294?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110723181567557294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110723181567557294' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110723181567557294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110723181567557294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/da-bloke-is-heddn-fa-melbrn-onna-pushy.html' title='Da Bloke is hedd&apos;n fa Melb&apos;rn onna pushy - poor Baastard'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110723134936416816</id><published>2005-02-01T05:14:00.000+01:00</published><updated>2005-02-01T05:27:26.766+01:00</updated><title type='text'>...wo wir gerade bei einheimischen Schicksalen sind</title><content type='html'>Neulich mittags auf dem Highway hab ich mich mit einer Baustellenampel unterhalten. Da wo auf deutschen Landstraßen schlichte Baustellenampeln stehen, machen es die Australier wie die Amerikaner: Da steht ein Typ mit einem Schild: Auf der einen Seite "Stop", auf der anderen Seite "Slow". Ausgerüstet ist er ausserdem mit einem Funkgerät, damit er sich mit einem Ampelmännchen-Kollegen am anderen Ende der Baustelle absprechen kann.&lt;br /&gt;Nun zeigte der Kamerad gerade seine "Stop"-Seite, als ich angeradelt kam. Brav angehalten, freundlich gegrüsst und die übliche Konversation geführt: "WokommsteherwofährstehinwielangeschoninAustralien..." Dabei quäkt seine Funke und das andere Ampelmännchen berichtet, welche Autos bei ihm gerade durchfahren. Die beiden funken ein bisschen hin und her, als gelte es, den entscheidenden Schlag gegen das Hauptquartier von Osama bin Laden vorzubereiten, dann kommt von der anderen Seite die entscheidende Mitteilung: "Das letzte Auto war ein Commodore". Gespannt blicken wir beide in Richtung Baustelle. Schließlich kommen vier Autos durch die Baustelle gefahren. Als letztes ein graues, von dem ich einfach schon mal angenommen hab, es dürfte ein Commodore gewesen sein - wo soll der sonst abgeblieben sein. Mein Ampelmännchen schaut sehr ernst, greift dann zu seinem Funkgerät: "Der Commodore, war der grau?" "Ja, grau", schallt es von gegenüber. Das Ampelmännchen verscheucht noch kurz ein paar Fliegen, dreht dann sein Schild von "Stop" auf "Slow" und winkt mich und ein Auto freundlich durch. Etwa 500 Meter weiter ist die Baustelle zuende und ich winke auch dem zweiten Ampelmännchen freundlich zu. - Und überlege kurz, was die zwei wohl machen, wenn sie Feierabend haben. Oder was sie sagen, wenn sie nach Hause kommen und Sally, Alice, Lucy oder wie auch immer fragt: "Schatz, wie war Dein Tag?" "54 Commodores und ein verrückter Deutscher auf einem Fahrrad".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110723134936416816?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110723134936416816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110723134936416816' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110723134936416816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110723134936416816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/02/wo-wir-gerade-bei-einheimischen.html' title='...wo wir gerade bei einheimischen Schicksalen sind'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110697993533618052</id><published>2005-01-29T06:51:00.000+01:00</published><updated>2005-01-29T07:32:23.776+01:00</updated><title type='text'>Noch sind wir diesseits von Eden....</title><content type='html'>...sorry, der bloede Witz musste sein. Tatsaechlich bin ich noch nicht ganz in Eden, sondern in Merimbula (Achtung, Ausspracheregel: MeRIMbjula), etwa 25km weiter noerdlich. Den Rest hab ich mir geschenkt, weil das auch so ein ziemlich harter Tag war - selber Schuld, wie man gleich sehen wird.&lt;br /&gt;Erstmal schulde ich aber noch ein paar Bidler von gestern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=183864" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist nun schon sehr ueberholt - bin ja schon rund 150km weiter. Und dann war da dieses putzige Staedtchen gestern - Tilba, genauergesagt "Central Tilba" - soviel Zeit muss sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=183866" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und meine Unterkunft dort&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=183868" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=183869" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, alles sehr niedlich. Als ich vom Internet-Laden zurueckgekommen bin, hab ich dann erfahren, warum ausser "Wirrina's" alle weiteren 16 Gaestebetten des Staedtchens ausgebucht waren: Ein Motorradclub hat sich abgesagt - der Club der "Norton Owners". Einen der Kollegen hatte ich dann auch noch als Nachbar in der Herberge, und wie sich herausstellt, heisst die Wirtin nicht Wirrina, sondern Kay und  war seinerzeit in den Fuenfzigern auch stolze Besitzerin einer "Norton"-Maschine - Was man ihr heute nur noch bedingt ansieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=183874" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls fuehrte kein Weg daran vorbei gemeinsam zum Hotel rueberzuschlendern und die versammelte Motorradkombo zu besuchen. Und wie wir da so gemuetlich auf der Veranda sitzen und darueber plaudern, was ich fuer eine arme Sau bin, so ohne Verbrennungsmotor, gab ein Wort das andere, bzw. ein Bier das andere und Mrs Kay hat im Verlaufe von vier oder fuenf Gin-Tonic ein paar Anekdoten aus dem Gemeindeleben dieses 72-Seelen-Staedtchens zum besten gegeben. Von den jahrelangen Verhandlungen mit der regionalen Telefongesellschaft um die Aufstellung einer Telefonzelle am Ortseingang, ueber die alljaehrliche gemeinsame Weihnachtsfeier bis zum aktuell brennenden Thema "soll der Feigenbaum neben dem Hotel gefaellt werden, damit die freiwillige Feuerwehr ohne Rangieren aus der Garage fahren kann" - alles in allem Stoff fuer mindestens zwoelf Folgen einer sehr vielversprechenden Fernsehserie...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls zog sich der Abend bis deutlich nach Mitternacht hin, so dass heute morgen vor halb zehn an Aufbruch nicht zu denken war. Mit grossem Hallo hab ich dann die ganze Motorradkombo an der (auch sehr pittoresken) Tankstelle im Ort nochmal getroffen. Und ein paar Kilometer hinter Tilba hat mich dann der ganze Korso hupend und winkend an einer Steigung ueberholt - so begeistert begegnen sich Motorradfahrer und Radler auch selten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=183887" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit waere erklaert, warum meine Form heute nicht zum besten war. Der zweite Grund fuer den etwas schleppenden Verlauf der Etappe war wieder mal das Gelaende. Von Tilba aus gings erstmal runde 40 Kilometer in Wellen immer wieder bergauf - bis auf 250 Meter hoch, dann in einer Irrsinnshitze runter nach Bega und weiter Richtung Kueste. Und als ich mal wieder dachte "Prima, das war's, jetzt noch ein bisschen ausrollen und dann gemuetlich eine Dose zischen lassen", haben mich am Ende nochmal zwei ueble Anstiege erwischt... Fuer die Radfahrfreunde hier das Profil der heutigen Runde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.gif/?id=183894" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So richtig was fuer's Grundlagentraining war das nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, bei der Motel-Suchrunde durch das Oertchen hier hab ich die ersten "Gleichgesinnten" getroffen. Ein Paerchen aus Alaska, die auch mit Raedern Richtung Melbourne unterwegs sind, die naechsten Kilometer aber per Bus abkuerzen wollen. Ausserdem machen die es auf die harte Tour: Mit Zelt und Kocher auf Camping Tour. Das fehlte mir jetzt noch. Kaum hatte ich mein Motel gefunden fing es naemlich an ganz genuesslich zu regnen. Was fuer eine Vorstellung, nach dieser Etappe heute im Nieselregen im Zelt zu sitzen und eine leckere Tuetensuppe zu schluerfen...:-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zum Schluss endlich die faellige Wunsch-Erfuellung: Die Kollegin Doris wollte unbedingt ein Foto von hinten, um zu ueberpruefen, ob die gekuerzte Frisur akzeptabel ist. Bitteschoen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=183903" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ehe ich's vergesse: Heute hab ich mein erstes Kaenguruh gesehen. Wer haette gedacht, dass diese Tiere so flach sind - zumindest nachdem sie versucht haben, die Strasse zu ueberqueren. Allzuviel niedliches war nicht mehr uebrig von dem Kameraden, deshalb habe ich mal auf ein Foto verzichtet. In den kommenden Tagen gibt es ja noch mehr Gelegenheiten, denn was jetzt folgt ist erstmal ziemliche Wildnis. Viel Strasse und gelegentliche Mini-Orte mit Motel. Kann also gut sein, dass jetzt wieder ein paar Tage Funkstille ist, bis ich aus den Weiten des fernen Suedens wieder in belebtere Gebiete komme - dann in einem neuen Bundesstaat: Victoria. Den wichtigsten Unterschied zwischen New South Wales und Victoria hab ich gestern schon an der Bar gelernt: in Victoria gibt's das Bier in kleineren Glaesern - muss ich halt eins mehr trinken...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110697993533618052?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110697993533618052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110697993533618052' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110697993533618052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110697993533618052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/noch-sind-wir-diesseits-von-eden.html' title='Noch sind wir diesseits von Eden....'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110698040181979441</id><published>2005-01-29T06:32:00.000+01:00</published><updated>2005-01-29T07:33:21.820+01:00</updated><title type='text'>Was mir schon seit Sydney auffällt </title><content type='html'>Ich weiß nicht, war es der durchaus ansehnliche Prinzessinnen-Import der Dänen, irgendwelche halbseidenen Reportagen oder einfach nur Kylie Minogue, irgendetwas hat in mir jedenfalls die Vorstellung erweckt, die Australier seien ein im Großen und Ganzen attraktives Volk. Das ist ein Irrtum.&lt;br /&gt;Nicht, dass es nicht ein paar außerortentlich schöne Menschen hier gäbe. Aber ein paar davon gibt es schließlich überall - und jeder Leser mag sich da jetzt ganz persönlich gemeint fühlen. Im Durchschnitt muß der Australier, bzw. gerade die Australierin, sich jedoch auf die Zehenspitzen stellen, um ein wenigstens durchschnittliches Attraktivitätsniveau zu erreichen.&lt;br /&gt;Das mag historische Gründe haben. Immerhin sind die Australier ein Volk von Einwanderern, ein Gemisch aus allen Völkern der Welt, die sich hier zusammengefunden haben. Und der prüfende Blick enthüllt: Die Völker der Welt haben nicht eben ihre erlesensten Gen-Träger ausgesandt, um in der Fremde schöne Töchter und Söhne zu zeugen. Erschwerend kommt hinzu, dass Australien ursprünglich eine britische Kolonie, genauergesagt ein britisches Gefangenenlager war - und von Engländern abzustammen, das ist im großen Formel 1-Rennen der Schönheit so gut wie ein Start aus der Boxengasse mit einer halben Runde Rückstand.&lt;br /&gt;Nun weiß jeder Rennsport-Fan: Wenn schon Rückstand am Start, dann zählt jedes Gramm weniger Gewicht, um den Rückstand aufzuholen. Gerade da sind die Australier aber wiederum nicht sonderlich sparsam. Weite Teile der Bevölkerung tragen den Nachweis einer gesicherten Lebensmittelversorgung auf den Hüften mit sich herum. Zum Teil in Ausmaßen, die darauf hin deuten, dass Australien eigentlich gar keine Insel ist - nur das Gewicht der eigenen Bevölkerung drückt den Kontinent so weit unter Wasser, dass die Landbrücke nach Asien vorübergehend unter dem Meeresspiegel liegt.&lt;br /&gt;Ein weiterer attraktivitäts-limitierender Faktor ist die ungerechte Verteilung von Bekleidung in diesem Land. Es scheint, dass die Summe aus Gewicht in Kilogramm und Quadratzentimetern an Textilien einen für jeden Autralier konstanten Wert ergibt. Anders ausgedrückt: Je dicker, desto knapper die Hemdchen. Was an sich schon schlimm genug ist, wird noch multipliziert durch eine erschreckende Auswahl an Blümchenmustern und Pastelltönen.&lt;br /&gt;Das Verblüffenste von allem aber ist, wie unfassbar blass Mencshen sein können, die in einem Land leben, wo dauernd die Sonne scheint. Während der Tourist nach einer Woche trotz massivem Sonnenschutz einen soliden Braunton entwickelt, schaffen es Einheimische, auch nach Jahren einen Hautton zu präsentieren, als hätten sie ihr Leben in einem nördlichen Vorort von Liverpool im Keller verbracht. Und komme jetzt niemand mit dem Einwand die intensive Sonneneinstrahlung hier unten lasse die Haut schneller altern, Krebsrisiko, Falten... was nützt es, wenn die Haut faltenfrei 120 Jahre wird, wenn der Inhalt mit 65 an Verfettung und Langeweile verstirbt?&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110698040181979441?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110698040181979441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110698040181979441' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110698040181979441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110698040181979441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/was-mir-schon-seit-sydney-auffllt.html' title='Was mir schon seit Sydney auffällt '/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110688421077614536</id><published>2005-01-28T04:33:00.000+01:00</published><updated>2005-01-28T04:50:10.776+01:00</updated><title type='text'>Willkommen im Wilden Westen...</title><content type='html'>Howdie, wie man unter Kuhhirten sagt. Heute melde ich mich praktisch mitten aus dem Wilden Westen. Durch eine glueckliche Verkettung von Zufaellen bin ich in Tilba, etwa auf halbem Weg zwischen meinem eigentlichen Ziel Narooma und der naechsten Stadt Bega gelandet. Weil's in Narooma noch so frueh war, bin ich halt noch ein paar Kilometer weiter gefahren und dabei auf dieses Dorf gestossen: Erbaut irgendwann 18dunnemals, zu Goldrauschzeiten (sowas gab's wohl auch ueberall) mal ein bedeutendes Handelszentrum, danach gross ins Kaesegeschaeft eingestiegen und seit das mit dem Kaese auch nicht mehr so brummt halt ein Touristenoertchen. Allerdings hat sich das Stadtbild seit 18irgendwann nicht mehr veraendert. Der ganze Ort - also alle 30 Haeuser - steht komplett unter Denkmalschutz und sieht entsprechend aus wie die Kulisse aus einem John-Wayne-Film. Das Hotel mit angeschlossenem Saloon, die Post, die gleichzeitig Kramladen, Internetcafe, Tankstelle und sonstige Deinstleistungen beherbergt und am Ende, rechts hinter der (natuerliche historischen) Kaesefabrik "Wirrinas Bed &amp; Breakfast", in dem ich nun untergekommen bin. Nach der bisherigen Motelerfahrung ganz komisch, ploetzlich in einer Puppenstube aus dem 19. Jahrhundert zu wohnen...&lt;br /&gt;Leider kann ich keine Bilder mitliefern - der Rechner hier stammt auch noch aus Goldrauschzeiten und hat von USB noch nie was gehoert. Ausserdem hab ich keine Zeit, die Bilder zusammen zu kopieren, denn ich bin in Eile. Fuer 90 Dollar die Nacht hab ich naemlich nicht nur Wohnrecht in der historischen Puppenstube, sondern weil ich der einzige Gast bin geniesse ich auch die bevozugte Betreuung der Wirtin Wirrina, die schon alle ihre Landkarten sortiert, um mir zu zeigen, was ich auf dem Weg nach Melbourne unbedingt noch angucken muss... und eigentlich koennten wir auch noch zum Strand runter fahren... wenn Wirrina 40 Jahre juenger waere wuerde ich befuerchten, ich werde heute abend noch geheiratet. So werde ich wohl mit Adoption davonkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen reiss ich mich dann aus der Wildwest-Idylle los und es geht wieder rund 100km weiter nach Sueden. Das Tagesziel verspricht auch wieder relativ nett zu sein. Immerhin heisst der Ort Eden. Was jetzt bitte niemanden dazu animieren sollte ab uebermorgen was von "jenseits von Eden" zu singen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110688421077614536?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110688421077614536/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110688421077614536' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110688421077614536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110688421077614536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/willkommen-im-wilden-westen.html' title='Willkommen im Wilden Westen...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110678189649391547</id><published>2005-01-27T01:15:00.000+01:00</published><updated>2005-01-27T04:52:44.996+01:00</updated><title type='text'>G'Day Mates...</title><content type='html'>Puh - gar nicht so einfach hier mit diesem Internet. Nach einem Ort ganz ohne gab's einen mit genau einem Webfaehigen rechner, der dafuer ganztaegig ausgebucht war und gestern schliesslich ein Internetcafe und einen Nationalfeiertag - alles dicht in Batemans Bay. Dafuer geht's nun endlich ein bisschen weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, ein "kurzer Transfer" an den Stadtrand von Sydney. Das ging morgens ausserordentlich zuegig - haette ich nicht ein bisschen gebummelt, haette ich schon um halb elf die Faehre nach Bundeena bekommen. So wurde es denn halb zwoelf. Was soll's, trotzdem noch jede Menge Zeit.&lt;br /&gt;Einmal drueben hab ich im mich auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht. Dummerweise ist die einzige auffindbare Unterkunft in Bundeena ein Fuenf-Sterne-Schuppen mit Preisen ab 200 Dollar aufwaerts. Gerade zwoelf Uhr, das Wetter besser als erwartet, da hab ich mir denn gesagt: "80 Kilometer nach Shellharbour, die reisst Du doch locker am Nachmittag runter." Also los. Die ersten 30 Kilometer ein Traum - eine fast verkehrsfreie Strasse rauf und runter durch eine Art Regenwald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=177125" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende dann vom "Bald Head Lookout" nur noch eine lange Abfahrt und laut Reisefuehrer 50 flache Kilometer am Meer lang. "Da bin ich ja locker um vier in Shellharbour", denke ich und stuerze mich in die phantastische Abfahrt. Drei Kilometer in rasendem Tempo Richtung Meer runter. Im Vorbeifahren sehe ich aus dem Augenwinkel noch ein Schild "No through road to...." - Mist, zu schnell vorbei.&lt;br /&gt;Unten angekommen erwartet mich eine Strassensperre und ein freundlicher Bauarbeiter, der mir erklaert, dass die Strasse noch bis ungefaehr Weihnachten gesperrt ist. Keine Chance durchzukommen. Ich koennte aber ueber den Highway ausweichen.&lt;br /&gt;So schnell verwandelt sich eine phantastische Abfahrt in einen Albtraum von Steigung, denn der Abzweig zum Highway ist ganz oben. Von dort geht's dann nochmal ein paar Kilometer bergauf bis zu besagter Autobahn, die inzwischen oberhalb der Wolkenuntergrenze liegt. Im dichten Nebel und Nieselregen mache ich da ungefaehr 20 Kilometer Umweg, bis ich endlich wieder zur geplanten Route zurueckkomme.&lt;br /&gt;Nun geht's tatsaechlich flach am Meer lang auf einem gut ausgebauten Radweg, dafuer mit ordentlich Gegenwind. Von "vier Uhr in Shellharbour" ist schon lange keine Rede mehr - vielleicht schaff ich's bis halb sechs.&lt;br /&gt;Tatsaechlich geht es einigermassen voran und um Punkt fuenf verspricht mein GPS, es seien nicht einmal mehr acht Kilometer. Kaum habe ich ein triumphierendes Laecheln aufgesetzt, merke ich, dass irgendwas nicht mehr so geradeaus faehrt wie bislang: Platten am Hinterrad. Also raus ins Gras und den Reifen gewechselt: Schlauch raus, Schlauch rein und das ganze wieder zusammengebaut. Dann zuecke ich souveraen meine Druckluftpatrone - und stelle fest, dass die in Australien wohl mehr Druck haben, als zuhause, denn da ist es mir noch nie gelungen, einen Reifen bis zum Platzen aufzupumpen. Die ganze Uebung also nochmal: Schlauch raus, Schlauch rein, zusammengebaut, VORSICHTIG aufgepumpt - und endlich geht's weiter. Um kurz vor sechs hab ich mich dann schliesslich ins Hotel geschleppt. Die Dame an der Rezeption zu dem sich bietenden Anblick: "You look pretty beat". Haette es in Shellharbour einen Bahnhof gegeben, ich waer mit dem Zug weitergefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=177147" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag liess sich die Sache dann schon entspannter an. Abgesehen von den Abschnitten auf dem Highway war das eine ganz lockere Radelei ueber 85 Kilometer mit teilweise richtig nettem Rueckenwind. Die Highwayabschnitte in der Naehe der Staedte dagegen eher eine Zumutung: Schlechter bis gar kein Randstreifen, dichter Verkehr und immer wieder gemeine Anstiege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=177151" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott sei Dank ging es den groessten Teil des Tages ueber Nebenstrassen. Am Ende dann der wohl verlassenste Ort der suedlichen Hemisphaere: Sanctuary Point. Das ist der Ort, in dem der Satz gepraegt wurde "Hier moechte ich nicht tot ueberm Zaun haengen" - vermutlich, weil immer wieder Einwohner morgens totgelangweilt ueberm Gartenzaun haengen. Ein bisschen Sorgen hab ich mir gemacht, weil direkt vor meinem Motelfenster so ein einladender Maschendrahtzaun stand... Frecherweise heisst die Strasse, an der dieses Elendsviertel der Abendunterhaltung liegt, ausgerechnet "Paradise Beach Road"!&lt;br /&gt;Das einzige Highlight war der Schnapsladen - schliesslich musste ich mir dringend Mut antrinken angesichts der Aussicht, am Mittwoch ueber 100 Kilometer auf dem Highway unterwegs zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.imagehosting.us/imagehosting/showimg.jpg/?id=177170" alt="Image Hosted by imagehosting.us" /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sorge war denn aber tatsaechlich unbegruendet. Gestern war "Australia Day" - grosser Nationalfeiertag und entsprechend praktisch kein LKW-Verkehr. Dafuer deutlich bessere Strassenverhaeltnisse, angenehmes Wetter und konstanter Rueckenwind. Ausserdem stellt sich wohl so langsam etwas wie Form ein - am Ende war ich trotz ruhiger Fahrweise deutlich schneller als urspruenglich geplant und so gut drauf, dass ich beinahe den geplanten Ruhetag abgesagt haette.&lt;br /&gt;Hab ich dann aber nicht. Dieses Batemans Bay, in dem ich nun sitze ist schliesslich ganz nett, um mal einen Tag rumzubummeln. Ausserdem hoffe ich nach einer kurzen Etappe morgen (runde 85 km bis Narooma) auf zwei verkehrsarme Wochenend-Tage auf dem Highway. Danach sollte ich so weit im Niemandsland sein, dass es ohnehin erstmal ein bisschen ruhiger ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, und dann hoffe ich auf eine etwas bessere Versorgung mit Internet-Zugaengen. Der Groesse der Orte zufolge sollte spaetestens am Samstag in Bega wieder was gehen. Drueckt mir die Daumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110678189649391547?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110678189649391547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110678189649391547' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110678189649391547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110678189649391547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/gday-mates.html' title='G&apos;Day Mates...'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110679774053197955</id><published>2005-01-27T01:10:00.000+01:00</published><updated>2005-01-27T04:50:52.896+01:00</updated><title type='text'>Sport im Fernsehen</title><content type='html'>Ich bin ja begeisterter Fernsehzuschauer. Nicht, dass ich mir sonderlich viel aus Krimis, Serien oder Nachrichten machen würde. Das ist alles ganz nett, aber dient letztlich nur dazu, die Sendezeit zu füllen, bis das Fernsehen wieder seiner eigentlichen Bestimmung nachkommen kann: die Übertragung von Sportereignissen. Hier erfüllt das Fernsehen seine ganze segensreiche Bestimmung. Es unterhält (zugegebenermassen eher selten) mit spannenden Übertragungen dramatischer Wettkämpfe, es erinnert mahnend daran, dass das Leben oft genug ein zähes Ringen mit einem langweiligen Schicksal ist, wenn ein ödes 0:0 in der Championsleague-Zwischenrunde kein Ende nehmen will, und es verbindet die Menschen, indem es die exotischen Wettkämpfe fremder Völker in die heimischen Wohnstuben zaubert. Da wird Skispringen plötzlich zum Volkssport der Flachländer, Pazifisten ereifern sich beim Biathlon und spätestens zu den nächsten Olympischen Winterspielen mutieren wir wieder zu Fans von Sportarten wie Curling, deren Existenz uns vier Jahre lang nicht einmal für 30 Sekunden beschäftigt hat.&lt;br /&gt;Auf Reisen schließlich erschließt uns eine zufällig erhaschte Sportübertragung einen unbezahlbaren Einblick in die Seele des besuchten Volkes. Ich erinnere mich noch gut, mit welcher Begeisterung ich in den USA Football-Übertragungen gesehen und tagelang die Baseball "World Series" verfolgt habe, bis ich beinahe schon die Regeln verstehen konnte. &lt;br /&gt;Dem versierten Sport-Alles-Gucker ist kein Sport zu exotisch, als dass er nicht - befördert durch ein bißchen Bier - für einen netten Abend gut ist. Was für eine Freude also, als ich gestern im Hotel den Fernseher einschalte und nach kurzem Zappen zwischen drei empfangbaren Programmen ein Cricket-Match entdecke. Die Tatsache, dass da zwei unterschiedlich gekleidete Gruppen von Männern mit einem Ball auf einer Wiese hantieren weist dieses Ereignis zweifelsfrei als Sport aus. Auch sind Zuschauer dabei, ein leidlich aufgeregter Kommentator und ausgiebig Bier-Reklame auf dem Spielfeld, am Spielfeldrand und in den Werbepausen der Übertragung. Damit allerdings endet die Verwandschaft mit allen uns bekannten Sportarten.&lt;br /&gt;Dabei erinnert der Ablauf ein bißchen an das amerikanische Baseball: Ein Mann wirft einen Ball und einer aus der gegnerischen Mannschaft versucht diesen mit einem Knüppel zu treffen. Gelingt dies, versuchen die Mitspieler des Werfers, den Ball wieder zurück zu holen - meistens. Zuweilen scheint das aber aus irgendwelchen Gründen auch nicht nötig zu sein. Trifft der Mann mit dem Knüppel den Ball nicht, ist dies manchmal ein Grund zur Freude für die eine oder andere Mannschaft - auch das allerdings aus nicht nachvollziehbaren Gründen.&lt;br /&gt;Alles Rätsel, die verwirren, aber auch eine Herausforderung darstellen könnten. Das schlimmste für den passionierten Sport-Allesgucker aber ist das scheinbar völlige Fehlen eines Spielstandes. Da, wo normalerweise im Fernsehbild der Spielstand eingeblendet ist, scheint beim Cricket traditionell der Platz für aktuelle Börseninformationen oder experimentelle Mathematik zu sein. "83" steht da. Oder "17.5". Oder "243", oder ähnlich brisante Informationen. &lt;br /&gt;Etwas später in den Nachrichten folgt dann ein Überblick über weitere Partien - augenscheinlich handelt es sich um ein Turnier. Trotz leidlicher Sprachkenntnisse ist aber auch dabei nicht nachvollziehbar, wer nun gewonnen hat.&lt;br /&gt;Beim Weiterschalten stellt man dann fest, dass auch zwei Stunden später das Spiel wohl noch in vollem Gange ist (in der Zwischenzeit hat eine Einblendung darüber informiert, dass es sich bei dem Spiel um "One Day Cricket" handelt - aha, man kann das also auch über mehrere Tage hinziehen). Die weiterhin eingeblendeten Zahlen lassen natürlich keinen Schluß zu, wer in Führung liegt, ob ein Ende absehbar ist, oder überhaupt schon irgendwer irgendeinen Punkt, Tor, Korb oder sonstwas gemacht hat.&lt;br /&gt;An diesem Punkt habe ich aufgegeben und bin stattdessen auf ein Bier in die Bar gegenüber geschlendert. Und tatsächlich: da gibt's eine Leinwand, auf der genau dieses Cricketspiel übertragen wird. Kurz überlege ich, mich zu den Einheimischen zu setzen, und noch einen Anlauf als Cricketzuschauer zu starten. Ich entscheide mich dagegen. Die Vorstellung mich zu setzen und auf die Frage "Wie steht's?" ein "Achtzehnkommadrei" zu hören, läßt den Durst übermächtig erscheinen. Hoffentlich kommt morgen Tennis im Fernsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110679774053197955?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110679774053197955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110679774053197955' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110679774053197955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110679774053197955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/sport-im-fernsehen.html' title='Sport im Fernsehen'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110647126229963424</id><published>2005-01-23T09:55:00.000+01:00</published><updated>2005-01-23T10:07:42.300+01:00</updated><title type='text'>...und schon wieder ein neuer Plan</title><content type='html'>...hat da jemand gesagt, ich sei sprunghaft? Na egal. Jedenfalls macht der Wetterbericht für morgen keinerlei Hoffnung auf Ausflüge in die Berge und noch einen Tag hier im Hotel rumbummeln bringt auch nicht den ganz großen Spaß. Also werde ich das große Abenteuer ganz klein anfangen: mit einem kurzen Transfer ans Südende von Sydney. Durch die Stadt radeln ist ohnehin nicht sonderlich spannend. Nach dem Auschecken nehm ich einfach die Bahn zum südlichen Stadtrand (was ich eh vorhatte) und anschließend die Fähre nach Bundeena. So sollte die erste Etappe losgehen, jetzt nutz ich halt den Regentag um diesen "Anlauf" vorzuziehen. Damit bin ich dann Dienstag zum Start schon mitten im ersten Nationalpark.&lt;br /&gt;Heißt aber auch, dass ich mich damit von den Segnungen der drahtlosen Internet-Flatrate - und damit erstmal von den ganz ausführlichen, bebilderten Ergüssen - verabschiede. Kaum anzunehmen, dass die nächsten Hotels alle so gut ausgestattet sind. Irgendein Internet Café wird sich allerdings gelegentlich finden - Vielleicht sogar schon morgen abend. Ich drück mir jedenfalls die Daumen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110647126229963424?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110647126229963424/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110647126229963424' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110647126229963424'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110647126229963424'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/und-schon-wieder-ein-neuer-plan.html' title='...und schon wieder ein neuer Plan'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110645316177573347</id><published>2005-01-23T04:55:00.000+01:00</published><updated>2005-01-23T05:09:07.086+01:00</updated><title type='text'>Blaue Stunde statt blaue Berge</title><content type='html'>Ahhhh, was für ein Sonntag. Fast wie zuhause: Bis in die Puppen im Bett rumlümmeln, am Laptop daddeln und ab und zu mal die Nase aus dem Fenster halten, um festzustellen, ob's immer noch regnet.&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/regentag.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/regentag.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Schauer" hat der Wetterbericht angeküngdigt. Der Schauer dauerte denn von 9 bis 14 Uhr - schöner gemütlicher Dauerregen. Im Unterschied zu Deutschland ist es dabei allerdings nicht kalt, so dass die Hälfte der Hotelbewohner brummelnd auf der überdachten Veranda stehen konnte - anscheinend in dem verzweifelten Versuch, die Wolken durch Hypnose weg zu bewegen.&lt;br /&gt;Die blue Mountains sind damit heute erstmal gestrichen. Vorsichtshalber hab ich aber meinen Aufbruch nach Süden um einen Tag auf Dienstag verschoben. Für morgen sieht der Wetterbericht auch nicht so berauschend aus, so dass ich dann nochmal die Option habe, die Blue Mountains zu versuchen, oder noch eine Runde rumzulenzen und mit der versprochenen Wetterbesserung am Dienstag dann superausgeruht an den Start zu gehen.&lt;br /&gt;Also füge ich mich in mein Schicksal und bummel nachher nochmal gemütlich in dieses schnuckelige Kneipenviertel am Fuß der Harbour Bridge...&lt;br /&gt;Ansonsten gibt's grad mal gar nix zu berichten - aber ist ja auch Sonntag, da ist sozusagen "blogfreie" Zone...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110645316177573347?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110645316177573347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110645316177573347' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110645316177573347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110645316177573347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/blaue-stunde-statt-blaue-berge.html' title='Blaue Stunde statt blaue Berge'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110637629475234861</id><published>2005-01-22T07:44:00.001+01:00</published><updated>2005-01-22T11:16:40.640+01:00</updated><title type='text'>Bewölkt und Spaß dabei</title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/radanwand.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/radanwand.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die aktuelle Lage an der Wetterfront: Heute überwiegend bedeckt - wie herrlich. Das heißt, es ist mal ein bißchen kühler - auch wenn der örtliche Wetterbericht mahnt, trotzdem brav die Sonnencreme zu schmieren. Mein akuter Druckluftmangel hat mich bewogen gleich morgens das Internet-Orakel zu befragen und siehe da: ein vielversprechender Rennradshop bloß ein paar Kilometer Richtung Norden. Dadurch hab ich mal wieder ein paar Vororte gesehen und die Segnungen der Satellitennavigation genossen. "Renegade-Cycling" hatte denn auch tatsächlich die kleinen Pannenhelfer vorrätig - von wegen alles vom Weihnachtsmann verschleppt. Dazu ein ganzer Laden voller toller Fahrrad-Sachen, was sich so heimisch angefühlt hat, dass ich schon leichte Anflüge von Konsumrausch gespürt habe. Wie die Made im Speck oder das Mädchen im Schuhgeschäft. Zu Schade, dass die wichtigen Sachen schon dabei hab und für alles andere kein Platz im Gepäck ist. Doppelt schade, dass die heimliche Spekulation nicht aufgeht, dass dank muskulösem Euro-Kurs die Spielsachen hier spottbillig sein könnten: Preise wie in Deutschland und ein bißchen höher. Trotzdem ein schöner Ausflug, der sogar das schier unmögliche zu bieten hatte: ein Stück halbwegs ebene Straße, auf der ich beruhigt feststellen konnte, dass ich doch noch ein bißchen Fahrrad fahren kann. Die Kraxeleien der letzten Tage haben schon ein bißchen am Selbstvertrauen genagt. Inzwischen macht aber sogar das beinahe Spaß. Vor allem lernt man die Abfahrten zu schätzen. Heute ging's eine Hauptstraße runter - prima Asphalt, weit einsehbare Kurven, breiter Fahrradstreifen - bei 71km/h hab ich dann trotzdem mal ein bißchen gebremst.&lt;br /&gt;Außerdem hatte ich die Gelegenheit mal wieder die Kamera ins geröstete Gesicht zu halten. Nachdem die Nicht-Heloisa neulich ja schon zu berichten wußte, dass ich "derzeit leicht merkwürdig" aussehe, hier der Beweis, warum es mit Recht nicht zur "Sünde" kommen konnte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/fratze.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/fratze.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist ja erschreckend, wie das aussieht, wenn man das Spiegeldings von der Brille entfernt. Gut, dass mich hier keiner kennt und den "Sydneysidern" (so offenbar der korrekte Ausdruck für Sydneyer, Sydneyoten, Sydneyiten und so weiter) der Anblick in Kürze erspart bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Australier denken wenigstens an uns ältere Herrschaften - hier kriegen wir unseren eigenen Fußgängerüberweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/ueberweg.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/ueberweg.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wird man doch mit Freude alt, denn am entspanntesten läßt sich das hier so angehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/alter.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/alter.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, und dann hätte ich noch einen Nachtrag zum Thema links fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/linksverkehr.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/linksverkehr.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das geht mittlerweile wie geschmiert, sogar wenn grad kein Auto als Anhaltspunkt zu sehen ist, bleib ich brav auf der hier richtigen falschen Seite. Eine Herausforderung bleibt noch der gemeine Kreisverkehr. Beim ersten Versuch neulich war ich noch leicht abgelenkt und bin zwar auf der richtigen Seite gefahren, nur leider in der falschen Richtung. Gleich zwei einheimischen Autofahrern hab ich dabei einen spannenden Moment verschafft. Da können diese Australier mal sehen, wie schwierig das ist, wenn sie mal in der richtigen Zivilisation Auto fahren müssen, wo Radfahrer gegen den Uhrzeigersinn kreiseln!&lt;br /&gt;Übrigens zeichnet sich der australische Autofahrer ohnehin durch einen eklatanten Mangel an Selbstbewußtsein aus. Wo der deutsche KfZ-Dirigent längst die Sinfonie für Hupe und aggressives Gebrüll anstimmt - oder gleich versucht durch entschlossenes Schneiden und Abdrängen für fahrradfreie Straßen zu sorgen - hält der Australier wehleidig Abstand, verzichtet auf den Nervenkitzel rasanter Überholmanöver im Zentimeterabstand und nimmt gar mehrere Sekunden Fahrzeitverzögerung in Kauf, nur um das Leben des verschwitzten Fahrradtouristen zu schonen - alles Weicheier.&lt;br /&gt;Das einzig echte Risiko stellt die einheimische Tierwelt dar. Nein, nicht die giftigsten Schlangen der Welt, die bekanntlich in Australien leben, nicht boxende Känguruhs oder heimtückische Koalabären - die örtliche Vogelwelt ist gewöhnungsbedürftig. Die Kameraden produzieren Geräusche von kreischendem Kind bis "irgendwas rattert in meinen Hinterradspeichen". Da schreckt man manchesmal hoch oder ist so abgelenkt, dass man beim Abbiegen doch wieder eine Rechts/Links-Schwäche entwickelt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen zeigt der Kompass Richtung Westen. Sozusagen als "Prolog" ist der Plan, einen Ausflug in die Blue Mountains anzugehen. Derzeit spricht der Wetterbericht aber noch von Schauern und Gewittern. Mal gucken, wie's morgen aussieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110637629475234861?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110637629475234861/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110637629475234861' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110637629475234861'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110637629475234861'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/bewlkt-und-spa-dabei.html' title='Bewölkt und Spaß dabei'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110628790635314796</id><published>2005-01-21T06:06:00.000+01:00</published><updated>2005-01-21T07:16:51.550+01:00</updated><title type='text'>Bröööhöööö - Wildnis am Ruhetag</title><content type='html'>Heute ist erstmal Ruhetag. Scheint mir eine ganz gute Idee, nachdem ich es mir gestern wohl doch mehr besorgt habe, als zunächst angenommen. Kaum dass ich  mit dem Blog fertig war, hatte ich eine Schlafattacke der heftigen Sorte. Ich hab's grad noch ins Bett geschafft und bin dann ohnmachtsartig eingeschlafen. Die Kombination aus Jetlag, Temperaturschock und ungewohnter Sonneneinstrahlung - da sollte man die Belastung wohl etwas langsamer steigern. Also erstmal Finger weg vom Rad und einen ruhigen Stadtbummel eingelegt.&lt;br /&gt;Dabei habe ich gelernt, dass offenbar auch der Australier selbst gern die Birne aus der Sonne hält, denn die Bahn-Station "Town Hall" hält mitten in einem der größten Indoor-Einkaufszentren, die ich je gesehen habe. Von aussen (wenn man es erstmal geschafft hat wieder raus zu kommen) sieht das wie eine ganz normale Einkaufspassage aus, innen aber erstreckt sich das ganze über mehrere Häuserblocks und Etagen, so dass man als Mann fragt: "Gibt es wirklich so viele verschiedene Dinge, die man brauchen könnte, um so viele verschiedene Läden damit voll zu stellen?", während die Frau fragt: "reichst Du mir mal schnell die Kreditkarte, Schatz?".&lt;br /&gt;Gut, ein bißchen was hätte ich auch gern gekauft. In einem entzückenden Fahrradladen wollte ich planmäßig Druckluftpatronen kaufen, mit denen man nach ner Panne einen Reifen in Sekundenschnelle wieder befüllen kann. Tolle Erfindung, die man leider nicht im Flieger transportieren darf. Schlauerweise hab ich nicht nur meine Patronen zuhause gelassen, sondern auch den Adapter zum Anschluß ans Fahrradventil, da ich dachte, in diesem exotischen Australien passen die Patronen eh nicht zu meinem deutschen Adapter. Man ahnt es schon: Druckluftpatronen gibt es hier zu hauf, originalverpackt aus Deutschland importiert. Nur die passenden Adapter sind ausverkauft. Die waren dieses Jahr der absolute Renner im Weihnachtsgeschäft und der Importeur hat keine Ahnung, wann es wieder welche (aus Deutschland) gibt. Spitze - meiner hätte gepasst. Wenn ich demnächst also eine Panne habe und mit meiner Minipumpe im Bleistift-Format rumhampele, werde ich wehmütig an all die australischen Weihnachtsbäume denken, unter denen meine Ausrüstung gelandet ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluß hab ich mich dann nochmal kulturell umgetan: Im "Outback-Center" in Darling Harbour ein bißchen Aborigine-Kunst einschnupfen. Ansonsten gibt's in Sydney schließlich keine Spur von Ureinwohnern zu sehen. Neben der Kunst (ja, hübsch, hmm, macht sich vor allem als T-Shirt-Aufdruck gut...) hab ich mir vor allem mal das örtliche Didgeridoo-Angebot angeschaut. Wer's nicht kennt: Das traditionelle Musikinstrument der Eingeborenen. Ein langer hohler Knüppel, in den man oben reinbläst, damit unten sowas wie "Brööööööhöööööhööööö" rauskommt. Diesen "Sound of the Outback" beschallt das "Outback-Center" auch per Aussenlautsprecher, so dass ich beim Näherkommen noch dachte: "Oh Jungs, Eure Boxen sind aber mächtig im Arsch..."&lt;br /&gt;Na ja, vermutlich muß man total eins mit Mutter Erde sein und Vegetarier, um die urtümliche Kraft dieser Musik nachfühlen zu können... bei mir hat's nur dazu gereicht, das Hintergrundgebrumm eine Weile ganz ulkig zu finden und ich habe darauf verzichtet, die 90-Minuten-CD für die Bürobeschallung zu erwerben...&lt;br /&gt;Das Highlight war allerdings die Verkaufsvorführung des Didgeridoo-Fachverkäufers, der einem älteren Pärchen die Unterschiede der verschiedenen Modelle erläutert hat. Zuerst die etwas günstigere "Economy"-Version für 220 Dollar: "Bröööööhöööööhööööö", dann im Gegensatz dazu die de-Luxe-Ausgabe für 450: "Bröööööhööööööhöööö", und dann noch ein besonders ausgefallenes Stück: "Brööööööhööööhööööö"...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich hätte ich pflichtgemäß gerne ein Foto vom Didgeridoo mitgeliefert, aber der weise alte Eingeborene sagt: "Wer die Schönheit von Mutter Erde und die Wunder ihrer Bewohner festhalten will, muß die Speicherkarte in die Kamera stecken und nicht im Laptop vergessen..."  - Also gibt's stattdessen einen Ureinwohner aus dem Bildfundus von gestern: Känguruh gefällig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/kango_wappen.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/kango_wappen.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, und dann wollte ich mich noch für die vielen Kommentare bedanken. Da macht das hier ja gleich doppelt Spaß. Also selber Schuld, wenn mancher Eintrag hier länger wird, als unbedingt nötig ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110628790635314796?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110628790635314796/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110628790635314796' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110628790635314796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110628790635314796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/brh-wildnis-am-ruhetag.html' title='Bröööhöööö - Wildnis am Ruhetag'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110620454139831661</id><published>2005-01-20T08:02:00.000+01:00</published><updated>2005-01-20T08:02:21.396+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/hamburg_sued.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/hamburg_sued.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So weit bin ich gar nicht weg - grad mal bei Hamburg Süd :-) Bei näherer Betrachtung handelt es sich aber leider nicht um eine Beratungsstelle für auswanderungswillige Hanseaten, sondern bloß um die Australische Filiale einer Hamburger Reederei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110620454139831661?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110620454139831661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110620454139831661' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110620454139831661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110620454139831661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/so-weit-bin-ich-gar-nicht-weg-grad-mal.html' title=''/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110620394549087391</id><published>2005-01-20T07:48:00.001+01:00</published><updated>2005-01-20T08:11:30.086+01:00</updated><title type='text'>Glatze Rot</title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/operahouse.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/operahouse.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na prima - ein Tag in Australien und was hab ich gemacht? Ich hab mir die Fratze verbrannt. Und schlimmer noch. Gerade die Stellen wie Nacken und Ohren, die vorgestern noch durch die Haarpracht des Samson geschützt waren, sind jetzt rosig wie Tiffis Achselhöhle. Wer hätte auch ahnen können, dass morgens eincremen und dann sechs Stunden schwitzen unter südlicher Ozonlochsonne nicht recht funktioniert. Na ja, jetzt bin ich mit "Faktor 30-Sweat-resistant-Super-Sunscreen" ausgerüstet und hab auch das mitleidige Schmunzeln eder Apothekerin überstanden.&lt;br /&gt;Wie tröstlich, dass ich mich gestern abend noch heimlich über den Kameraden lustig gemacht hab, der barfuß in den Hotelgarten kam und an seinen gestreiften Füßen trotzdem als Birkenstock-Jünger zu erkennen war. Beim Abendessen muß ich unbedingt meine Uhr umtun. Und die Fahrradhandschuhe anziehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei war's eigentlich eine ganz nette Runde heute. Erstmal über die Harbour-Bridge in die Innenstadt und rein ins Getümmel. Das heißt, langsam rein ins Getümmel, denn jenseits der Brücke bin ich erstmal brav vom Rad gestiegen und hab geschoben. Vierspuriger Großstadt-Links-verkehr und zehn Prozent Steigung oder Gefälle, da mußte ich kurzfristig passen. Bin dann raus Richtung Küste durch den Centennial Park zum berühmten Bondi Beach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie der Fahrrad-Kollege Marko schon prophezeit hat, herrscht am ganzen Strand striktes Alkoholverbot. Und das ist noch nicht alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/bondi_schild.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/bondi_schild.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragt sich, von welchen "Enjoyment" da noch die Rede ist - und ob der Hausmeister und Herbergsvater vielleicht deutsche Wurzeln hat. Vielleicht tu ich den Leuten ja unrecht - immerhin war's ein stinknormaler Donnerstag nachmittag - aber der berühmteste Strand Australiens ist irgendwie genauso thrilling wie der Seniorenbadetag in Bad Reichenhall. Abgesehen von einer Handvoll Althippies, die in abgewrackten VW-Bussen von der guten alten Zeit träumen, ist diesseits von Puderzuckerstrand und Türkisblauwasser ganz schön tote Hose. Die zwei Buden mit eisgekühltem Orangensaft reissen es irgendwie nicht raus. Na ja, sicherheitshalber hab ich mich trotzdem mal fotografiert. Was die Schwäche von verspiegelten Brillengläsern offenbart: Man sieht den Arm, der mangels Helfer die Kamera halten mußte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/me_bondi.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/me_bondi.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter die Küste lang geht's wieder nur auf und ab - immer hundert Höhnemeter rauf und wieder runter. Mit dem Ergebnis, dass auf dem Weg zurück in die Stadt der Sprit alle war. Die Ernährungslücke hat dann ein Chinese mit einer lieblos zerhäckselten Ente geschlossen. Schade nur, dass im Gegensatz zu seinem europäischen Vetter der australische Chinese (umgangssprachlich Beutelchinese) die Ente vor der Zubereitung&lt;br /&gt;nicht entwaffnet. So hat sich der Vogel bis zuletzt mit Knochengekröse vor der Verspeisung zu wehren versucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/panorama2001.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/panorama2001.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, und weil bislang noch nicht einmal von Bier die Rede war: Der Durst war groß und die Freude noch größer, als auf dem Heimweg aus einer Seitenstraße der Löwenbräu-Keller vor meine Flinte sprang. Ein halber Liter original bayerisches Bier mit Schlageruntermalung knapp oberhalb von Ballermann-Niveau - das Leben kann so schön sein.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110620394549087391?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110620394549087391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110620394549087391' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110620394549087391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110620394549087391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/glatze-rot.html' title='Glatze Rot'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110617085216543458</id><published>2005-01-19T22:33:00.000+01:00</published><updated>2005-01-19T22:47:54.016+01:00</updated><title type='text'>Labor farewells Lotham</title><content type='html'>...berichtet heute morgen die Zeitung "The Australian". Da kann man mal sehen, wie weit man wirklich von zuhause weg ist. Mein Englisch reicht locker, um den Artikel Satz für Satz zu verstehen, aber worum es wirklich geht ist mir ein Rätsel - Innenpolitik halt, der man nicht folgen kann, wenn man die zwei Jahre Vorlauf verpasst hat und keine Ahnung von den Verflechtungen der handelnden Parteien hat. Wie tröstlich, wenn man dann die Zeitung umdreht und auf der letzten Seite "Cinema &amp; Arts" von guten alten Bekannten list: Clint Eastwood. Wenn wir Hollywood und McDonalds nicht hätten, käme man sich ja überall fremd vor :-)&lt;br /&gt;Und sonst? Prima geschlafen - glatt bis sieben Uhr und dann noch besser gefrühstückt. Selbstredend hab ich mir gleich mal eins der berühmten "Vegemite Sandwiches" gemacht. Wobei das typisch australische Vegemite hier von der Firma Kraft stammt. Außerdem schmeckt's wie zerdrückter Brühwürfel auf Toast. Die Landeskunde beim Frühstück ist damit jedenfalls beendet.&lt;br /&gt;Gleich mach ich mich mal auf in die Stadt und zum Bondi Beach. Außerdem muß ich mich um  meine Bierversorgung kümmern. Gestern abend gab's zwei Dosen Kilkenny - teuer und schmeckt aus der Dose gruselig. Das muß besser werden - auch wenn sich anonyme Stimmen hier um "Beer in the Blog" sorgen. Ich sorg mich ja auch - vor allem, wenn keins mehr da ist. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110617085216543458?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110617085216543458/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110617085216543458' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110617085216543458'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110617085216543458'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/labor-farewells-lotham.html' title='Labor farewells Lotham'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110611977778508674</id><published>2005-01-19T08:29:00.000+01:00</published><updated>2005-01-19T08:42:08.090+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/sydneypanorama.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/sydneypanorama.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Panorama-Schnellschuß. Zu irgendwas muß diese Canon-Software ja gut sein, auch wenn die Anschlüsse nicht 100% passen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann's ja nochmal versuchen, denn dieser Aussichtspunkt liegt gerade mal 500 Meter von meinem Hotel - auf dem Weg zum Bier holen ;-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade mal halb sieben und ich bin tot wie Hund - der Jetlag. Heute Nachmittag hab ich die ersten 20km Probefahrt in Nord-Sydney absolviert. Mit Grundlagentraining hat das hier allerdings nix zu tun. Es geht eigentlich nur senkrecht rauf und wieder runter - wie Achterbahn fahren. 20% Steigung ist hier eher der Normalfall als die Ausnahme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mit dem Linksverkehr klappt dafür schon ganz gut - solange ich mich konzentriere. Nur wenn in einer Kurve Gegenverkehr auftaucht fühlt es sich ungemütlich an. Dafür benehmen sich die Autofahrer überaus zivil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt gibt's gleich einen Happen zu essen und dann geht's zügig ins Bett. Morgen mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110611977778508674?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110611977778508674/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110611977778508674' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110611977778508674'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110611977778508674'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/ein-panorama-schnellschu.html' title=''/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110609367711298750</id><published>2005-01-19T01:14:00.000+01:00</published><updated>2005-01-19T07:55:14.076+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/sydney_airport.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/sydney_airport.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und hier das Foto-Dokument. Ja, in letzter Minute hab ich mich vor der Abreise noch von meinem Zopf getrennt. Alles überflüssiges Gewicht :-) Außerdem spar ich mir so die Bürste im Gepäck und kann mich sechs Wochen selbst dran gewöhnen, bevor alle anderen lachen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110609367711298750?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110609367711298750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110609367711298750' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110609367711298750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110609367711298750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/und-hier-das-foto-dokument.html' title=''/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110609326771842768</id><published>2005-01-19T01:05:00.000+01:00</published><updated>2005-01-19T07:56:00.220+01:00</updated><title type='text'>Welcome to the Land Down Under</title><content type='html'>19.01. 10 Uhr 35 Sydney - Glenferrie Lodge&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, besser kann's eigentlich nicht werden. Ich sitze im Garten eines zauberhaften kleinen Hotels, furchtbar nette Menschen, reibungslos eingecheckt und das beste: Im ganzen Hotel WLAN-Internetzugang. 50 Dollar die Woche, dafür entspanntes Bloggen und surfen im Palmengarten statt rumgesuche nach einem schmuddeligen Internet-Cafe. Also kann's auch schon die ersten Bilder geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nochmal zurück zum Flughafen - achteinhalb Stunden Flug von Hong Kong aus. Davon allein viereinhalb Stunden quer über Australien von Darwin nach Sydney - ganz schön groß dieses komische Land. Soviel Platz für Känguruhs und Koalabären :-) Im Flieger gibt's Einreisekarten und die dringende Warnung: Keine Lebensmittel einführen. Natürlich hab ich Spezialist die letzten PowerbarReserven in der Tasche. Also brav das Formular angekreuzt und auf zum Zoll. Sieht aus wie bei der Einreise in die USA: Lange Reihen mit Schaltern, lange Schlangen, nur gucken die Zoll-Jungs und Mädels nicht, als ob man auf dem besten Weg nach Guantanamo wäre, sondern sind ausgesprochen freundlich. Danach ich gleich mal in die Quarantäne-Schlange. War eh darauf eingestellt, das ich mein Rad auspacken muß - auch jeder Krümel Erde ist verboten. In der Schlange kommt dann ein Zollmensch auf mich zu: "Gib mal Deine Karte...hmm...was hast Du denn zu essen mit" und das tatsächlich auf Deutsch. Ich zeige ihm meine Powerbars, er: "und, keine Gummibärchen? - Na dann, have a nice day". Quarantänekontrolle beendet. Freundliches Land.&lt;br /&gt;So saß ich denn um halb acht morgens vordem Airport und weil ich weder müde noch in Eile war, hab ich gleich an Ort und Stelle das Rad ausgepackt und zusammengebastelt. Und dabei festgestellt, dass eine Schraube, die lose ist, auch gern ganz abfällt. Ausgerechnet  die Befestigung vom Gepäckträger ist auf diese Weise abgefallen und offenbar aus dem etwas ramponierten Radkarton verlustig gegangen. Toll, genau das eine Teil, für das ich keinen Ersatz hab und das es hier schwerlich zu kaufen gibt. Allerdings halb so wild mit einer Ersatzschelle und zwei Ersatz-Schrauben hält das Ding genau so gut. Macht zumindest soweit einen ordentlichen Eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg in die Stadt hab ich dann in der Bahn noch ein deutsches Pärchen mit Rädern getroffen, die es richtig ernst meinen: Die sind jetzt unterwegs ins Outback, um da mit Zelt und voller Ausrüstung Richtung Nordküste zu radeln - da bleib ich doch lieber bei meinen Hotel-Planungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja: Radfahrtechnisch bin ich mal gespannt, was die Form sagt. Dieses "Kirribilli" in dem ich wohne ist zwar ein absolut zauberhafter Stadtteil in Sichtweite von Harbour Bridge und Oper, erinnert aber vom Straßenverlauf  schwer an San Francisco - mächtig steil rauf und runter... aber das gucken wir uns morgen mal in Ruhe an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110609326771842768?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110609326771842768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110609326771842768' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110609326771842768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110609326771842768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/welcome-to-land-down-under.html' title='Welcome to the Land Down Under'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110609308548361919</id><published>2005-01-19T01:04:00.000+01:00</published><updated>2005-01-19T01:04:45.483+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/anflug_sydney.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/anflug_sydney.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Anflug auf Sydney&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110609308548361919?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110609308548361919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110609308548361919' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110609308548361919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110609308548361919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/anflug-auf-sydney.html' title=''/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110609302934063307</id><published>2005-01-19T01:03:00.000+01:00</published><updated>2005-01-19T01:12:58.003+01:00</updated><title type='text'>Unterwegs</title><content type='html'>17.01. 16:10 Flughafen Hamburg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt geht's los. Das Rad ist eingeckeckt, das Gepäck aufgegeben. Boardkarten bis Sydney in der Tasche - endlich der Moment, in dem eigentlich erstmal nichts mehr schiefgehen kann. Bis Sydney - in gut 24 Stunden gibt's nichts zu tun, als Warten, Lesen und in regelmäßigen Abständen aus Plastikschalen zu essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich war ich wie immer viel zu früh am Flughafen. Satte zwei Stunden rumsitzen und abwarten, bis der Schalter aufmacht. Ich werde wohl nie mehr zu den supercoolen gehören, die genau pünktlich auf den letzten Drücker kommen, nicht warten müssen und womöglich noch das Upgrade in die erste Klasse kriegen... das ist lässig - vermutlich aber auch bloß iene moderne Flughafen-Legende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt erstmal in Ruhe warten, was kommt. Das Abschiedsbier schmeckt und ich hab endlich die richtige Mischung aus Entspannung und Kribbeln im Bauch - so muß das sein beim Aufbrucch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17.01. 20:25 Flughafen London Heathrow&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt weiß ich, was ich vergessen hab: Essen. Rechtzeitig etwas zu essen, draussen in der Welt, wo man noch eine Mahlzeit kaufen kann, ohne einen Kleinkredit aufnehmen zu müssen. Zu spät. Nach einem halbherzigen Milchbrötchen mit einer halben Portion "irgendwas" drauf im Flieger hat mich hier der Hunger heimtückisch erwischt. Die Waffe der Wahl war "Sandwich Pollo Verde". Ein entfernter Verwandter von einem Baguette mit Huhn drauf. Trocken wie die Wüste Gobi und in seiner Tristesse nur vorsichtig umspielt von einem Hauch Geschmack aus einer grünlichen Paste, die sporadisch im Brot verteilt war - gut, irgendwoher muß der Name "verde" ja auch kommen. Und das ganze zu Preisen aus dem zwielichtigen Unterhaltungsmilieu: ganz lange umgerechnete 16 De-Mark. Hatschipuh. "Zu meiner Zeit kriegte man dafür auch noch eine Krankenschwester zum Füttern", pflegt der Opa bei solchen Preisen zu sagen.&lt;br /&gt;Da lob ich mir gegenüber O'Neills Pub. Da gibt's das Pint Bier für geradezu schlanke 2,80 Pfund, oder 5 Euro 60 oder elf De-Mark... gut, hat man früher in Bottrop Süd auch nur im Puff bezahlt, dafür schmeckt's und wird trotz des drumherum erbauten Flughafens an einer anständigen Pub-Theke serviert. Bloß rauchen darf man an der Theke nicht. Zu ärgerlich, sonst würd ich mir glatt noch ne Runde spendieren. Aber ohne rauchen ist doof und so werde ich gesünder und Mr. O'Neill wird an einem Pub nicht noch reicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Flughafen Heathrow ist im übrigen ein Hort der Verläßlichkeit und Erinnerung. Als ich vor Jahren auf dem Weg nach Kanada hier mal umgestiegen bin, hab ich von Terminal zu Terminal schon eine Himmelfahrt mit dem Bus absolviert. Wie tröstlich, dass die heutige Tour vollkommen identisch war. Aus dem Flieger erstmal durch alle Gänge und über alle Treppen, die das Gebäude zu bieten hat - die Hinweisschilder hat sicherlich jemand aufgestellt, der an den Überwachungskameras jeden Abend Tränen lacht, wenn die Passagierlemminge durch die Gänge torkeln. Dann geht's eine eindrucksvolle Rolltreppe runter und durch eine deutlich weniger eindrucksvolle Tür plötzlich raus auf die Straße.&lt;br /&gt;Da wartet ein Bus, der an sich nichts gutes und nichts schlechtes verheißt, aber wenn der Fahrer derart hartnäckig vor sich hinflötet, wird man schon mißtrauisch und achtet genau drauf, ob er nicht irgendwann mal "Spiel mir das Lied vom Tod" pfeift. Zur Aussicht würde es jedenfalls passen: Eine Rundfahrt durch Europas größte Ausstellung für Baustellenfahrzeuge und ein paar Einblicke in die ekeligen Hinterhöfe eines Flughafens. Bei mancher Halle möchte man gar nicht wissen, was darin passiert, hofft nur, dass es sich einfach nur um längst vergessene Ecken des Geländes handelt, in denen die Untoten auf den jüngsten Tag warten. Vermutlich gibt es an jedem Flughafen solche weniger schönen Ecken. Nur während an jedem anderen Flughafen die Passagiere entweder per Monorail und U-Bahn-Wunderwerken drumherumkutschiert werden, oder der Abfall einfach zum pittoresken Charme des Landes gehört, wird man in Heathrow auch 15 Jahre nach meiner damaligen Tour immernoch mit dem Bus über die Baustelle gefahren. Nun will ich nicht ungerecht sein: Vermutlich ist es längst eine neue Baustelle - man soll den Leuten ja nicht unterstellen, sie wären faul. Aber was um alles in der Welt haben die in den letzten 15 Jahren gebaut, mit dem sie augenscheinlich immer noch nicht fertig sind....?&lt;br /&gt;Aus solchen Überlegungen wird man gerissen, wenn eine freundliche Tonbandstimme im Bus kundtut, man erreiche jetzt Terminal 3. Daraufhin kurvt der Bus in eine finstere enge Gasse zwischen zwei Ziegelmauern und kommt zum Stillstand. Eifrige Fernsehzuschauer wissen, dass in solchen Gassen mit Abstand der größte Teil der Mafia-Morde passiert. Man steigt harmlos aus einem Bus aus, denkt, alles sei in bester Ordnung und in Wirklichkeit steht Robert De Niro im Nadelstreifenanzug draussen und erzählt einem, wie enttäuscht die Familie ist.&lt;br /&gt;In London können sie sich nicht mal ein De Niro-Double leisten. Stattdessen lockt man die Passagiere durch eine unscheinbare Tür über der wie selbstgemalt "Terminal 3" steht, wieder durch finstere Gänge und Treppenhäuser, wieder durch eine Eisentür - und plötzlich steht man wieder in der gewohnten Flughafen-Welt aus Harrods-Imitations-Duty-Free-Läden und Sandwich-Buden, die halbe Brötchen zum Preis von Lokomotiven verkaufen. Ist schon lustig am Flughafen.&lt;br /&gt;Mal sehen - drei Pfund hab ich noch. Für ein Pint würd's noch reichen. Der alte O'Neill soll ja auch nicht leben wie ein Hund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.01. Flughafen Hongkong.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist 11 Uhr 30... nach meiner Uhr, die man nur mit Hilfe kunstvollen Kugelschreibergestochers umstellen kann, weswegen ich dieses Unternehmen erst für die endgültige Sydney-Zeit angehen werde. In "Wirklichkeit" ist es hald sieben - glaube ich. Wie soll man das so genau wissen, wenn man erst eine Stunde in die eine, dann eine Handvoll Stunden in die andere Richtung Zeitverschiebung hat. Jedenfalls ist es später als meine Uhr glaubt, ich bin also älter als ich wäre, wär ich zuhause geblieben - das ist hier alles nicht gut für meinen Teint.&lt;br /&gt;Heute nacht, also eigentlich heute nachmittag...oder war's dann gestern nachmittag? Egal, jedenfalls im Flieger hab ich - während mein rechtes Bein einen qualvollen Krampftod unter dem Vordersitz erlitt - versucht abzuschätzen, wie ich am schlauesten schlafe, um dem Jetlag zu entkommen. Also eigentlich schon nach Sydney-Zeit schlafen, dann müßte dort die Umstellung.... darüber bin ich dann eingenickt. Ein wundervoller, erholungsfreier ein-Stunden-rhythmus-schlaf. Da hatte die Chinesin im Sitz neben mir offenbar mehr Routine. Kaum hingesetzt hat die sich in eine Decke gewickelt, im Sitz festgeschnallt und durchgeschlafen. Dafür hatte die aber auch 40 Zentimeter weniger Bein unterzubringen.&lt;br /&gt;Im Anflug auf Hong Kong eine erfreuliche Nachricht: Ankunft am Gate 3, Weiterflug nach Sydney von Gate 3. Das hat mich zu der gewagten Annahme verführt, es könne nicht viel Fußweg vom Aussteigen zum Einsteigen sein. Am Ausgang stand denn auch gleich ein Chinese als Auskunft für Menschen mit Anschlußflügen. Freundlich zeigt der Mann in die gleiche Richtung wie das Schild hinter ihm - die einzige Richtung, in die es überhaupt geht. Es folgen einige hundert Meter Fußweg und man denkt schon: "kleingläubiger Europäer, was verleitet Dich zu der Annahme, es gebe nur ein Gate 3. Vielleicht lehrt der Buddha ja, die ganze Wlet sei ein Gate 3"... Wieder falsch. Nach ein paar hundert Metern Fußmarsch geht es scharf links herum, durch die siebzehnte elektronische Handgepäckkontrolle (für einen Moment glaubten die Kollegen, endlich die ersehnte Nagelschere in meinem Rucksack entdeckt zu haben) und denselben Weg wieder zurück, nur eine Etage höher. Die Verkehrsführung haben sie aus Heathrow importiert...&lt;br /&gt;Und noch eine Enttäuschung: Am Check-In stehen drei Mönche vor mir in der Schlange. Menschen, die von Buddha, der Erleuchtung oder sonst irgendwelchen Heiligen den Weg gewiesen bekommen, und nicht wie die hier von einem Mini-Kompass in ihrem Teleskop-Wanderstab. Nordic Walking auf dem Weg der Erkenntnis...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110609302934063307?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110609302934063307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110609302934063307' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110609302934063307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110609302934063307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/unterwegs.html' title='Unterwegs'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110589815386224727</id><published>2005-01-16T18:55:00.000+01:00</published><updated>2005-01-16T20:10:31.590+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/route.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/route.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier mal ein Blick auf die geplante Route von Sydney nach Melbourne. Bislang ist kurz vor Melbourne Schluß. Wie's da weitergeht, entscheide ich dann unterwegs nach Lust, Laune und Wind - und dem Zustand des Hinterns :-)) Die Gesamtdistanz sind etwa 1100km in geplanten zehn Etappen. Aber schauen wir erstmal, dass Rad und ich gesund in Sydney ankommen. Alles ist gepackt, jetzt wird der Radkarton noch ordentlich in Packband eingewickelt und dann abwarten....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110589815386224727?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110589815386224727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110589815386224727' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110589815386224727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110589815386224727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/hier-mal-ein-blick-auf-die-geplante.html' title=''/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110588814097723209</id><published>2005-01-16T16:09:00.000+01:00</published><updated>2005-01-16T16:09:00.976+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/640/winterrunde.1.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #ffcc00; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/0/2947/200/winterrunde.1.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Vorbereitungsrunde. Eigentlich sollte das Rad längst verpackt sein, aber so ein schöner Sonntag und so viele willige Mitfahrer, da konnt ich nicht nein sagen. Am Ende war's die erste 100K-Runde des Jahres. Entspanntes Tempo und hinterher keine platten Beine - zumindest das ist doch mal ein gutes Omen für Down Under :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110588814097723209?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110588814097723209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110588814097723209' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110588814097723209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110588814097723209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/die-letzte-vorbereitungsrunde.html' title=''/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-10114117.post-110555839033358576</id><published>2005-01-12T20:19:00.000+01:00</published><updated>2005-01-12T20:34:25.560+01:00</updated><title type='text'>Los geht's</title><content type='html'>Ein "Blog" - aha. Von mir. Darauf hat die Welt ganz sicher gewartet. Endlich bin auch in Mitglied im weltweiten Netzwerk der mitteilungsbedürftigen Profilneurotiker, die aus gutem Grund anderswo kein Gehör finden. Eigentlich waren das doch selige Zeiten, als solche Vorträge daheim vor dem Spiegel gehalten wurden und die Weisheiten auch dort blieben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na was soll's. Philosophische Abhandlungen wird's ja auch nicht geben und tatsächlich könnte das die einfachste Art und Weise sein, die Lieben daheim ein bißchen über den Fortgang des großen australischen Fiaskos auf dem Laufenden zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt muß ich nur noch herausfinden, wie ich hier Bilder reingefummelt kriege, und schon kann's losgehen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/10114117-110555839033358576?l=abaelard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://abaelard.blogspot.com/feeds/110555839033358576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=10114117&amp;postID=110555839033358576' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110555839033358576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/10114117/posts/default/110555839033358576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://abaelard.blogspot.com/2005/01/los-gehts.html' title='Los geht&apos;s'/><author><name>abaelard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11790271858473464227</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
